Paris im Zeichen des Terrors: Bei mehreren Attacken in Paris sind nach ersten Angaben mehr als hundert Menschen getötet worden. In der französischen Hauptstadt hat es eine Schießerei, mehrere Explosionen und eine Geiselnahme gegeben. Alle wichtigen Infos in unserem Liveblock.

+++ Frankreich setzt 1.500 zusätzliche Soldaten ein +++

+++ Hollande ruft höchste Sicherheitsstufe aus +++

+++ etwa hundert Tote bei Geiselnahme +++

+++ Anschläge an sieben verschiedenen Orten +++

+++ mindestens 120 Tote insgesamt +++

+++ Explosion beim Fußballstadion war offenbar Selbstmordattentat +++

+++ alle Terroristen sind wohl tot +++

+++ IS-Anhänger bejubeln Anschläge +++

Hilfe bekommen Touristen unter der Nummer +33 (0) 1 45 55 80 00

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04:44 Uhr: Bei der Terrorserie in Paris sind nach neuen Angaben mindestens acht Attentäter ums Leben gekommen. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf Ermittler. Die meisten Angreifer sollen sich nach dem Überfall auf die Konzerthalle "Bataclan" oder bei den Anschlägen in der Nähe des Stadions Stade de France selbst in die Luft gesprengt haben.

04:22 Uhr: Bei der Terrorserie in Paris sind mindestens 120 Menschen getötet worden. Mehr als 200 Menschen wurden nach Angaben aus Ermittlungskreisen verletzt. Darunter sollen etwa 80 Schwerverletzte sein, hieß es in der Nacht zum Samstag.

04:07 Uhr: Der Polizeichef von Paris geht davon aus, dass alle Terroristen ums Leben gekommen sind. Dies meldet die Nachrichtenagentur AP.

03:46 Uhr: Drei Terroristen im Pariser Konzertsaal "Bataclan" sollen nach Medienberichten beim Zugriff der Polizei Sprengstoffgürtel gezündet haben. Dies berichteten die Zeitung "Le Figaro" und weitere französische Medien am frühen Samstagmorgen unter Berufung auf den Polizeipräfekten. Insgesamt habe es bei dem Konzert vier Angreifer gegeben, alle seien tot.

03:39 Uhr: Noch immer ist nicht bekannt, ob alle und wie viele Attentäter gefasst oder getötet worden sind. Offizielle Meldungen gehen derzeit von fünf getöteten Angreifern aus.

IS-Anhänger bejubeln Attentate in Paris

03:36 Uhr: Andere Terror-Sympathisanten drückten ihre Hoffnung aus, dass sich der IS zu den Anschlägen bekennt. Eine offizielle Erklärung der Miliz oder anderer Dschihadisten zu der Anschlagsserie gab es jedoch zunächst nicht. Der IS hatte Mitte März in einer Audiobotschaft mit Anschlägen in Washington, London, Paris und Rom gedroht.

03:35 Uhr: Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und anderer extremistischer Gruppen haben die neue Terrorserie in Paris auf Twitter bejubelt. "Nach den französischen Verbrechen in Mali und der Bombardierung in Syrien und im Irak hat der Kampf jetzt begonnen", hieß es am Samstagmorgen in einem Tweet. Ein anderer Twitterer schrieb auf Englisch: "Nehmt einen Schluck von dem, was Muslime in Syrien und Irak jeden Tag erleben."

03:10 Uhr: Nach den Terrorangriffen von Paris hat die New Yorker Polizei ihre Präsenz verstärkt. Es gebe keine akute Bedrohung, bis auf weiteres würden aber belebte Punkte schärfer bewacht, hieß es am späten Freitagabend (Ortszeit) von der Polizei. Bereits unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Anschläge seien französische Einrichtungen stärker bewacht worden. New York war in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach Ziel von terroristischen Angriffe militanter Muslime. In der Stadt leben auch mehrere Zehntausend Franzosen.

03:00 Uhr: Laut Angaben der Polizei in Frankreich sollen zwei der Anschläge in Paris von Selbstmordattentätern ausgeführt worden sein. Einer der Anschläge soll sich während der Freundschaftsspiels Deutschland - Frankreich am Stadion "Stad de France" ereignet haben.

02:51 Uhr: Im "Bataclan" wurden nach Medienberichten mindestens 70 Menschen getötet. Insgesamt gab es bei der beispiellosen Terrorserie in der französischen Hauptstadt mindestens 120 Tote.

