Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat sich hinter den Bundesnachrichtendienst (BND) gestellt.

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Er gehöre zwar der Regierung nicht an und arbeite daher mit dem BND nicht zusammen, sagte er am Montag in Berlin. "Aber ich gehe jetzt erst mal fest davon aus, dass alle dort einen guten Job machen und dass alle auch dafür sorgen, dass unsere Regierung nach bestem Wissen und nach besten Kenntnissen dann auch entscheiden kann." Klingbeil fügte hinzu: "Ich habe da keinen Grund zu zweifeln und habe auch keine Zweifel."

Nach dem Aufstand der Söldnertruppe Wagner in Russland war die Frage aufgekommen, welche Erkenntnisse der BND davon hatte, was sich dort zusammenbraute. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach später davon, dass der BND von dem schnell wieder beendeten Aufstand überrascht worden sei. Die Dienste in Deutschland "haben das natürlich nicht vorher gewusst", sagte er in der ARD-Sendung "Maischberger". Er kündigte an, auch den Informationsfluss mit den Verbündeten und deren Nachrichtendiensten besprechen zu wollen.  © dpa

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