Nahostkonflikt: Streit um Jerusalem

Mit einem historischen Alleingang hat der US-Präsident Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt. Verbündete und Gegner stößt Donald Trump damit gleichermaßen vor den Kopf. Einzig Israel jubelt. Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat zu einer neuen Intifada aufgerufen. Kritiker sehen den Friedensprozess im Nahostkonflikt gefährdet. Andere argumentieren, dass dieser Prozess ohnehin seit vielen Jahren in einer Sackgasse steckte und Trumps Vorstoß neue Impulse liefern könnte. Wie Donald Trump seine Jerusalem-Entscheidung erklärt. Aktuelle News, Hintergründe und Informationen zum Nahostkonflikt im Allgemeinen sowie den Streit zwischen Israelis und Palästinensern um Jerusalem als Hauptstadt im Speziellen finden Sie hier.

Im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besteht kaum eine Aussicht auf dauerhaften Frieden. Auf beiden Seiten haben derzeit Politiker das Sagen, die wenig Kompromissbereitschaft zeigen.

Die Gewalt im Gaza-Streifen kostet allein am Jahrestag der Gründung des Staates Israel sechs Kinder das Leben. Unter ihnen ist ein erst acht Monate altes Mädchen. Die Kinderschutzorganisation Save the Children ist entsetzt.

Nach dem Gewaltexzess im Gaza-Streifen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert und die Anwendung der Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern verurteilt. Mehr als 60 Tote sind zu beklagen.

Die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen hat sich auf 59 erhöht. Laut Gesundheitsministerium in Gaza sei ein Baby durch das Einatmen von Tränengas gestorben.

Vor allem an Jerusalem hängt, ob zwischen Israelis und Palästinensern je Frieden herrschen wird. Warum die Stadt eine so große Rolle spielt, ist auch in ihrer Geschichte begründet.

Die US-Botschaft hat ihren Sitz nun in Jerusalem - Trump erfüllt ein zentrales Wahlkampfversprechen. Am Tag der Eröffnung kommt es an der Gaza-Grenze zu einer Explosion der Gewalt. Doch wie wird dieser Tag die Region verändern - wenn überhaupt?

Vor der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu alle Länder dazu aufgerufen, ihre Vertretungen ebenfalls zu verlegen.

Lenkdrachen mit Brandbomben, scharfe Schüsse - an der Gaza-Grenze kommt es wieder zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Doch die Tendenz ist eindeutig.

Die Feierlichkeiten des 70. Jahrestags der Gründung des Staates Israel sorgen für vermehrte Unruhen im Gazastreifen. Drei Palästinenser sterben dort durch die Kugeln der israelischen Armee. Sie sei zuvor von mutmaßlichen Islamisten mit Sprengsätzen angegriffen worden.

Im Netz macht ein Video die Runde, das stark polarisiert: Darauf schießt ein israelischer Scharfschütze auf einen mutmaßlich unbewaffneten Palästinenser. Die Bilder sowie die Kommentare der beteiligten Soldaten setzen Israels Armee unter Druck.

Ein weiterer blutiger Tag an der Gaza-Grenze: Tausende Palästinenser setzen Autoreifen in Brand, werfen Steine und Brandsätze. Es gibt Tote und Verletzte. Warum reagiert Israel so hart?

Beim "Marsch der Rückkehr" am Freitag haben israelische Sicherheitskräfte mindestens 15 Palästinenser erschossen. Experten fürchten nun, dass das den Nahostkonflikt wieder eskalieren lassen könnte.

Pence stellt sich in einer Rede vor dem Parlament in Jerusalem an die Seite Israels - und fordert die Palästinenser auf, erneut in Friedensgespräche einzusteigen. Palästinenserpräsident Abbas wirbt indes in Brüssel für die Anerkennung eines Staates Palästina.

