328 Euro mehr als sein Vorgänger Christian Kern (SPÖ) sollte Sebastian Kurz (ÖVP) als neuer Bundeskanzler bekommen. Doch den ÖVP-Chef lassen die Berechnungen des ÖVP-Chefs offenbar kalt. Er will sparen - und einen Vorschlag beim Nationalrat einbringen.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz, stellt sich gegen Gehaltserhöhungen für Politiker im kommenden Jahr. "Wir haben versprochen, dass wir im System sparen und nicht bei den Menschen. Dazu gehört auch, dass wir in der Politik anfangen, also bei uns selbst", sagte der 31-Jährige am Dienstag der APA.

Kurz reagierte damit auf eine Berechnung des Rechnungshofs, nach der die Bezüge von Regierungsmitglieder und Parlamentariern um 1,5 Prozent steigen sollten.

Kurz will seinen Vorschlag bei der Sitzung des Nationalrats am 13. Dezember vorbringen.

Österreichs Kanzler verdient knapp 22.000 Euro pro Monat, Abgeordnete bekommen rund 8.750 Euro. Ausgezahlt werden die Bezüge jeweils 14 Mal pro Jahr.

Die Koalitionsgespräche von Kurz mit der FPÖ sind rund zwei Monate nach der Wahl offenbar auf der Zielgeraden. Am Mittwoch sollten die Gespräche fortgesetzt werde.

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