Die europäische Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist in Peking mit dem neuen chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang zusammengetroffen. Zu Beginn des Gesprächs am Donnerstag wies von der Leyen darauf hin, dass China und die EU stark von ihrer gewachsenen Kooperation profitiert hätten, doch seien die Beziehungen in den vergangenen Jahren "komplexer" geworden. Es sei deswegen wichtig, alle Aspekte zu diskutieren, was der EU und China helfen werde, "durch ein schwieriges und unberechenbares Umfeld zu steuern".

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China sei von "großer Bedeutung für Europa". Es gebe gegenseitige Abhängigkeiten und eine lange gemeinsame Geschichte. In einer persönlichen Note erinnerte von der Leyen an ihren Vater Ernst Albrecht, der als Ministerpräsident von Niedersachsen Mitte und Ende der 80er Jahre schon China bereist hatte. Er habe damals aus Anhui das erste Kooperationsabkommen zwischen einer chinesischen Provinz und einem Bundesland mitgebracht. Es sei einer der Impulse für die weitreichenden Beziehungen gewesen, die aufgebaut worden seien.

Die Kommissionspräsidentin wollte später mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gemeinsam mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping zusammenkommen, um unter anderem über den Ukraine-Konflikt zu sprechen.  © dpa

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