Martin Schulz

In einigen Fragen haben die GroKo-Parteien schon zueinander gefunden, aber auf der Zielgeraden müssen sie noch die entscheidenden Hürden überwinden.

Hat der SPD-Chef Schulz wirklich noch das Sagen in der Partei? Seine Macht sichert derzeit vor allem die Tatsache, dass sich mögliche Konkurrenten nicht aus der Deckung wagen.

Die "Groko"-Sondierer aus dem Bereich Klima und Umwelt wollen Deutschlands für 2020 gestecktes Ziel zur Senkung des CO2-Ausstoßes offenbar fallen lassen. Ein Versprechen Angela Merkels wäre damit gebrochen. 

CDU, CSU und SPD verhandeln seit Sonntag über eine mögliche Große Koalition. Über Inhalte sprechen die Parteien erst einmal hinter verschlossenen Türen, am Donnerstag werden dann Ereignisse verkündet. Klar ist aber, dass Union und SPD vor allem in einem Punkt große Unterschiede überwinden müssen.

Union und SPD starten dort, wo ihre Koalitionsverhandlungen vor vier Jahren aufgehört haben. Die Parteichefs mühen sich, einen Hauch guter Stimmung zu versprühen. Für die drei geht es um alles.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban kontert Vorwürfe von SPD-Chef Schulz und will weiter daran festhalten, keine Flüchtlinge in sein Land zu lassen. 

Für Juso-Chef Kevin Kühnert spielt es keine Rolle, wenn ein Scheitern der Regierungsbildung zum politischen Aus von SPD-Chef Martin Schulz führen würde.

Nüchterne Einschätzung oder eher verzweifelte Hoffnung? "Ich glaube, es kann gelingen", sagt CDU-Chefin Merkel zu einer Regierungsbildung mit der SPD.

Die Hürden für eine neue große Koalition sind groß. Der Erfolgs- und Reformdruck bei den Sondierungen aber ist vielleicht noch größer. Die Spitzen von Union und SPD verbreiten ...

Die Unterhändler sind andere. Auch vom Stil her soll bloß nichts an die Jamaika-Gespräche erinnern bei den Sondierungen von Union und SPD. Doch eines bleibt: die inhaltliche Kluft an vielen Stellen. Lässt sich die mit anderen Köpfen und anderem Gestus überwinden?

Es ist ein ungewöhnlicher Vorgang, wenn sogar der Präsident des Bundesverfassungsgerichts auf eine schnelle Regierungsbildung dringt. Wenn Union und SPD an diesem Sonntag ihre Sondierungen aufnehmen, stehen alle Seiten unter Druck.

Mehr als drei Monate sind seit der Wahl vergangen - so lange wie noch nie in der Bundesrepublik. CDU, CSU und SPD starten nun in Blitzsondierungen über eine große Koalition. ...

Die Sondierungsgespräche über eine mögliche Große Koalition aus CDU, CSU und SPD beginnen. Unsere Redaktion erklärt, auf wen es in den Gesprächen neben Kanzlerin Angela Merkel ankommt.

Am Sonntag beginnen die Sondierungen von Union und SPD, vorher trifft sich CSU-Chef Horst Seehofer noch mit Ungarns heftig kritisiertem Ministerpräsidenten Viktor Orban. Der Umgang mit Orban ist längst nicht der einzige Streitpunkt zwischen SPD und CSU.

Die Botschaften aus Bayern sind wenig versöhnlich. Bei ihrer Winterklausur sendet die CSU-Landesgruppe allerlei Signale aus, die der SPD nicht gefallen. Ein Vorgeschmack auf ...

Eine Neuauflage der großen Koalition findet wenig Begeisterung bei den Bürgern. Und auch mit Blick auf Kanzlerin Merkel sind die Deutschen gespalten. SPD-Chef Schulz stürzt in ...

Nach dem ersten Abtasten in Berlin verbreiteten Union und SPD etwas Zuversicht. Doch vor den Sondierungen trifft sich die CSU zur Winterklausur. Dort lassen die Bayern meist die Muskeln spielen. Bei der Asylpolitik bleiben die Christsozialen hart.

Nach der Aufregung der vergangenen Tage wegen der CSU-Forderungen nach einer schärferen Flüchtlingspolitik klang die Mitteilung nach einem Spitzentreffen von Union und SPD ...

Die Republik rutscht ohne richtige Regierung ins neue Jahr. Die Kanzlerin hat einen Vorsatz für 2018. Es wird ihr Schicksalsjahr.

Haben die Parteien denn gar nichts gelernt? Noch vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD werden über die Presse die ersten öffentlichen Giftpfeile abgeschossen. Parallelen zu den Jamaika-Verhandlungen werden offensichtlich.

Bloß nicht zur falschen Zeit am falschen Ort grinsen oder verfrüht Erfolgsmeldungen rauspusten. Das führt schnell zu Verwicklungen - wie manche im Politikbetrieb lernen mussten.

Die SPD ist in einer Krise. Sigmar Gabriel machte das diese Tage mehr als deutlich – und er zeigte einen Weg aus der Misere. Doch nicht Gabriel ist Parteichef, sondern Martin Schulz. Aber ist er wirklich der richtige Lotse?

Sinn- und ziellos: Der gestrige Talk bei Frank Plasberg war für Zuschauer, die nach inhaltlicher Relevanz suchen, ein Grauen. Stattdessen gab es bei "Hart, aber fair" gestern Abend nur ein wildes Themen-Hopping. Mehr als ein paar knackige Zitate sprangen nicht heraus.

Sigmar Gabriel wird in den anstehenden Sondierungen zu einer Großen Koalition keine Rolle spielen - und auch in einer möglichen Regierung dürfte kein Platz mehr für den Ex-SPD-Chef sein. Doch bevor er von der politischen Bühne abtritt, richtet er noch einmal einen Appell an seine Partei - und fordert eine Kurskorrektur. Für ihn geht es um die Existenz der SPD.

Der nächste Schritt zu einer erneuten großen Koalition ist getan. Die SPD hat sich dafür entschieden, mit der Union Sondierungsgespräche zu führen.