Der Krieg in Syrien

Jahrzehntelang haben Bashar al-Assad und sein Familienclan alle Spannungen im Vielvölkerstaat Syrien unterdrückt. Doch im Zuge des Arabischen Frühlings 2011 kam es auch in Syrien zu Protesten. In kürzester Zeit wurde daraus ein Bürgerkrieg, in dem Sunniten gegen Alawiten, Schiiten und Christen kämpfen. Um seine Gegner - die Sunniten - auszuschalten, griff Assad zu drastischen Mitteln: Massenhinrichtungen und systematischer Folter, später mit Fassbomben und Giftgas. Der Diktator legte sein ganzes Land in Schutt und Asche. Das Chaos in Syrien mit unzähligen Milizen und Fronten nützte dem "Islamischen Staat". Um den IS zu bekämpfen, haben sich Europa und die USA militärisch in den Konflikt eingeschaltet. Mit dem Kampf gegen den "Islamischen Staat" begründete auch Russlands Präsident Wladimir Putin Luftangriffe in Syrien. Allerdings trafen russische Bomben auch Stellungen der Rebellen, die an einem Zweifrontenkrieg gegen den IS und Assad kämpfen. Russland ist aus geopolitischen Gründen am Machterhalt des syrischen Diktators interessiert. Der grausame Krieg im eigenen Land hat Millionen Flüchtlinge aus dem Land vertrieben. Und mit dem Einsatz von Giftgas treibt das Assad-Regime den Konflikt auf eine Eskalation mit dem Westen zu.

Die Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) meldet, dass in der syrischen Stadt Duma UN-Mitarbeiter beschossen wurden. Es soll auch Sprengstoff zum Einsatz gekommen sein.

Wurde bei dem Angriff auf die Stadt Duma in Syrien Giftgas eingesetzt? Das sollen OPCW-Experten nun vor Ort klären.

Deutschland beteiligt sich nicht am Einsatz in Syrien und beschränkt sich auch sonst auf logistische und humanitäre Maßnahmen. Könnte die Rolle als globalpolitischer Vermittler die generelle Aufgabe Deutschlands in der Welt sein?

Frankreich hat einen bösen Verdacht gegen Russland geäußert: Russland und Syrien sollen daran arbeiten, die Beweise für einen Giftgas-Angriff auf die Stadt Duma beiseite zu schaffen.

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Das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) soll nach russischen Angaben nun am Mittwoch nach Duma reisen können. Das kündigte der russische Botschafter Alexander Schulgin am Montagabend in Den Haag an. 

Der von den USA angeführte Militärschlag gegen Syrien hat für unterschiedliche Reaktionen gesorgt. Während die Bundesregierung den Militäreinsatz für angemessen hält, gibt es aus Russland harsche Töne.

Nach Trumps Tweet zitterte die Welt, nun scheint die direkte Konfrontation doch in weite Ferne gerückt. Der Militärschlag des Westens löst dennoch Unbehagen aus. Wie geht es weiter?

Eine schwere Explosion hat nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten ein Gebiet im Norden Syriens erschüttert.

Islamistische Aufständische sind aus der Region abgezogen.

Nach einem möglichen Giftgasangriff Syriens ringt der Westen weiter um eine gemeinsame Strategie. Scharf und aggressiv ist die Rhetorik, aber noch fliegen keine Raketen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine deutsche Beteiligung an einem Militärschlag in Syrien ausgeschlossen.

Frankreich hat laut Präsident Emmanuel Macron den Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung.

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Führung wird der Ton zwischen den USA und Russland immer schärfer. Wie könnte ein Militärschlag in Syrien erfolgen? Und welche Rolle spielt Deutschland?

Am Morgen kündigt US-Präsident Trump Raketen gegen Syrien an. Stunden später lässt er seine Sprecherin zurückrudern. Ein Militärschlag sei nicht die einzige Option, eine Entscheidung nicht gefällt. Jetzt ist wieder der UN-Sicherheitsrat am Zug, doch dort herrscht Patt.

Donald Trump heizt die Stimmung im Syrien-Konflikt weiter an. Per Twitter droht er Russland direkt mit einem Militärschlag. Und das unmittelbar, nachdem der Kreml die USA zur Besonnenheit aufgerufen hat.

