Brexit-Drama: Eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse

Es begann mit David Camerons Wahlversprechen, die Briten entscheiden zu lassen, ob das Land aus der Europäischen Union ausscheiden soll: das Brexit-Drama. Über drei Jahre nach dem "Leave"-Votum ist der EU-Austritt noch immer nicht vollzogen. Für alle, die den Überblick verloren haben, eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

Ex-Außenminister Boris Johnson kann sich im Kampf um den Vorsitz der Conservative Party gegen Jeremy Hunt durchsetzen. Somit wird der Brexit-Befürworter auch neuer Premierminister Großbritanniens.
Neuer Premier, alte Probleme. Boris Johnson will den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union unbedingt bis zum 31. Oktober 2019 abwickeln, zur Not auch ohne Deal. Doch dagegen gibt es im Parlament massiven Widerstand.
Auch wenn Johnson versucht, das Parlament mit einer Zwangspause außer Gefecht zu setzen, gelingt es der Opposition, ein Gesetz durchzupeitschen, das einen No-Deal-Brexit verhindern soll. Es zwingt Johnson, bei der EU einen weiteren Aufschub des EU-Austritts bis Januar 2020 zu beantragen, sofern der Austrittsvertrag mit der EU nicht doch noch eine Mehrheit findet.
Auch wenn Johnson versucht, das Parlament mit einer Zwangspause außer Gefecht zu setzen, gelingt es der Opposition, ein Gesetz durchzupeitschen, das einen No-Deal-Brexit verhindern könnte. Es zwingt Johnson, bei der EU einen weiteren Aufschub des EU-Austritts bis Januar 2020 zu beantragen. Ob die EU sich darauf einlässt, ist offen.
An der Europäischen Union wird die Ratifizierung des Abkommens wohl nicht scheitern. Nach den Worten von Ratspräsident Donald Tusk will die EU alles tun, um einen harten Brexit zu verhindern. "Ein No-Deal-Brexit wird niemals unsere Entscheidung sein", so Tusk.