Fethullah Gülen

Die Geschichte der Religionen ist auch eine Geschichte von Konflikten. In Berlin soll nun ein multireligiöses Symbol des Friedens entstehen. Doch es gibt auch Kritik.

Das Weiße Haus hat Aussagen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu widersprochen, nach denen eine mögliche Auslieferung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen in die Türkei bevorstehen würde.

Laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu gibt es Bestrebungen von US-Präsident Donald Trump, den Prediger Fethullah Gülen an die Türkei auszuliefern. Das habe Trump seinem Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zugesagt. 

Der türkische Geheimdienst MIT soll Gülen-Anhänger im Ausland und in der Türkei kidnappen, verschleppen und in geheimen Foltergefängnissen gefügig machen lassen.

Rund 100 Tage steht Recep Tayyip Erdogan diese Woche an der Spitze des neu geschaffenen türkischen Präsidialsystems. So viel Macht hatte er noch nie. Er hat sie genutzt - für einen Totalumbau des Staates. Der entspringt auch persönlichen Beweggründen des Präsidenten.

Noch auf dem Rückflug vom Staatsbesuch in Deutschland hat Recep Tayyip Erdogan eine Forderung an Berlin publik gemacht: Der türkische Präsident verlangt die Auslieferung von 136 Menschen, die er als "Terroristen" bezeichnet.

Der Auftakt von Recep Tayyip Erdogans Staatsbesuch in Deutschland brachte kaum Zeichen der Wiederannäherung. Was bringt nun der letzte Tag? Mit Spannung wird der Auftritt des türkischen Präsidenten in Köln erwartet. Die Polizei ist auf tausende Demonstranten und Erdogan-Anhänger eingestellt.

Der Ton zwischen Washington und Ankara wird schärfer. Von der zuletzt sich anbahnenden Männerfreundschaft zwischen Trump und Erdogan ist nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr viel übrig. Der Auslöser des Streits: Ein wegen Terrorvorwürfen in der Türkei verhafteter US-Pastor.

Die USA und die Türkei streiten um den Fall eines amerikanischen Pastors. Washington verhängt Sanktionen, Ankara droht mit Vergeltung. Schaukelt sich der Streit weiter hoch?

Im Streit um den in der Türkei inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson hat Präsident Donald Trump Konsequenzen gezogen. Die US-Regierung sanktioniert zwei türkische Minister. Seit 2016 ist Brunson in der Türkei inhaftiert.

In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator hat sich in der Nacht zum Samstag ein politischer Krimi abgespielt. Zeugen und Medien berichteten, der türkische Geheimdienst habe versucht, einen angeblichen Staatsfeind zu entführen, um ihn per Flugzeug in die Türkei zurückzuverfrachten.

In dem Konflikt um den US-Pastor Andrew Brunson, der wegen Terrorismus-Vorwürfen in der Türkei unter Hausarrest steht, sah es zwischenzeitlich so aus, als würde sich das Verhältnis der beiden Länder entspannen. Doch am Donnerstag drohte US-Präsident Donald Trump mit Sanktionen gegen die Türkei, sollte Brunson nicht auf freien Fuß kommen. Die Antwort aus Ankara folgte prompt.

Am Mittwoch endete der von der Regierung ausgerufene Ausnahmezustand in der Türkei. Seit dem Putschversuch im Jahr 2016 wurden dadurch Grundrechte eingeschränkt und den Regionalgouverneuren übergeordnete Kompetenzen übertragen. Doch nun fürchten Kritiker, dass die Regierung um Präsident Erdogan mit einem neuen Anti-Terror-Gesetz die Repressionen weiterhin aufrechterhalten könnten.

130.000 Menschen aus dem Staatsdienst entfernt, 77.000 in Haft, viele Medienhäuser geschlossen - der Ausnahmezustand hat die Türkei schwer gezeichnet. Jetzt ist er vorbei. Die Entlassungen und Verhaftungen gehen aber wohl weiter.

Wenn der Ausnahmezustand in der Türkei am 19. Juli ausläuft, wird er knapp zwei Jahre in Kraft gewesen sein. Zwei Wahlen wurden in der Zeit abgehalten, mehr als 150.000 Staatsbedienstete entlassen, mindestens sechs deutsche Staatsbürger inhaftiert. 

Erneut verurteilte ein türkisches Gericht Journalisten wegen ihrer Berichterstattung zu mehrjährigen Haftstrafen. Im Vergleich zu vergangenen, ähnlich gelagerten Fällen fielen die Urteile milde aus. Den Angeklagten hatte lebenslange Haft gedroht.

Seit dem Putschversuch vor knapp zwei Jahren wirft die türkische Regierung Deutschland vor, Anhängern der Gülen-Bewegung Schutz zu gewähren. Nun hat Ankara den "starken Verdacht", dass sich ein "Putschist" in Deutschland versteckt - angeblich mitten in Berlin.

Die Zeitung "Cumhuriyet" ist der türkischen Regierung schon lange ein Dorn im Auge. Am Mittwochabend endete der Prozess gegen führende Mitarbeiter des Blattes. Das Gericht zeigte sich von der Kritik aus dem In- und Ausland nicht beeindruckt. Und doch gibt es für den verurteilten Herausgeber eine Überraschung.

Der türkische Geheimdienst (MIT) war nach Regierungsangaben in 18 Ländern an der Rückführung von türkischen Staatsbürgern und mutmaßlichen Gülen-Anhängern beteiligt.

Weil sie zwei Journalisten rechtswidrig in Untersuchungshaft behalten hat, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Türkei verurteilt. 

Verhaftungen, Entlassungen, Folter - die Türkei erntet für ihr Vorgehen gegen Oppositionelle und mutmaßliche Staatsfeinde schon länger harsche Kritik. Nun gibt es ein Urteil ...

Seit August sitzt ein 73-jähriger Deutscher in der Türkei unter Terrorverdacht in U-Haft, eine Anklageschrift liegt nicht vor. Die Familie ist verzweifelt - und macht den Fall nun publik.

uch nach der Freilassung Deniz Yücels harren Deutsche in türkischen Gefängnissen aus. Der 73-jährige Enver Altayli etwa wird seit Monaten ohne Anklage in Isolationshaft eingesperrt. Jetzt wendet sich seine Familie an die Öffentlichkeit.

Seit August sitzt ein 73-jähriger Deutscher in der Türkei unter Terrorverdacht in U-Haft, eine Anklageschrift liegt nicht vor. Die Familie ist verzweifelt - und macht den Fall ...

Überraschend können in der Türkei zwei Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" das Gefängnis verlassen - nach mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft. Einer ...