02:49 Uhr: Pearce berichtet: "Ich habe genau gehört, wie sie den Geiseln gesagt haben: "Das ist die Schuld von Hollande. Das ist die Schuld Eures Präsidenten. Er hätte nicht in Syrien eingreifen dürfen. Sie haben auch vom Irak gesprochen."

02:47 Uhr: Der Journalist Julien Pearce vom Radiosender Europe 1, der am Freitagabend selbst im Saal war, berichtet: "Das Konzert lief schon, als mehrere Leute mit Waffen eingedrungen sind. Es waren zwei oder drei Leute, die nicht maskiert waren. Sie hatten Maschinengewehre wie Kalaschnikows dabei und haben sofort angefangen, wild um sich zu geschossen."

Weiter erzählte Pearce: "Das hat 10, 15 Minuten gedauert. Das war von extremer Gewalt. Es gab Panik. Alle sind Richtung Bühne gerannt. Die Attentäter hatten Zeit, mindestens drei Mal nachzuladen. Sie waren nicht maskiert. Sie traten sehr beherrscht auf. Sie waren sehr jung."

Terror in Paris: Gleich an mehreren Stellen fallen Schüsse und explodieren Granaten. Ein Überblick über die Tatorte in Paris.

02:38 Uhr: Offenbar sind fünf Attentäter von den Sicherheitskräften getötet worden. Das berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

02:33 Uhr: Das Nachbarland Belgien verschärft seine Sicherheitsmaßnahmen. Das betreffe die Grenze zu Frankreich, die Flughäfen und den Zugverkehr, sagt Premierminister Charles Michel der Nachrichtenagentur Belga. Details zu den Kontrollen blieben zunächst offen. Michel ruft auch den nationalen Sicherheitsrat zusammen, um über die Lage zu beraten.

02:29 Uhr: Trotz systematischer Grenzkontrollen werden Flug- und Eisenbahnverbindungen nach Frankreich aufrechterhalten. Dies teilt das Pariser Außenministerium auf seiner Webseite mit.

02:16 Uhr: Nach Angaben von Frankreichs Präsident François Hollande gibt es nach den Angriffen in Paris zahlreiche Verletzte. "Es gibt viele Verletzte. Schwerverletzte, Schockierte, schockiert von dem, was sie gesehen haben", sagt er beim Konzertsaal "Bataclan". Hollande kündigte an, "unerbittlich" gegenüber Terroristen zu sein. "Das ist eine Barbarei."

02:01 Uhr: Bei der Attentatsserie in Paris sind mindestens vier Terroristen getötet worden. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler.

01:52 Uhr: Frankreich hat nach den Attacken in Paris 1.500 zusätzliche Soldaten mobilisiert. Dies teilt der Élysée-Palast mit. Der Fernsehsender BFMTV zeigt Bilder von Militärs in Kampfmontur auf der Straße. Nach den Terroranschlägen auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hatte Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, vor gefährdeten Gebäuden in Paris stehen seitdem Soldaten Wache. Schulen und Universitäten im Großraum Paris sollen am Samstag geschlossen bleiben, Klassenfahrten sind gestrichen.

01:46 Uhr: Frankreichs Präsident François Hollande und Regierungschef Manuel Valls sind zu dem von Terroristen überfallenen Club "Bataclan" gefahren. Das teilt der Élyséepalast in Paris mit.

01:34 Uhr: Bundespräsident Joachim Gauck hat sich in einer ersten Reaktion bestürzt und betroffen über die Anschläge von Paris gezeigt. "Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen", sagte der Bundespräsident laut einer Mitteilung am frühen Samstagmorgen. "Meine Gedanken sind bei den Opfern, Ihren Angehörigen und dem französischen Volk."

01:32 Uhr: Die deutschen Nationalmannschaft soll sich noch immer im Stadion befinden.

Ermittler: Etwa hundert Tote im "Bataclan"

01:16 Uhr: Bei dem Terrorangriff auf die Konzerthalle "Bataclan" in Paris hat es nach neuen Angaben etwa hundert Tote gegeben. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei. Beim Versuch der Polizei, die Geiselnahme zu beenden, seien drei der Angreifer getötet worden. Nach Informationen des Radiosender France-Info sind weitere Terroristen noch auf der Flucht.

01:05 Uhr: Augenzeugenberichten zufolge soll die Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan beendet sein. Dabei sollen zwei Terroristen getöteten worden sein. Die Geiselnahme hat offenbar Dutzenden Menschen das Leben gekostet.

