Das teuerste Kriegsschiff der Welt, die "USS Gerald R. Ford", ergänzt das tödliche Arsenal des US-Militärs.

Ein neues Spielzeug für die US-Navy: Das teuerste Kriegsschiff der Welt steht vor seiner Fertigstellung. Hier ein erstes Modell des Flugzeugträgers aus dem Jahr 2007, als das Projekt begann und Dick Cheney noch Vizepräsident war. Unter dem Namen "USS Gerald R. Ford" (CVN 78T) wird der atomangetriebene Flugzeugträger ...
Überdimensional geht es weiter: Die USS Lincoln und die Stennis sind ebenfalls nukleargetriebene Flugzeugträger, eben aus der Nimitz-Klasse. Die US Navy stellt in dieser Klasse insgesamt zehn Schiffe, die neben kriegerischen Handlungen auch zu Abschreckungszwecken genutzt werden. Doch keines der Boote ist mächtiger als ...
... die USS George Bush - die Mutter aller Kriegsschiffe. Sie ist der neueste Flugzeugträger der Nimitz-Klasse und ein technischer Vorreiter der nächsten Generation. Auf dem 317 Meter langen Schiff arbeiten knapp 6.000 Personen, davon 2.500 Flugpersonal, die die 85 stationierten Flugzeuge bedienen.
Die USS Preble ist ein Zerstörer der US Navy und gehört als Mitglied der Arleigh-Burke-Klasse zu den modernsten Schiffen. Der mit Tarnkappentechnik entwickelte Zerstörer ist vor allem für die Flugabwehr zuständig, kann aber auch zum Angriff auf Landziele verwendet werden.
Die atomar angetriebene USS Michigan zählt zu den größten U-Booten der Welt und verfügt mit einer Bewaffnung von 154 Marschflugkörpern über ein erschreckendes Arsenal. In den Kriegen gegen den Irak und Afghanistan führten U-Boote dieser Klasse massiv taktische Landangriffe durch.
Die USS Zumwalt ist der größte und teuerste Zerstörer der U.S. Navy - und das wohl modernste Kampfschiff der Welt. Mit seinem Tarnsystem sieht es auf dem Radar wie ein einfaches Fischerboot aus und ist vor allem dafür vorgesehen, Spezialkräfte bei ihren geheimen Einsätzen von der See aus zu unterstützen.
Von Luft zu Wasser: Viele der Kampfjets, Bomber und Helikopter sind so konzipiert, dass sie auch auf dafür vorgesehenen Flugzeugträgern landen und starten können. Aber das amerikanische Militär benutzt das Wasser nicht nur für reine Transportzwecke, sondern auch für den aktiven Kampf.
Nicht direkt auf dem Wasser, aber auf dem Kampfschiff USS Ponce ist dieser Laser installiert. Der LaWS (Laser Weapon System) ist für die Verteidigung gegen Drohnen oder kleine Boote gedacht. Derzeit befindet sich der Laser in der Testphase, doch das amerikanische Militär setzt in naher Zukunft auf den Durchbruch dieser Technologie.
Das Special Operations Craft - Riverine (SOC-R) ist für geheime Spezialeinsätze der Marine gedacht.
Das Small Unit Riverine Craft (SURC) ist ein kleines, gepanzertes Patrouillenboot der U.S. Navy. Es ist für schnelle Kampfeinsätze und zu Kontrollzwecken auf Flüssen und Buchten zuständig, kann bis zu 16 Soldaten tragen und verfügt über drei schwere Maschinengewehre und einen Rauchwerfer.
Von Wasser zu Boden: Zu Wasser und am Boden ist das Amphibious Assault Vehicle (AAV) eingesetzt. Das AAV ist ein amphibischer, gepanzerter Truppentransporter der Marines. Es kann bis zu 25 Soldaten transportieren. Die Bewaffnung des Fahrzeuges wird nur zum Kampf gegen Infanterie oder leichtgepanzerte Kräfte benutzt.
Ähnlich dem AAV ist das Infantry Fighting Vehicle auch zur Soldatenbeförderung gedacht. Besonders wird das IFV durch seine Bewaffnung. Ausgerüstet mit einer 40 Millimeter Kanone, einem koaxialen Maschinengewehr und Anti-Panzer-Raketen kann dieser "Mini-Panzer" für viel Zerstörung sorgen.
Das M142 High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) ist ein Multi-Raketen-Abschusssystem, das auf dafür vorgesehenen Lastwagen montiert ist. Das HIMARS kann Raketen einzeln oder alle auf einmal abschießen und die Projektile bis zu 300 Kilometer weit befördern.
Der M1A2 Abrams ist ein Kampfpanzer der United States Army und eine Weiterentwicklung des 1980 erstmals erschienenen M1. Der Panzer ist mit drei Maschinengewehren und einer Hauptwaffe, die unter anderem panzerbrechende Raketen abfeuert, ausgestattet.
Das Modular Advanced Armed Robotic System (MAARS) ist ein Roboter des US Militärs. Mit einer Reichweite von 1000 Metern, einem M240B Maschinengewehr und vier Granatwerfern montiert auf einem 360-Grad-rotierbarem Kopf ist das MAARS eine kleine Kampfmaschine, die außerhalb der Gefechtszone ungefährdet bedient werden kann.
Das Programm "Land Warrior" macht mit futuristischen Technologien und den aktuellsten Waffen aus normalen Fußsoldaten tödliche Kommandos. Zur Ausrüstung gehören Kameras in den Helmen, die über einen GPS-Tracker mit WLan verfügen, die Position anderer Soldaten erkennen und Infrarotsicht nutzen können. Auch bei den Waffen ...
... sind amerikanische Spezialeinheiten im Vorteil. Die Soldaten sind mit einem M4-Karabiner, auf dem ein Granatwerfer gerüstet wird, ausgestattet. Dieser Karabiner zeigt dem Soldaten anhand eines an der Waffe montierten Lasers die Entfernung der Feinde an. Somit ist es dem Future Warrior möglich, jederzeit Herr über die Lage auf dem Schlachtfeld zu sein.
Obama kontrolliert diese Vernichtungsmaschine: Die amerikanischen Streitkräfte werden von dem obersten Machthaber der USA, Präsident Barack Obama, angeführt. Die US Army, Marines, Navy und Air Force hören auf seinen Befehl. Somit liegt die Kontrolle über das "Arsenal des Todes" in seiner Hand.
Das Honeywell T-Hawk ist ein Mikro Air Vehicle (MAV), das ausschließlich zu Aufklärungszwecken genutzt wird. Das MAV ist so klein, dass es im Rucksack eines Soldaten transportiert werden kann und ist mit einer Nachtsicht- und einer Infrarotkamera ausgestattet.
Das unbemannte Kleinstflugzeug Raven ist ein Small Unmanned Aerial Vehicle (SUAV) und dient ebenfalls der Aufklärung. Die Batterieleistung des Gerätes hält 90 Minuten und wurde von dem Militär der USA bereits in Afghanistan und Irak eingesetzt.