Gregor Gysi hat ausschließlich selbst das Ende seiner Ehe verursacht. Gescheitert sei die Beziehung "nicht an der Politik, sondern an ihm".

Das ist ganz allein meine Schuld", sagte der Noch-Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke in einem Interview des Magazins "Bunte". Er habe sich einfach nicht die Zeit für die ihm besonders nahestehenden Menschen genommen.

Altkanzler hat sich nach über 17 Jahren von Ehefrau Doris getrennt.

Der 67-Jährige, der derzeit ein großes Haus bewohnt, möchte auf Dauer dort nicht alleine bleiben. Auf die Frage, ob er sich wieder verlieben möchte, antwortete er in "Bunte", das "geht Sie erstens nichts an". Fügte jedoch hinzu, er habe in seinem Leben "fast immer mit lieben Menschen zusammengelebt, nach der ersten Scheidung auch mit meinem Sohn. Das ist also derzeit ein Ausnahmezustand, an den ich mich nicht gewöhnen will."

Gysi, der im Herbst nicht mehr für den Fraktionsvorsitz seiner Partei zur Verfügung steht, träumt von einer "monatelangen Weltreise". Vielleicht werde er sogar einmal Alterspräsident des Bundestags. "Da darf ich dann die Legislaturperiode eröffnen und kann die Abgeordneten, weil es keine zeitliche Begrenzung gibt, in Grund und Boden quatschen." (dh)