Die Symptome der rund 500 Betroffenen in Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta entsprächen einer Belastung mit giftigen Chemikalien, teilte die WHO am Mittwoch in Genf mit.

Die Syrien-Krise droht weiter zu eskalieren. US-Präsident Donald Trump droht der syrischen Regierung wegen eines mutmaßlichen Giftgasangriffs mit militärischen Schritten. Sein französischer Kollege Emmanuel Macron nennt bereits mögliche Ziele.

Dutzende Menschen erstickten beim Giftgasangriff auf das syrische Duma, Donald Trump droht dem Assad-Regime mit Konsequenzen binnen 48 Stunden. Das sind die militärischen Optionen der USA.

Syrische Aktivisten verweisen beim mutmaßlichen Angriff mit Giftgas auf dutzende Tote, doch Russland stuft den Vorfall als Fälschung ein. Eine fast dreistündige UN-Sitzung endet ergebnislos, während sich das Verhältnis zwischen Washington und Moskau wohl weiter verschlechtert.

Die USA behalten sich ein militärisches Eingreifen in Syrien vor, sollte sich der Verdacht eines Giftgasangriffs in Ost-Ghuta bestätigen. Es könnte sich um einen symbolischen Schritt handeln: Eigentlich will US-Präsident Donald Trump seine Truppen aus dem Land abziehen.

Nach dem Luftangriff in Syrien hagelt es Schuldzuschreibungen: Russland und Syrien machen Israel verantwortlich. Frankreich und die USA dementieren eine Beteiligung.

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Montag mit dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta befassen. Da kommt eine neue Schreckensnachricht aus Syrien. Eine Militärbasis ist unter Raketenbeschuss.

Wieder hat die syrische Armee Ost-Ghuta angegriffen. Dutzende Menschen starben. Es sollen Chemiewaffen eingesetzt worden sein. Eine Hilfsorganisation spricht von "einer der schlimmsten chemischen Attacken in der syrischen Geschichte".

Bei erneuten Luftangriffen auf die letzte von Rebellen gehaltene Stadt in Ost-Ghuta sind nach Angaben von Beobachtern vier Zivilisten getötet worden. Mindestens zwölf Angriffe hätten vermutlich russische Kampfjets auf die Stadt Duma geflogen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. 

Über Wochen erlebte die Region Ost-Ghuta eine heftige Angriffswelle. Mehr als 1600 Zivilisten kamen bei den Bombardierungen der Armee ums Leben. Die Regierungsanhänger feiern jetzt einen wichtigen Sieg.

Werden Gefährder und Flüchtlinge, die schwere Straftaten begangen haben künftig nach Syrien abgeschoben? Das Auswärtige Amt stellt eine Neubewertung der politischen Situation im Bürgerkriegsland in Aussicht.

In Afrin und Ost-Ghuta mangelt es Tausenden Menschen an Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung. Auch anderswo in Syrien nimmt das Leid kein Ende. Zehntausende sind auf der Flucht.

Türkische Truppen und ihre Verbündeten nehmen immer größere Gebiete der kurdischen Region Afrin in Syrien ein. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sterben mindestens 16 Zivilisten. Die Zahl der Flüchtenden könnte höher sein, als bisher bekannt.

Sieben Jahre nach Beginn des Konfliktes in Syrien geht das Leiden der Zivilbevölkerung mit unverminderter Härte weiter. Die Helfer ziehen eine bitter Bilanz: 1,5 Millionen Menschen haben bereits bleibende seelische oder körperliche Schäden.

Trotz scharfer Kritik aus den USA fühlt sich die Türkei nicht an die UN-Resolution über eine Waffenruhe in Syrien gebunden und will ihre Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Afrin fortsetzen. 

Aleppo war eine blühende Stadt. Nun ist es ein Ort voller Chaos und Trümmer.

Die Offensive des türkischen Militärs in Syrien stockt. Gleichzeitig wird die Kriegsrhetorik in Ankara schriller, das zeigte ein Auftritt Präsident Erdogans mit einem kleinen Mädchen in Soldatenuniform.

