Ein Teil der österreichischen Bundesregierung wird am kommenden Wochenende nach China reisen. Mit dabei sind dann neben dem Bundespräsidenten Van der Bellen und Bundeskanzler Kurz auch zahlreiche Vertreter der Wirtschaft. Doch es geht nicht nur um die Vertiefung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern - sondern auch um ein tierisches Anliegen.

Mit der größten Delegation seiner Geschichte bei einem Staatsbesuch will Österreich um bessere Beziehungen zu China werben. An der Spitze der rund 250-köpfigen Delegation, die am Freitagabend aufbrechen will, stehen Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und vier Minister.

Nach Angaben der Präsidentschaftskanzlei wird sich Van der Bellen am Sonntag mit Chinas Staatschef Xi Jingping treffen. Auf dem Programm steht auch die Unterzeichnung von 30 Verträgen im Wert von 1,5 Milliarden Euro, an denen 150 Firmen in Österreich beteiligt sind.

Ein eher tierisches Thema rückt am Ende der knapp einwöchigen Reise in den Mittelpunkt. Dann will die Alpenrepublik die Chinesen um ein Panda-Männchen für den Tiergarten Schönbrunn bitten.

Pandaweibchen Yang Yang soll nicht mehr allein sein

Im Wiener Zoo, bekannt für seine Panda-Zucht, war im Dezember 2016 Pandamännchen Long Hui an Krebs gestorben. Seitdem ist Pandamutter Yang Yang mit ihren im Tiergarten geborenen Zwillingen ohne männlichen Gegenpart.

Österreich will während seiner EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2018 auch die europäisch-asiatischen Beziehungen in den Blick nehmen. Dazu soll es nach Angaben von Außenministerin Karin Kneissl ein Sondertreffen geben.  © dpa