Das Referendum in Italien

Nach der schweren Schlappe bei dem wichtigen Verfassungsreferendum hat Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi seinen Rücktritt erklärt. Damit zog der europafreundliche Sozialdemokrat die Konsequenz aus der bitteren Niederlage.

Nach dem gescheiterten Verfassungsreferendum hat der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi seinen Rücktritt angekündigt. Die Fünf-Sterne-Bewegung des Komikers Beppe Grillo zeigt sich über das Votum erfreut - und könnte bald zur stärksten politischen Kraft Italiens werden. Doch wofür steht sie?

Für den einen ist es eine Niederlage, für die anderen der Sieg: Die breite Front an Gegnern des Verfassungsreferendums feiert, während Matteo Renzi als Verlierer nach Hause geht. Wer sind die Köpfe, die jetzt in der Öffentlichkeit stehen?

Das Aufatmen in Berlin und Brüssel war nur von kurzer Dauer. Zwar bleibt den EU-Verfechtern ein rechtspopulistischer Bundespräsident in Wien erspart. Doch der Rücktritt von Italiens Regierungschef Renzi beschert der EU einen neuen Stresstest.

Nach der schweren Schlappe bei dem wichtigen Verfassungsreferendum hat Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi seinen Rücktritt angekündigt. Damit zog der europafreundliche Sozialdemokrat noch in der Nacht zum Montag die Konsequenz aus der bitteren Niederlage.

Nach der Schlappe beim Verfassungsreferendum ist Ministerpräsident Matteo Renzi angezählt. Ein Blick auf mögliche Nachfolger.

Italien hat gegen die Verfassungsreform gestimmt. Rechtspopulistin Marine Le Pen jubelt. Grünen-Chefin Simone Peter beklagt die Wahl zwischen "Selbstaufgabe o. Chaos". Und Jean Asselborn sieht "keine Niederlage für Europa".

Alle aktuellen Entwicklung zur Abstimmung in Italien im Überblick.

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi ist ersten Hochrechnungen zufolge mit seiner Verfassungsreform klar gescheitert.

Es ist der Schicksalstag für die italienische Regierung von Ministerpräsident Renzi. Millionen Italiener stimmen über eine Verfassungsreform ab. Die Zukunft Renzis hängt davon ab. Ärger machten zunächst ein paar Stifte.

Beim Referendum über eine Verfassungsreform in Italien hat es Klagen über die in den Wahlkabinen ausliegenden Stifte gegeben.

Nach wochenlangem Wahlkampfgetöse ist es soweit. Italien stimmt über seine Verfassung ab - aber auch über die Regierung von Matteo Renzi. Das Ergebnis muss zeigen, ob es in dem Land endlich vorwärts geht.

Italien stimmt über eine Verfassungsreform ab, Österreich über seinen neuen Präsidenten. In der EU geht die Angst um, dass Europas Populisten ihre Erfolgsserie fortsetzen.

Nicht nur Italien wartet auf den großen Tag. Der Kampf um die Stimmen vor dem Verfassungsreferendum ist vorbei. Für die Regierung von Ministerpräsident Renzi steht alles auf ...

Europa blickt mit Sorge auf Italien. Das Referendum über die Verfassung ist die Schicksalswahl für Regierungschef Renzi. Egal wie es ausgeht, wird es Folgen für die EU haben. Aber vielen Italienern geht es um etwas ganz anderes.

Untergangs-Szenarien haben gerade Konjunktur. Am Sonntag könnte alles noch schlimmer werden, sagen die einen. Alles halb so wild, meinen die anderen. Alle Augen richten sich auf Rom und Wien.

Seit dem Brexit-Votum und der Trump-Wahl hält man in der Europäischen Union fast alles für möglich. Sind die Abstimmungen in Österreich und Italien am Sonntag die Vorboten des Untergangs?

Das könnte richtig unangenehm werden. Denn der Wahlsonntag dürfte Populisten in Rom und Wien weiter stärken, und damit auch die Alternative für Deutschland. Rückenwind für die AfD aber ist Gegenwind für die Kanzlerin.

Seit dem Brexit-Votum und der Trump-Wahl hält man in der Europäischen Union fast alles für möglich. Sind die Abstimmungen in Österreich und Italien am Sonntag die Vorboten des Untergangs?

Bankenstress, kaum Wachstum - und nun auch noch eine Regierungskrise? Mit dem anstehenden Referendum in Italien wächst die Sorge vor einer neuen Abwärtsspirale. Sogar von weit schlimmeren Szenarien für Europa ist die Rede.