Attentat Orlando

In einem Schwulenklub in Orlando im US-Bundesstaat Florida hat ein Mann am 12. Juni 2016 mehr als 50 Menschen getötet, viele weitere wurden verletzt. Der IS bekannte sich zu dem Massaker.

Der Attentäter von Orlando hatte sich während seiner Bluttat zur Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannt. Darauf hat nun die Hacker-Organisation Anonymous reagiert und zahlreiche Twitter-Accounts des IS mit schwulenfreundlichen Inhalten attackiert.

Das Bundeskriminalamt prüft nach dem Massaker von Orlando mögliche Verbindungen des Vaters des Attentäters nach Deutschland. Die Behörde bestätigte am Dienstag in Wiesbaden entsprechende Angaben der "Rheinischen Post". Zu weiteren Einzelheiten wollte sich eine BKA-Sprecherin nicht äußern.

Die Terroranschläge von Paris und Brüssel waren groß angelegte Kommando-Aktionen, denen monatelange Planungen der Terrororganisation "Islamischer Staat" vorausgegangen sein sollen. Die Chance, dass solche Anschläge durch die Arbeit der Geheimdienste verhindert werden können, ist dennoch gegeben. Anders verhält es sich bei Angriffen durch sogenannte "Einsame Wölfe" wie möglicherweise aktuell beim Attentat in Orlando.

Seit der Schießerei in Florida am vergangenen Wochenende hält Amerika den Atem an. Nicht so Donald Trump. Der Milliardär stellt sich nun als den Einzigen dar, der die USA vor dem "radikalen Islam" schützen kann und greift seine Konkurrentin Hillary Clinton sowie Amtsinhaber Barack Obama massiv an. Kann die perfide Strategie des republikanischen Präsidentschaftskandidaten aufgehen?

Beim schlimmsten Massaker in der US-Geschichte wurden in Orlando 50 Menschen getötet. Die Mutter eines der Opfer hat Textnachrichten offengelegt, die sie von ihrem Sohn in seinen letzten Minuten bekommen hat.