Jamal Khashoggi

Neue Entwicklung im Fall Jamal Khashoggi: Deutschland hat 18 saudische Staatsangehörige mit Einreisesperren belegt. Die Betroffenen stünden in Verbindung mit der Tötung des kritischen Journalisten. Zudem verhängte die Bundesregierung einen Stopp für Rüstungsexporte.

Die Hinweise auf die Beteiligung des saudischen Kronprinzen an der Tötung des Journalisten Khashoggi sind vielfältig. Nun kommt auch die CIA zum Schluss, dass Mohammed bin Salman den Auftrag erteilte. Entscheidend ist, was US-Präsident Trump jetzt macht.

Das Drama um die Tötung des Journalisten Khashoggi geht in die nächste Runde. Die CIA soll den saudischen Kronprinzen dafür verantwortlich machen. Also jenen Mann, der bislang als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump galt.

Anfang Oktober wurde der saudische Journalist Khashoggi in Istanbul getötet. Auch auf Washington wuchs daraufhin der Druck, Verantwortliche beim Partner Saudi-Arabien zu bestrafen. Nun erlässt die US-Regierung Sanktionen - auch gegen einen einstigen Vertrauten des Kronprinzen.

Der saudische Generalstaatsanwalt hat im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi die Todesstrafe für fünf an der Tat Beteiligte gefordert.

Weiß Prinz Salman doch mehr als er zugibt? Ein Telefonat legt laut "New York Times" eine Verwicklung des Kronprinzen in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi nahe. Ein Experte meint: "Ein Anruf wie dieser ist so nahe an einem handfesten Beweis, wie er nur sein kann."

Neue grauenvolle Berichte zum Mordfall Khashoggi. Medienangaben zufolge gäbe es keine Aussicht mehr auf ein angemessenes Begräbnis der sterblichen Überreste. Der Körper sei in Säure aufgelöst und in die Kanalisation geschüttet worden.

Wegen der Schlagzeilen über den skandalösen Tod des Journalisten Jamal Khashoggi scheint die Welt ein noch viel größeres Verbrechen zu übersehen: Ebenfalls unter Beteiligung Saudi-Arabiens tobt der grausame Krieg im Jemen weiter. Dort kämpfen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen gegen die Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Zahl der Opfer wächst, gleichzeitig sind Millionen vom Hungertod bedroht.

Saudi-Arabien sperrt sich im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi. Das Land will die Verdächtigen nicht, wie von Recep Tayyip Erdogan gefordert, an die Türkei ausliefern. Die Diskussion um den Fall bezeichnet der saudische Außenminister ohnehin als "hysterisch".

Der Sohn des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat das Königreich angeblich verlassen und soll in die USA eingereist sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Fall des getöteten Journalisten Kashoggi klare Worte gefunden. Sie verurteilte den Mord in einem Telefongespräch mit dem saudischen König Salman "aufs Schärfste" und forderte eine rasche Aufklärung.

Erneute Kehrtwende in Saudi-Arabien: Der Tod des Journalisten Jamal Khashoggi soll nun doch vorsätzlich herbeiführt worden sein. Das teilte die mit der Untersuchung des Vorfalls betraute saudische Generalstaatsanwaltschaft unter Berufung auf türkische Ermittlungsergebnisse mit. Zunächst war das Königreich von einem unbeabsichtigten Tod ausgegangen.

Der Fall Khashoggi zwingt US-Präsident Donald Trump zum Handeln, denn auch aus den Reihen seiner Republikaner wird die Kritik an der saudischen Führung lauter. Doch der Fall Khashoggi kommt für Trump zur Unzeit, denn gerade jetzt braucht er die Saudis dringender denn je.

Die USA verschärfen die Gangart im Fall des getöteten saudischen Journalisten Khashoggi: 21 saudische Verdächtige werden künftig nicht mehr nach Amerika reisen dürfen - und das soll erst der Anfang sein.

Der Druck auf Saudi-Arabien wird immer größer: Der türkische Staatspräsident Erdogan findet im Fall Khashoggi klare Worte und prangert die Führung in Riad an. Auch die internationale Gemeinschaft fordert eine umgehende Aufklärung. 

Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat die Führung in Riad enge Familienangehörige des Opfers empfangen.

Es sei ein "barbarisches Mordkomplott" gewesen, "tagelang im Voraus" geplant: Recep Tayyip Erdogan hat die Tötung von Jamal Khashoggi als Auftragsmord bezeichnet und der Darstellung Saudi-Arabiens damit widersprochen. Der Tod des regimekritischen Journalisten sei nicht die Folge eines eskalierten Streits gewesen. Der türkische Präsident fordert von Riad weitere Aufklärung und kündigte am Dienstag weitere Ermittlungen an.

Der Fall des getöteten Jamal Khashoggi gibt weiter Rätsel auf. Noch immer ist nicht klar, was genau in der saudischen Botschaft in Istanbul am Tag der Ermordung des Journalisten geschehen ist. Immer neue Theorien sprießen aus dem Boden, so auch die, dass ein Doppelgänger die Tötung des 59-Jährigen vertuschen sollte. Was wir bislang über den Fall wissen.

Die Wirtschaft betont im Fall Khashoggi das Primat der Politik. Siemens-Chef Joe Kaeser fährt nun doch nicht zu einer Konferenz nach Saudi-Arabien. Das Königreich ist ein schwieriger Partner - aber zugleich ein Markt mit viel Potenzial.

Nach dem mutmaßlichen Mord am dem Journalisten Jamal Khashoggi gerät die saudische Staatsführung immer mehr in Bedrängnis. Und das Ende der Eskalationsspirale scheint noch nicht erreicht.

Nach internationaler Empörung über den mutmaßlichen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi hat Siemens-Chef Joe Kaeser einen Besuch in Saudi-Arabien abgesagt. Dies teilte er am Montag via Twitter mit. Am Dienstag findet in dem Land eine große Wirtschaftskonferenz statt.

Saudi-Arabien möchte sein Öl nicht als politische Waffe im Konflikt um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi einsetzen. Eine Preissteigerung könnte es dennoch geben.

Deutschland versorgt Saudi-Arabien mit Waffen - und das nicht zu knapp. Der Fall des getöteten Journalisten Khashoggi wirft auf diese Rüstungsgeschäfte ein neues Licht. Jetzt schaltet sich auch Kanzlerin Merkel ein. Sie stellt ein Fragezeichen hinter die Waffengeschäfte mit dem Königreich.

Wie kam Jamal Khashoggi ums Leben? Saudi-Arabien hat die Tötung des kritischen Journalisten eingeräumt, doch die genauen Todesumstände sind noch unklar. Nun kursieren neue Details zum Tod des 59-Jährigen, die einer früheren Erklärung Riads widersprechen.

In Saudi-Arabien herrscht allein der Monarch, auf Basis des islamischen Rechts. Wahlen und Parteien gibt es nicht. Nun wurde ein bekannter Regimekritiker getötet. Wie reagiert Deutschland, das über die Jahre viele Waffen an den Wüstenstaat verkauft hat?