• Bundeskanzler Olaf Scholz hat Kritik an den Blockade-Aktionen junger Klimaaktivisten geäußert.
  • Er halte diese Aktionen "für verfehlt", sagte Scholz in einem Interview.

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Blockade-Aktionen junger Klimaaktivisten kritisiert. "Ich will klar sagen, dass ich diese Aktionen für verfehlt halte", sagte Scholz in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem "Focus".

Auf die Frage, ob er sich selbst als junger Mensch an solchen Aktionen beteiligt hätte, entgegnete der Kanzler, dass er diese Frage als 60-Jähriger nicht beantworten könne – "weil es unangemessen ist, aus meinem Blickwinkel über die Perspektive eines 17-Jährigen zu urteilen".

Letzte Generation: Blockaden im Straßenverkehr und am Flughafen Berlin

In den vergangenen Wochen hatte vor allem die Klimaprotestgruppe Letzte Generation durch Blockaden im Straßenverkehr, aber auch durch Angriffe auf Kunstwerke in Museen auf sich aufmerksam gemacht und eine Debatte über den Sinn solcher Aktionen losgetreten. Am Donnerstagnachmittag hatten Aktivistinnen und Aktivisten zeitweise den Flugverkehr auf dem Berliner Flughafen blockiert. (afp/tas)