Mit seiner Jerusalem-Entscheidung hatte Donald Trump für viel Aufsehen gesorgt. Israel dankt dem US-Präsidenten dafür nun auf besondere Art und Weise.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in Syrien und im Irak den Großteil ihres Herrschaftsgebietes verloren. Doch der Nahe Osten bleibt eine Region der Kriege und Krisen. Und 2018 drohen neue Eskalationen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan geht auf Konfrontationskurs: Er will die Botschaft nach Ost-Jerusalem verlegen.

US-Vizepräsident Pence verschiebt seine Reise ins Heilige Land wegen der amerikanischen Innenpolitik. Israel reagiert auf weiteren Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Die Hamas ruft erneut zu einem "Freitag des Zorns" auf.

Ein Sondergipfel islamischer Staaten hat als Reaktion auf das umstrittene Vorgehen der USA Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anerkannt. 

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat zur internationalen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt eines Palästinenserstaates aufgerufe

Der Zentralrat der Juden in Deutschland spricht sich für Gesetzesänderungen aus, um antisemitische Kundgebungen von vornherein untersagen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat das Verbrennen israelischer Fahnen bei Anti-Israel-Protesten in Berlin scharf verurteilt.

Der Jerusalem-Streit geht weiter: Aufgebrachte Palästinenser liefern sich heftige Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften. In Jerusalem kommt es erstmals seit Beginn der Krise zu einem Anschlag. Die US-Regierung wiegelt ab.

Ein "Terrorstaat" und "Land der Kindermörder": Mit scharfer Kritik an Israel heizt der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan den Jerusalem-Streit weiter an.

Während der überwiegende Teil der Weltgemeinschaft Donald Trumps Jerusalem-Entscheidung kritisiert, sympathisiert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache damit. 

Vier Tote und viele Verletzte sind das Ergebnis von gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Die Arabische Liga bekräftigte ihre Kritik im Jerusalem-Streit.

Im Streit um Jerusalem sterben im Heiligen Land bei Unruhen zwei Palästinenser, Hunderte werden verletzt. Am Samstag will sich Präsident Abbas mit der Palästinenserführung beraten. Die Hamas setzt weiter auf Gewalt. Trump ruft zu Mäßigung auf.

US-Präsident Donald Trump hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und damit den Zorn vieler Palästinenser heraufbeschworen. Die radikal-islamische Hamas hat infolge zur dritten Intifada aufgerufen. Wie groß die Gefahr eines palästinensischen Aufstandes wirklich ist, erklärt Nahost-Expertin Bettina Marx im Interview.

Brennende Fahnen und Reifen, Flaschen und Steine als Wurfgeschosse: Nach der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA erschüttern Unruhen das Heilige Land. Auch in anderen Ländern gibt es Proteste. Und es fließt Blut.

Nach Trumps Jerusalem-Entscheidung will die radikalislamische Hamas einen neuen Aufstand gegen Israel anzetteln. In der islamischen Welt sind Proteste geplant. Israel wappnet sich auch militärisch.

Jerusalem – warum ist die Stadt für Israelis und Palästinenser so wichtig? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat zu einer neuen Intifada aufgerufen.

Die Türkei kritisiert Donald trump mit scharfen Worten. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sei ein Beispiel für die "totale Verantwortungslosigkeit" und werde die Region destabilisieren. 

Mit seinem historischen Alleingang in der Jerusalem-Frage hat US-Präsident Trump die Nahost-Region in Aufruhr versetzt. Die Hamas ruft zu einem dritten Palästinenseraufstand ...

Trotz internationaler Warnungen hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. "Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es Zeit ist, Jerusalem als ...

Donald Trump äußert sich zu seiner umstrittenen Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. 

Trump lehnt sich in der Nahost-Frage weit aus dem Fenster: Er erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Für viele Araber überschreitet er eine rote Linie - und außer in ...

Aller Warnungen zum Trotz hat Donald Trump Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mitgeteilt, er werde die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Abbas spricht von einem "inakzeptablen Schritt".