"Panama Papers"

Es ist ein Datenleck historischen Ausmaßes: Recherchen zu den sogenannten "Panama Papers" bringen Politiker und prominente Persönlichkeiten in Erklärungsnot. Journalisten aus fast 80 Ländern haben ihre Recherchen über Finanzgeschäfte mit Briefkastenfirmen auf Panama veröffentlicht.

Die Gründer und Eigentümer der Kanzlei Mossack Fonseca sind festgenommen worden. Den Anwälten wird laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vorgeworfen, in den derzeit größten Betrugsskandal Lateinamerikas verwickelt zu sein.

Briefkastenfirmen begünstigen dubiose Geschäfte. Die Enthüllungen der "Panama Papers" erhöhen den Druck, Steuerbetrug zu unterbinden. Gelingt Finanzminister Schäuble mit seinem ...

Das Bundesfinanzministerium hat sich gegen Vorwürfe wegen der "Panama Papers" mit Bezug auf angeblich dubiose Geschäfte der staatseigenen Bundesdruckerei in Venezuela verwahrt. Der "Spiegel" berichtet zudem, dass Wolfgang Schäuble einen Informanten abblitzen ließ, der Informationen zu den dubiosen Geschäfte angeboten haben soll.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat nach "Spiegel"-Informationen den Kontakt mit einem Insider verweigert, der über angeblich dubiose Geschäfte der Bundesdruckerei ...

Tagelang druckst David Cameron herum. Dann gibt er zu, dass er Anteile an einer Briefkastenfirma seines Vaters in Panama hatte. Die scheibchenweisen Enthüllungen bringen dem ...

Hunderte Journalisten haben durch ein Datenleck 214.000 Briefkastenfirmen in Panama aufgedeckt. Tausende Personen - darunter Politiker, Sportler und Prominente - haben dort ihr Geld investiert. Das ist nicht per se illegal. Doch der Verdacht steht im Raum, dass mit Hilfe der Scheinfirmen Straftaten begangen wurden. Eine Regierung in Europa ist bereits darüber gestürzt. Wie es jetzt weitergeht.

Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino hat angeblich zweifelhafte Geschäfte während seiner Zeit beim europäischen Dachverband UEFA bestritten.

Die "Panama Papers" förderten zwar keinen Beweis für Vergehen zu Tage - aber die Berichte über zigtausende Briefkastenfirmen ziehen trotzdem Kreise. Vor allem für Banken könnte das Geschäft schwieriger werden.

Nach Medienberichten über die "Panama Papers" tritt Islands Regierungschef Sigmundur David Gunnlaugsson in Absprache mit seiner Partei von seinem Amt zurück. Zuvor war sein Name im Zusammenhang mit den Enthüllungen über Finanzgeschäfte mit Briefkastenfirmen aufgetaucht.

Nach den Medienberichten über die "Panama Papers" hat Islands Regierungschef den Präsidenten um Erlaubnis gebeten, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen auszurufen.

Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Betrug: Nach den Enthüllungen durch die "Panama Papers" fällt erneut ein dunkler Schatten auf so genannte Briefkastenfirmen. Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert, dass selbst Großbanken Geschäfte über solche Kanäle abwickeln – wie gewöhnliche Kriminelle.

Nach den Enthüllungen über Briefkastenfirmen haben in mehreren Staaten Untersuchungen begonnen. Auch aus Deutschland sollen Steueroasen genutzt worden sein. Ob die Finanzgeschäfte Recht und Gesetz verletzt haben, ist unklar.

Über 500 Banken weltweit haben die Dienste der Kanzlei Mossack Fonseca genutzt. Darunter auch mindestens 28 Kreditinstitute aus Deutschland. So reagieren nationale Medien auf die Enthüllung der massenhafte Einrichtung von Briefkastenfirmen.

Prominente aus Sport und Politik sollen in Panama Briefkastenfirmen unterhalten haben. Vermögen im Ausland zu parken, verstößt allerdings nicht automatisch gegen Gesetze.

Viele international bekannte Politiker und Promis rücken durch die Enthüllungen der "Panama Papers" ins Zwielicht. Mit welchen Konsequenzen ist jetzt zu rechnen? Führen Spuren auch nach Deutschland? NDR-Journalist Jan Lukas Strozyk war an den Recherchen beteiligt und sprach mit unserer Redaktion.

Es ist das größte Datenleck der Geschichte: Die "Panama Papers" offenbaren die Eigentümer von 200.000 Briefkastenfirmen. Unter ihnen finden sich viele sehr prominente Namen. Einige der  Betroffenen reagieren nervös und gereizt - besonders Wladimir Putin.

Die angeblichen Spuren der "Panama Papers" in Richtung Kreml werden in Russland als Propaganda des Westens zurückgewiesen.

Die "Panama Papers" der Kanzlei Mossack Fonseca sind eines der größten Datenlecks, das die Finanzwelt bisher gesehen hat. Sie könnten Auslöser für zahlreiche Strafverfahren, Politikerrücktritte und Steuerreformen sein. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Es ist ein Datenleck historischen Ausmaßes: Recherchen zu den sogenannten "Panama Papers" bringen Politiker und prominente Persönlichkeiten in Erklärungsnot.