Das US-amerikanische Außenministerium hat am Abend bekannt gegeben, dass Nordkorea nicht an Gesprächen zur Denuklearisierung interessiert ist.

Die USA haben nach Angaben ihres Außenministeriums keine Hinweise darauf, dass Nordkorea an Gesprächen über eine Denuklearisierung interessiert ist.

Eltern von Otto Warmbier hatten schwere Folter-Vorwürfe erhoben. Nun meldet sich die Ärztin zu Wort.


Das betonte Sprecherin Heather Nauert am Samstag und bestätigte zugleich, dass US-Diplomaten mehrere offene Kanäle zur Kommunikation mit Mitgliedern der nordkoreanischen Führung hätten.

Zuvor hatte US-Außenminister Rex Tillerson erstmals mitgeteilt, dass die USA im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm in direktem Kontakt mit Pjöngjang stünden.

USA nicht an Regimewandel interessiert

"Wir befinden uns nicht in einem Blackout", sagte Tillerson. "Wir können mit ihnen sprechen. Wir sprechen mit ihnen."

Nauert sagte: "Trotz Zusicherungen, dass die USA nicht daran interessiert sind, den Zusammenbruch des gegenwärtigen Regimes zu fördern, Regimewandel zu verfolgen, die Wiedervereinigung der Halbinsel zu beschleunigen oder Kräfte nördlich der demilitarisierten Zone zu mobilisieren, haben nordkoreanische Offizielle keine Hinweise gegeben, dass sie an Gesprächen bezüglich Denuklearisierung interessiert oder dazu bereit sind."

Nordkorea hat auf die Manöver von US-Bombern nahe der Grenze mit Truppenverstärkungen an seiner Ostküste reagiert. Zuvor hatte US-Präsident Trump getwittert, Nordkoreas Machthaber und seine Regierung würden nicht mehr lange existieren. Russland versucht, in dem Konflikt zu vermitteln.


© dpa