01:04 Uhr: US-Präsident Barack Obama hat die Anschläge von Paris mit Dutzenden Toten als "abscheulichen Versuch" verurteilt, unschuldige Zivilisten zu terrorisieren. Es handele sich nicht nur um Anschläge auf Paris oder das französische Volk, sondern auf die gesamte Menschheit.

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Terror in Paris: Frankreichs Hauptstadt von Anschlagswelle erschüttert

Frankreich wird von einer der schlimmsten Anschlagsserien seiner Geschichte erschüttert. Innerhalb kürzester Zeit ereignen sich in Paris zwei Explosionen, mehrere Schießereien und eine Geiselnahme.

Augenzeuge im französischen Radio: Angreifer riefen "Gott ist groß"

00:51 Uhr: Bei dem Terrorangriff im Pariser Club Bataclan haben Terroristen geschossen und "Allah ist groß" gerufen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Augenzeugen.

00:47 Uhr: Nach den Anschlägen mit zahlreichen Toten in Paris organisiert sich im Internet Hilfe für auswärtige Gäste. Unter dem Twitter-Hashtag "porteouverte" (offene Tür) boten Pariser in der Nacht zum Samstag unter anderem Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Unterschlupf in ihren Wohnungen an. Die Zeitung "Le Figaro" und zahlreiche weitere Nutzer wiesen auf das Schlagwort hin. Einige Nutzer warnten allerdings, konkrete Adressen könnten Angreifern ein Ziel bieten.

00:47 Uhr: In dem von einer Geiselnahme betroffenen Pariser Club Bataclan hat die Polizei einen Zugriff begonnen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler.

00:44 Uhr: Aus Sorge vor weiteren Anschlägen in Paris werden fünf Linien der Untergrundbahn geschlossen. Dies teilt die Polizei mit. Betroffen sind die Metro-Linien 3, 5, 8, 9 und 11, die durch die Stadtviertel führen, in denen sich Tatorte befinden. Auch der Busverkehr wurde unterbrochen. Auch der Busverkehr im Pariser Osten ist unterbrochen.

Nationalelf noch im Stadion

00:43 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach den Anschlägen in Paris auch nach eineinhalb Stunden noch nicht das Stadion verlassen. Bundestrainer Joachim Löw, die Spieler, Betreuer und Journalisten saßen nach Mitternacht noch in der Kabine und den Katakomben im Stade de France. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wollte die deutsche Delegation auf keinen Fall wie geplant bis Sonntag in der französischen Hauptstadt bleiben, sondern so schnell wie möglich das Land verlassen. "Wir werden uns jetzt beraten, was wir tun", hat Löw gesagt.

00:41 Uhr: Am Fußballstadion Stade de France geht mindestens eine Explosion vom Freitagabend auf einen Selbstmordanschlag zurück. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei.

00:38 Uhr: Terrorexperte Michael Ortmann schätzt im Interview mit N-TV, dass die Anschläge von langer Hand geplant worden sein müssen. In Frankreich habe man es mit einer hohen Gefährdersituation zu tun.

00:32 Uhr: Im Konzertsaal soll es eine Reihe von Explosionen gegeben haben. Der Le-Monde-Reporter Nicolas Chapui spricht von vier großen Detonationen:

00:31 Uhr: Russland hat sich schockiert über die Anschläge in der französischen Hauptstadt Paris mit vielen Toten geäußert. "Wir verurteilen diese unmenschlichen Taten zutiefst und sind bereit, jede erdenkliche Hilfe bei der Untersuchung dieser terroristischen Verbrechen zu gewähren", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa spricht von "furchtbaren Ereignissen" in Paris. Russland teile den Schmerz Frankreichs. Sie sei in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen, betont Sacharowa russischen Agenturen zufolge.

00:16 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich entsetzt über die Attacken von Paris mit Dutzenden Toten geäußert. "Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen", erklärt Merkel in Berlin. "Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris." Die Bundesregierung stehe in Kontakt mit der französischen Regierung und habe ihr die Anteilnahme und Solidarität der Menschen in Deutschland übermittelt.

Drei Tote bei Explosion am Stadion

00:15 Uhr: Bei den Attacken in Paris sind nach Angaben des französischen Fußballverbands-Präsidenten drei Menschen in unmittelbarer Nähe des Stadions getötet worden. "Es gab eine Explosion am Eingang, die drei Tote und mehrere Verletzte gefordert hat", sagt Noël Le Graët.

00:12 Uhr: In der Konzerthalle sollen sich am Abend etwa 1.000 Menschen aufgehalten haben.

