Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist kurz vor dem geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump abermals zu Beratungen ins Nachbarland China gereist.

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Dort traf er nach Angaben chinesischer Staatsmedien vom Dienstag mit Präsident Xi Jinping zusammen. Es war Kims zweiter China-Besuch in weniger als zwei Monaten. Die Volksrepublik gilt als engster Verbündeter von Kims isoliertem Staat.

Der chinesische Fernsehsender CCTV zeigte Xi und Kim bei einem Spaziergang am Ufer der nordostchinesischen Küstenstadt Dalian. Das Treffen habe am Montag und Dienstag stattfgefunden, berichtete die amtliche Agentur Xinhua.

Kim verlässt Land selten

Machthaber Kim verlässt sein isoliertes Land äußerst selten. Ende März hatte er schon einmal Peking besucht, auch diese Reise war erst im Nachhinein bekannt gegeben worden. Ende April traf sich Kim dann mit Südkoreas Präsident Moon Jae In an der innerkoreanischen Grenze. Das Treffen mit Trump ist für die kommenden Wochen vorgesehen.

Nordkorea bindet China als engsten Verbündeten in seine Gipfel-Diplomatie mit ein. Die Agentur Xinhua zitierte Präsident Xi am Dienstag mit den Worten: "Nach dem ersten Treffen zwischen mir und dem Genossen Vorsitzenden haben sich die bilateralen Beziehungen und die innerkoreanische Situation verbessert, worüber ich glücklich bin."

Intensive Bemühungen

Kim wurde von Xinhua so zitiert: "Das sind positive Ergebnisse des historischen Treffens zwischen mir und dem Genossen Generalsekretär."

Kims Reiseaktivität geht mit intensivierten diplomatischen Bemühungen einher. Nachdem die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea im vergangenen Jahr zugenommen hatten, stehen die Zeichen nun wieder auf Entspannung - das Treffen mit Moon und das geplante Treffen mit Trump sind in diesem Zusammenhang zu sehen.© AFP

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