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat sich entsetzt über Berichte über einen Chemiewaffeneinsatz in der umkämpften Rebellenprovinz Ost-Ghuta gezeigt

Die Resolution des UN-Sicherheitsrates für eine Waffenruhe in Syrien steht. Doch die Angriffe der Regierung auf Ost-Ghuta gehen weiter. Es ist sogar von einer Bodenoffensive die Rede.

Für die Eingeschlossenen nahe Damaskus ist keine Hilfe in Sicht. Die syrische Regierung setzt ihre Bombardements auf Ost-Ghuta fort. Der UN-Sicherheitsrat hat eine Feuerpause gefordert.

Täglich bombardieren Syriens Regierungstruppen das Rebellengebiet Ost-Ghuta, wo 400.000 Menschen eingeschlossen sind. Die humanitäre Lage ist dramatisch, ein Ende nicht abzusehen.

Täglich bombardieren Syriens Regierungstruppen das Rebellengebiet Ost-Ghuta.

Das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta erlebt eine blutige Angriffswelle. Kritiker werfen Moskau vor, an der Eskalation mitschuldig zu sein. Können die Vereinten Nationen entschärfen?

Eine der schlimmsten Angriffswellen seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs erschüttert die Region Ost-Ghuta nahe Damaskus. Eine UNICEF-Sprecherin gibt Einblicke in ein Gebiet, in dem es für Hilfsorganisationen schwer geworden ist zu helfen, während die Not der Menschen größer ist denn je.

Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad überziehen Ost-Ghuta mit einer massiven Angriffswelle. Die Situation der rund 400.000 Menschen in der Region ist verheerend, Worte und dramatische Bilder können das Leid der Bevölkerung kaum ermessen.

Der blutige Bürgerkrieg in Syrien eskaliert an zwei Fronten. Ein Ende ist nicht abzusehen. Aus dem Rebellengebiet Ost-Ghuta kommen dramatische Bilder und grauenvolle Nachrichten.

Die Menschen im syrischen Ost-Ghuta erleben die bisher schlimmsten Luftangriffe der Regierung. Knapp 400.000 Menschen sind dort eingeschlossen. Egal ob Essen, Arzneien oder Benzin: Es fehlt an fast Allem.

Vor einem Monat ist die Türkei in die von Kurden kontrollierte Region Afrin im Norden Syriens einmarschiert. Jetzt bombardiert sie das Gebiet auch. Syrische Regierungskräfte kamen zuvor den Kurden dort zu Hilfe. Droht eine Eskalation?

Der Ton wird rauer: Türkeis Außenminister Mevlut Cavusoglu warnt die syrische Regierung vor Unterstüzung der Kurdenmiliz YPG - mit drastischen Worten.

Frankreichs Präsident Macron droht dem syrischen Machthaber Assad: Falls das Regime Chemiewaffen gegen Zivilisten einsetzt, werde Frankreich angreifen. Bislang gebe es aber keine Belege dafür.

Die USA unterstützen die Kurdenmiliz YPG in Syrien, die Türkei bekämpft sie. Nun hat Präsident Erdogan eine deutliche Warnung an den Nato-Partner geschickt.

Iran baut seine militärische Präsenz in Syrien aus - und provoziert mit einem Drohnenflug über Israel. Die Eskalation am Wochenende hat gezeigt: Die Gefahr eines Kriegs zwischen beiden Staaten wächst.

Die USA halten sich aus Syriens Bürgerkrieg eigentlich raus. Trotzdem greift die US-geführte Anti-IS-Koalition Anhänger von Präsident Baschar al-Assad an. Das Bündnis spricht von Selbstverteidigung.

Kam ein deutscher Isolierstoff in einer Rakete zum Einsatz, mit der das Assad-Regime in Syrien Giftgas verschoss? Recherchen vor Ort und Bilder von Geschossteilen legen das nahe.

Berichten zufolge ist es in Syrien wieder zu einem Giftwaffen-Angriff gekommen: Weißhelme melden den Einsatz von Chlorgas. Syrien bestreitet unterdessen, im Besitz von Chemiewaffen zu sein.