Martin Schulz

Die Unterhändler sind andere. Auch vom Stil her soll bloß nichts an die Jamaika-Gespräche erinnern bei den Sondierungen von Union und SPD. Doch eines bleibt: die inhaltliche Kluft an vielen Stellen. Lässt sich die mit anderen Köpfen und anderem Gestus überwinden?

Es ist ein ungewöhnlicher Vorgang, wenn sogar der Präsident des Bundesverfassungsgerichts auf eine schnelle Regierungsbildung dringt. Wenn Union und SPD an diesem Sonntag ihre Sondierungen aufnehmen, stehen alle Seiten unter Druck.

Mehr als drei Monate sind seit der Wahl vergangen - so lange wie noch nie in der Bundesrepublik. CDU, CSU und SPD starten nun in Blitzsondierungen über eine große Koalition. ...

Die Sondierungsgespräche über eine mögliche Große Koalition aus CDU, CSU und SPD beginnen. Unsere Redaktion erklärt, auf wen es in den Gesprächen neben Kanzlerin Angela Merkel ankommt.

Am Sonntag beginnen die Sondierungen von Union und SPD, vorher trifft sich CSU-Chef Horst Seehofer noch mit Ungarns heftig kritisiertem Ministerpräsidenten Viktor Orban. Der Umgang mit Orban ist längst nicht der einzige Streitpunkt zwischen SPD und CSU.

Die Botschaften aus Bayern sind wenig versöhnlich. Bei ihrer Winterklausur sendet die CSU-Landesgruppe allerlei Signale aus, die der SPD nicht gefallen. Ein Vorgeschmack auf ...

Eine Neuauflage der großen Koalition findet wenig Begeisterung bei den Bürgern. Und auch mit Blick auf Kanzlerin Merkel sind die Deutschen gespalten. SPD-Chef Schulz stürzt in ...

Nach dem ersten Abtasten in Berlin verbreiteten Union und SPD etwas Zuversicht. Doch vor den Sondierungen trifft sich die CSU zur Winterklausur. Dort lassen die Bayern meist die Muskeln spielen. Bei der Asylpolitik bleiben die Christsozialen hart.

Nach der Aufregung der vergangenen Tage wegen der CSU-Forderungen nach einer schärferen Flüchtlingspolitik klang die Mitteilung nach einem Spitzentreffen von Union und SPD ...

Die Republik rutscht ohne richtige Regierung ins neue Jahr. Die Kanzlerin hat einen Vorsatz für 2018. Es wird ihr Schicksalsjahr.

Haben die Parteien denn gar nichts gelernt? Noch vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD werden über die Presse die ersten öffentlichen Giftpfeile abgeschossen. Parallelen zu den Jamaika-Verhandlungen werden offensichtlich.

Bloß nicht zur falschen Zeit am falschen Ort grinsen oder verfrüht Erfolgsmeldungen rauspusten. Das führt schnell zu Verwicklungen - wie manche im Politikbetrieb lernen mussten.

Die SPD ist in einer Krise. Sigmar Gabriel machte das diese Tage mehr als deutlich – und er zeigte einen Weg aus der Misere. Doch nicht Gabriel ist Parteichef, sondern Martin Schulz. Aber ist er wirklich der richtige Lotse?

Sinn- und ziellos: Der gestrige Talk bei Frank Plasberg war für Zuschauer, die nach inhaltlicher Relevanz suchen, ein Grauen. Stattdessen gab es bei "Hart, aber fair" gestern Abend nur ein wildes Themen-Hopping. Mehr als ein paar knackige Zitate sprangen nicht heraus.

Sigmar Gabriel wird in den anstehenden Sondierungen zu einer Großen Koalition keine Rolle spielen - und auch in einer möglichen Regierung dürfte kein Platz mehr für den Ex-SPD-Chef sein. Doch bevor er von der politischen Bühne abtritt, richtet er noch einmal einen Appell an seine Partei - und fordert eine Kurskorrektur. Für ihn geht es um die Existenz der SPD.

Der nächste Schritt zu einer erneuten großen Koalition ist getan. Die SPD hat sich dafür entschieden, mit der Union Sondierungsgespräche zu führen.

Wann sie sich treffen, ist geheim. Wo sie sich treffen, auch. Nur eins ist sicher: Am Mittwoch sprechen die Spitzen von Union und SPD endlich miteinander. Wer will was?

Ein spannendes Wahljahr geht zu Ende - und hinterlässt ein unruhiges Bild: Im Bund ist vieles in der Schwebe - und die Polarisierung in der Republik nimmt zu. Wir ziehen fünf Lehren aus dem Superwahljahr 2017.

Die SPD hadert massiv mit einer erneuten großen Koalition. Führende Genossen wollen lieber eine Minderheitsregierung, bei der Kanzlerin Angela Merkel sich aber für jedes Projekt Mehrheiten suchen muss.

Die SPD hat Martin Schulz erneut zum Parteivorsitzenden gewählt. Der 61-Jährige erhielt am Donnerstagabend in Berlin 81,9 Prozent der Stimmen, nachdem der Parteitag kurz vorher mit großer Mehrheit Gesprächen mit der Union über eine Regierungsbildung zugestimmt hatte.

Sandra Maischberger macht irgendwas mit Groko, lädt sich die falschen Gäste ein- und dann auch noch zu viele. Was sie herausfinden will, weiß sie nicht. Und dann ist da noch Claus Strunz.

Er arbeitete für Altkanzler Schröder und gehört den konservativen Seeheimern an: Jetzt soll Lars Klingbeil das Gesicht der neuen Sozialdemokratie werden. Kann er es für die SPD richten?

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles ist für markige Worte bekannt, gerade auch gegen CDU und CSU. Es gibt Gründe, warum sich Nahles so lautstark positioniert.

Große Koalition oder Minderheitsregierung? Die Machtoptionen für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sind nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen begrenzt. Bei Maybrit Illner war die Stimmung zwischen Unions-Vertreter Peter Altmaier und SPD-Vize Olaf Scholz harmonisch - mit einer kleinen Ausnahme.

Nicht nur für die SPD, auch für CDU und CSU könnte eine Neuauflage von Schwarz-Rot gefährlich werden. Viele Mitglieder haben genug von Kompromissen – und auch die AfD könnte profitieren.