Anhänger von "Pegida BW-Bodensee" rasten wegen Kinderschokolade aus - und das Internet rastet wegen Pegida aus: Twitter-Nutzer reagieren erbost auf die jüngste Hetze auf Facebook. Wir haben Reaktionen gesammelt.

Pegida hat sich zu dem rassistischen Kinderschokolade-Posting geäußert.

Anhänger von "Pegida BW-Bodensee" haben eine EM-Sonderedition von Kinderschokolade der Firma Ferrero zum Anlass genommen, um auf Facebook öffentliche Hetze zu betreiben.

"Pegida BW Bodensee" postete ein Bild von Schokoladenverpackungen, auf denen die Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan und Jerome Boateng als Kinder zu sehen sind. Das passte den Betreibern der Facebook-Seite ganz und gar nicht: "Vor nichts wird Halt gemacht", hieß es in einem Post: "Gibt's die echt so zu kaufen? Oder ist das ein Scherz?"

Ganz offensichtlich hatten die Aktivisten der "Pegida BW-Bodensee" ein Problem damit, dass auf der Kinderschokolade Gesichter abgebildet sind, die nicht "typisch deutsch" aussehen. Ob sie wussten, dass es sich bei den beiden Kindern um aktuelle Nationalspieler handelt, ist nicht bekannt.

Ferrero selbst reagierte umgehend, doch auch viele Internet-Nutzer lassen sich die Hetze nicht gefallen - und äußerten sich dementsprechend auf Twitter:

Eine Journalistin versucht einen positiven Aspekt zu finden:

Die "Rheinlandpost" schlussfolgert:

Hilft Kinderschokolade gegen Pegida?

Ferrero könnte in den nächsten Tagen mehr Umsatz machen:

Ist das der Grund, warum Pegida wirklich sauer ist?

Eine Twitter-Nutzerin kommt gleich auf den Punkt:

Wortwitze gehen ja eigentlich immer:

Das Magazin "11 Freunde" packt eine eigene Edition für Rassisten aus:

Und zum Schluss die wichtigste Erkenntnis:

(zusammengestellt von she)