Nicolás Maduro

Seit Wochen versucht die US-Regierung mit immer neuen Strafmaßnahmen, den venezolanischen Staatschef Maduro zum Rückzug zu drängen. US-Präsident Trump nutzt den Besuch des brasilianischen Präsidenten in Washington nun für eine weitere Drohung Richtung Caracas.

Elektrizität und fließendes Wasser - in Venezuela sind das keine Selbstverständlichkeiten mehr. Interimspräsident Juan Guaidó will die Wut der Venezolaner über die dramatische Lage nutzen und Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt drängen. Der aber gibt sich kampfeslustig.

Der autoritäre Staatschef und der selbst ernannte Interimspräsident haben sich in eine Pattsituation manövriert. Großdemonstrationen sollen nun ein bisschen Bewegung ins Spiel bringen. Die meisten Venezolaner sind schwer genervt: Seit Tagen gibt es keinen Strom.

Blackout in Caracas: Ein massiver Stromausfall hat die venezolanische Hauptstadt in Dunkelheit gehüllt. Der Informationsminister spricht von Sabotage.

Der Diplomat hatte den selbst ernannten Interimspräsidenten Guaidó am Flughafen erwartet. Für Staatschef Maduro war das Empfangskomitee eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des krisengebeutelten Landes - Berlin reagiert.

Die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat den deutschen Botschafter in dem Land zur unerwünschten Person erklärt.

Der Druck wächst, aber Venezuelas umstrittener Präsident zeigt sich unbeeindruckt. Das Militär steht zu ihm und Forderungen nach Neuwahlen lässt er ins Leere laufen. Seinem Herausforderer Guaidó droht er nun mit der Justiz. Der könnte es darauf ankommen lassen.

Venezuela gleicht einer Festung: Der autoritäre Präsident Nicolás Maduro hat sein Land hermetisch abgeriegelt, er lässt weder Medizin noch Nahrung ins Land. An den Grenzen schreckt er auch vor Kriegsschiffen und Soldaten nicht zurück, die gegen die Hilfsgüter vorgehen.

Venezuela gleicht einer Festung: Der autoritäre Präsident Nicolás Maduro hat sein Land hermetisch abgeriegelt, er lässt weder Medizin noch Nahrung ins Land. An den Grenzen schreckt er auch vor Kriegsschiffen und Soldaten nicht zurück, die gegen die Hilfsgüter vorgehen.

Die Menschen in Venezuela leiden. Gegenpräsident Guaidó will Hilfsgüter ins Land schaffen. US-Außenminister Pompeo fordert Staatschef Maduro auf, die Hilfe nicht zu blockieren. Der schert sich jedoch überhaupt nicht darum.

Das Herbeischaffen der internationalen Hilfsgüter wird zur ersten Bewährungsprobe für den Interimspräsidenten. Gelingt es Guaidó, die Lieferungen ins Land zu bringen, dürfte das seine Position stärken. Und auch die Soldaten könnten sich elegant aus der Affäre ziehen.

Die Krise in Venezuela nimmt bedrohliche Züge an: Staatschef Nicolás Maduro schert sich nicht um ein Ultimatum Deutschlands und weiterer EU-Länder, die Neuwahlen fordern. Unterdessen haben Spanien, Großbritannien und Österreich Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Es ist Zeit für Maduro zu gehen, meint Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Guaidó. Er findet auch im Ausland viel Unterstützung. Aber das Land ist gespalten, Maduro malt das Gespenst eines Bürgerkriegs an die Wand.

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hatte bis zum Wochenende Zeit: Deutschland und sechs weitere EU-Staaten hatten ihm ein Ultimatum gestellt, bis dahin eine freie und faire Präsidentenwahl auszurufen. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass er dieser Forderung nachkommt.

Der selbst ernannte Interimspräsident spult ein ausgeklügeltes Programm ab. Er sichert sich internationale Unterstützung, umwirbt die Soldaten, will Staatschef Maduro sogar dessen engste Verbündete ausspannen. Jetzt soll eine Machtdemonstration auf der Straße folgen.

Ein General der Luftwaffe Venezuelas hat sich von Nicolás Maduro abgewandt und Juan Guaidó als Präsident des Landes anerkannt.

Im Machtkampf mit Amtsinhaber Nicolás Maduro zieht Herausforderer Juan Guaidó nun eine klare Linie. Mit Reden allein sei die Krise nicht zu lösen. Unterdessen soll es einen besorgniserregenden Zwischenfall mit einer berüchtigten Spezialeinheit der Polizei vor Guaidó Haus gegeben haben.

Eine Passagiermaschine aus Russland landet ohne Passagiere auf einem Flughafen in Venezuela, tags darauf ein Cargo-Flug aus Moskau. Inmitten einer Staatskrise und ohne reguläre Fluglinie. Aber warum nur?

Die Streitkräfte sind in Venezuela der entscheidende Machtfaktor. Während Präsident Maduro die Truppen auf sich einschwört, will sich sein Herausforderer Guaidó bereits heimlich mit Militärs getroffen haben. Schafft er es, sie auf seine Seite zu ziehen?

Das EU-Parlament erkennt den venezuelanischen Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Interimspräsidenten des Landes an. Die Abstimmung hat aber nur symbolischen Charakter, nun müssen die EU-Staaten um eine gemeinsame Linie ringen. Das könnte sich schwierig gestalten.

Er kommt selbst für viele politische Beobachter quasi aus dem Nichts und steht nun plötzlich im Zentrum der Weltpolitik: Juan Guaidó. Wer ist dieser 35-Jährige, der in Venezuela Regierungschef Nicolás Maduro den Fehdehandschuh vor die Füße wirft - mit offenkundiger Rückendeckung durch die USA?

Im Machtkampf in Venezuela schwört der umstrittene Präsident die Streitkräfte auf die Verteidigung des Landes ein. Die Opposition will das mächtige Militär auf ihre Seite ziehen. Der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó verspricht den Soldaten Amnestie.

Sie werfen sich gegenseitig die Verletzung der Verfassung vor und kämpfen um die Macht im Ölstaat Venezuela: Nicolás Maduro und Juan Guaidó. Dabei spitzen sich die politischen Spannungen und die humanitäre Lage im Land immer weiter zu. Auch die Weltgemeinschaft zerfällt in zwei Lager und droht mit Sanktionen bis hin zu militärischen Interventionen. Ist Venezuela das "neue Kuba" und droht ein Kalter Krieg 2.0? Südamerika-Experte Prof. Dr. Nikolaus Werz analysiert im Interview mögliche weitere Entwicklungen.

Es ist nur ein kleines Detail während einer Pressekonferenz, doch es sorgt für große Beunruhigung und Spekulationen. Ein gelber Notiz-Zettel in der Aktenmappe von John Bolton nährt den Verdacht, die USA würden eine Militärintervention in Venezuela vorbereiten.

Die USA gehen mit Sanktionen gegen den wichtigen Ölsektor Venezuelas vor. Das kündigte US-Finanzminister Steven Mnuchin am Montag in Washington an.