Recep Tayyip Erdogan

Mehr als zwei Wochen lang hatte Saudi-Arabien dementiert, nun gibt die Regierung dem immensen internationalen Druck nach: Journalist Jamal Khashoggi sei im Konsulat in Istanbul getötet worden, räumt Riad ein. Es gibt schon einen ersten Schuldigen - und viele Zweifel.

Rund 100 Tage steht Recep Tayyip Erdogan diese Woche an der Spitze des neu geschaffenen türkischen Präsidialsystems. So viel Macht hatte er noch nie. Er hat sie genutzt - für einen Totalumbau des Staates. Der entspringt auch persönlichen Beweggründen des Präsidenten.

Europa sitzt wieder mit am Tisch: Auf Einladung des türkischen Präsidenten Erdogan kommen Merkel und Macron noch in diesem Monat nach Istanbul zu Gesprächen über die Lage in Syrien. Ebenfalls dabei sein wird Putin. 

Vor mehr als zwei Wochen verschwand der saudische Journalist Jamal Khashoggi unter mysteriösen Umständen. Zu dem Fall gibt es viele offene Fragen. Nun durften türkische Ermittler das Konsulat durchsuchen.

Der Wolfsgruß ist das Zeichen türkischer Ultranationalisten. Österreich will die Geste verbieten lassne. In Deutschland formiert sich nun ebenfalls Widerstand gegen den Gruß.

Bei Razzien in neun Provinzen hat die türkische Polizei mehr als 90 Lokalpolitiker und Aktivisten festgenommen. Ihnen werden Verbindungen zur PKK vorgeworfen. 

Kriegt die Union noch die Kurve vor dem Abgrund? Die Nerven liegen blank. Die CSU-Spitze sucht schon jetzt Schuldige für ein Bayern-Desaster. Kann die Kanzlerin am Ende ihre Macht erhalten?

Ein treuer Fußsoldat Erdogans und Cem Özdemir bringen die Staatsbesuch-Nachlese bei "Hart aber fair" sofort auf Hochtouren. Neben mächtig Zoff serviert Frank Plasberg aber auch nachdenkliche Töne und ergreifende Geschichten.

Noch auf dem Rückflug vom Staatsbesuch in Deutschland hat Recep Tayyip Erdogan eine Forderung an Berlin publik gemacht: Der türkische Präsident verlangt die Auslieferung von 136 Menschen, die er als "Terroristen" bezeichnet.

Vorfall mit türkischen Sicherheitsleuten in Köln: Während des Besuchs von Recep Tayyip Erdogan übernehmen sie kurz Polizeiaufgaben - und sperren eine Straße. 

In der türkischen Presseschau finden sich größtenteils lobende Worte im Resümee des Staatsbesuchs von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Viele von ihnen sehen den Beginn einer neuen Ära in den deutsch-türkischen Beziehungen. Die regierungskritischen Medien kommen zu einem etwas anderen Ergebnis

Nach Wochen der Krise bemüht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel die Regierung zurück zur Sacharbeit zu bewegen. Beim Diesel-Gipfel am Montag geht es um die Frage: Wie können Fahrverbote noch verhindert werden? Doch die Automobilhersteller müssen mitspielen.

Es war offensichtlich, dass Recep Tayyip Erdogan vielen in Deutschland nicht willkommen war. Selbst der ihm treu ergebene Moscheeverband Ditib vermochte das nicht zu ändern. Geplant war der Besuch eigentlich anders.

Kaum ist der Staatsbesuch von Recep Tayyip Erdogan in Deutschland beendet, nimmt die Politik den Moscheeverband Ditib wieder in den Blick. Auch während des Köln-Besuchs des türkischen Präsidenten war die Islam-Organisation starker Kritik ausgesetzt.

Den Empfang in Köln dürfte sich der türkische Präsident anders vorgestellt haben. Statt in einem Schloss wurde Recep Tayyip Erdogan in einem kleinen Zimmer am Flughafen begrüßt. In den Straßen vor der Ditib-Moschee warteten Hunderte Anhänger.

Der türkische Präsident ist eingetroffen: Recep Tayyip Erdogan landete am frühen Nachmittag in Köln. Dort eröffnet er am Nachmittag die Zentralmoschee des Vereins Ditib.

Der Auftakt von Recep Tayyip Erdogans Staatsbesuch in Deutschland brachte kaum Zeichen der Wiederannäherung. Was bringt nun der letzte Tag? Mit Spannung wird der Auftritt des türkischen Präsidenten in Köln erwartet. Die Polizei ist auf tausende Demonstranten und Erdogan-Anhänger eingestellt.

Wie angekündigt hat der Grünen-Politiker Cem Özdemir seine Einladung zum Staatsbankett anlässlich des Deutschlandbesuchs von Recep Tayyip Erdogans wahrgenommen. Özdemir schüttelte dem türkischen Präsidenten zur Begrüßung die Hand. Die Reaktion fiel kühl aus. 

Beim Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sind die Verwerfungen im deutsch-türkischen Verhältnis offen zutage getreten. Beim Staatsbankett am Abend fühlte sich der türkische Präsident von Bundespräsident Steinmeiers Rede offenbar provoziert und reagierte.

Die Eröffnung der Kölner Zentralmoschee sollte ein großes Fest mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan werden. Wenige Stunden vor Beginn untersagt die Stadt die geplante Außenveranstaltung - die Polizei bezeichnet das Sicherheitskonzept als "völlig unzureichend".

Bei der Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kam es zum Eklat: Sicherheitskräfte führten vor laufender Kamera einen Journalisten ab.

Letztlich bekam der Favorit den Zuschlag: Die UEFA bestimmte Deutschland als Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2024. Die meisten ausländischen Medien sehen die Entscheidung als logisch an - nur in der Türkei herrscht Missmut. Große türkische Zeitungen werfen dem internationalen Fußball-Verband Betrug vor.

Es gab und gibt "tiefgreifende Differenzen": Die Kanzlerin spricht bei der Pressekonferenz mit Erdogan viele kritische Themen an. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.

Recep Tayyip Erdogans erster Staatsbesuch in Deutschland ist heftig umstritten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt den türkischen Präsidenten zwar mit militärischen Ehren. Ernste Mienen zeugen aber von den vielen Problemen zwischen beiden Staaten.

Erdogan ist in Deutschland und so disktuierte maybrit Illner mit ihren Gästen über den türkischen Präsidenten. Ein Neustart mit dem bösen Buben? "Gekaufte Freundschaft – müssen wir der Türkei helfen?"