00:11 Uhr: Die Stadt Paris hat wegen der Anschlagsserie mit zahlreichen Toten alle Bewohner aufgerufen, nicht auf die Straße zu gehen. "Wir bitten Sie, die eigenen vier Wände nicht zu verlassen und auf Anweisungen der Polizei zu warten", heißt es auf dem Twitter-Account der Stadt. Die Polizei empfehle, jede laufende Veranstaltung zu unterbrechen, heißt es weiter. Einrichtungen mit Besuchern sollten die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen und Hilfsbedürftige aufnehmen.

00:09 Uhr: Sicherheitskräfte stürmen Medienberichten zufolge den Konzertsaal.

00:07 Uhr: Die Geiselnehmer sollen einem Radio-Reporter zufolge nichts gesagt haben, sondern nur geschossen. Das sagt er im Interview mit CNN. Sie hätten auch keine Masken getragen. Das Töten gehe weiter. Ein Geiselnehmer, dessen Gesicht er gesehen habe, sei um die 20 bis 25 Jahre gewesen. Er selbst habe fliehen können. Am Ausgang habe er mindestens 20 Leichen und zahlreiche Verletzte gesehen. Ein Freund verstecke sich noch immer Theater, er stehe im SMS-Kontakt mit ihm, erzählte der Radioreporter.

00:00 Uhr: Es gibt derzeit sechs Schießereien in Paris.

Höchste Sicherheitsstufe ausgerufen, Frankreich macht Grenzen dicht

23:58 Uhr: Der französische Präsident hat höchste Sicherheitsstufe für das ganze Land ausgerufen und die Grenzen gesperrt, berichtet die ARD. Er habe verkündet, man kenne die Täter.

23:54 Uhr: Trotz mehrerer Explosionen am Stade de France in Paris ist unter den Besuchern des Spiels zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Frankreich keine Panik ausgebrochen. Die Menschen haben am späten Abend das Stadion relativ ruhig und gefasst verlassen, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Viele sind ratlos. "Überall blitzen Blaulichter, Polizeiwagen kreuz und quer", sagt der Reporter.

23:42 Uhr: Bei den Angriffen in Paris sind nach Informationen von BFMTV mindestens 60 Menschen getötet worden. Dies berichtete der französische Fernsehsender am Freitagabend.

23:40 Uhr: Das Handynetz in Paris soll zusammengebrochen sein. Das berichtet die ARD.

23:11 Uhr: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich entsetzt über die Attacken von Paris geäußert. Er sei erschüttert über die Ereignisse, twitterte das Auswärtige Amt am Freitagabend. Steinmeier wurde mit den Worten zitiert: "Wir stehen an der Seite Frankreichs!". Steinmeier war am Abend gemeinsam mit Frankreichs Staatspräsident François Hollande als Zuschauer bei dem Fußball-Länderspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich im Stade de France in der französischen Hauptstadt. Ob Steinmeier aus Sicherheitsgründen vorzeitig aus dem Stadion gebracht wurde, blieb zunächst offen.

23:10 Uhr: Frankreichs Präsident François Hollande hat sich nach der Angriffswelle in Paris ins Innenminister begeben. Er verfolge dort gemeinsam mit Innenminister Bernard Cazeneuve die Lage, teilte der Élyséepalast am Freitagabend auf Twitter mit.

Geiselnahme in Konzerthalle

23.26 Uhr: Französische Medien berichten von mindestens 60 Geiseln in der Hand der Täter.

22:53 Uhr: In einem Konzertsaal in Paris sollen Unbekannte Geiseln genommen haben. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend unter Berufung auf die Polizeipräfektur.

22:28 Uhr: Bei einer Welle von Angriffen in Paris sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend unter Berufung auf die Polizeipräfektur. Ein Schauplatz war das Fußballstadion Stade de France, wo die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Frankreich spielte. Zudem wurden den Angaben zufolge in einem Konzertsaal Geiseln genommen worden.

22:27 Uhr: Ein Polizeisprecher bestätigte Schüsse im Osten der Hauptstadt, nannte aber zunächst keine Details. Auch zur Zahl der Opfer wollte er sich nicht äußern. Er sprach von Zwischenfällen im Bereich des Stadions Stade de France. Dort waren in der ersten Halbzeit mehrere Explosionsgeräusche zu hören. Zunächst wusste aber niemand, worum es sich dabei handelte.

Mit Agenturmaterial von dpa und AFP