US-Präsident Donald Trump hat die Medien erneut vehement attackiert. Bei einem Besuch des Zentralkommandos der US-Streitkräfte im Bundesstaat Florida behauptete Trump am Montag, quer durch Europa gebe es Terroranschläge, doch die "sehr, sehr unehrliche Presse" wolle über bestimmte Anschläge nicht berichten.

Welche Anschläge dies sein sollen und was die Gründe für das vermeintliche Verschweigen sollen, sagte er nicht. "Sie haben ihre Gründe", fügte Donald Trump nur vage hinzu.

Der US-Präsident versprach in seiner Rede außerdem erneut, dass die USA und ihre Verbündeten die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) "besiegen" würden. Erneut gab er aber keine Auskunft über seine Strategie für den Kampf gegen den IS.

"Werden Terrorismus besiegen"

"Wir werden den radikalen islamischen Terrorismus besiegen. Und wir werden nicht zulassen, dass er in unserem Land Wurzeln schlägt", sagte Trump lediglich. Das Zentralkommando steuert die US-Militäroperationen im Nahen Osten und Zentralasien.

Gericht bremst Einreisestopp - letztes Wort noch nicht gesprochen.

Trump versicherte zudem erneut, dass er die Nato "stark" unterstütze. Er wolle nur, dass die Partner ihren "vollen und angemessenen Finanzbeitrag" leisteten, was viele bislang nicht täten. Ähnlich hatte sich der US-Präsident nach offiziellen Angaben bereits am Wochenende in einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg geäußert.

Trump bekundete dabei laut Weißem Haus seine "starke Unterstützung für die Nato". Zudem sei es darum gegangen, wie die Partner dazu "ermutigt" werden könnten, ihre finanziellen Bündnisbeiträge zu erfüllen. Ferner wurde angekündigt, dass Trump am Nato-Gipfel Ende Mai in Brüssel teilnehmen will.

Seit Jahren ist es Ziel der Allianz, dass ihre Mitgliedstaaten zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in den Verteidigungsetat stecken. Diese Vorgabe erfüllen bisher nur vier europäische Nato-Staaten. In Deutschland liegt der Anteil bei knapp 1,2 Prozent. © AFP

Donalds Trumps angeordnete Einreisesperren haben sich zum Justizdrama entwickelt. Ein Berufungsgericht muss entscheiden, ob die USA weiter Einwanderer und Flüchtlinge aus sieben Ländern abweisen dürfen. Der Widerstand gegen den Visa-Stopp wächst.