Der Kampf um Kobane

IS-Extremisten versuchen die kurdische Stadt Kobane (Arabisch: Ain al-Arab) in Nordsyrien einzunehmen. Das internationale Bündnis versucht, die Dschihadisten zu stoppen.

Der kurdische Präsident Masud Barzani hat mit dramatischen Worten mehr Unterstützung aus dem Westen für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) und um Kobane gefordert. Sonst drohe ein Massaker in der umkämpften Stadt an der syrisch-türkischen Grenze. Vor allem die Türkei müsse mehr tun, um die "IS-Monster" zu stoppen.

Kobane steht kurz vor dem Fall. Doch die Terror-Milizen des IS haben bereits zahllose Städte entlang der 822 Kilometer langen Grenze zwischen Syrien und der Türkei erobert. Steht nun die Türkei im Visier des IS? Und was käme dann auf Deutschland zu?

Die Terrortruppen des IS rücken immer weiter auf die kurdische Stadt Kobane an der türkischen Grenze vor. Das Nachbarland hat bereits Panzer aufgefahren. Doch warum kommt die Türkei den Menschen nicht zur Hilfe?

In der syrischen Grenzstadt Kobane liefern sich Kurden und Extremisten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) seit Wochen heftige Kämpfe. Hunderte Menschen sind in den Gefechten bereits umgekommen, Tausende sind auf der Flucht. Warum ist Kobane für den IS so wichtig?