• Nach der Rücktrittsankündigung der britischen Premierministerin Liz Truss wird mit dem Twitter-Account des deutschen Wirtschaftsministeriums ein hämischer Tweet abgesetzt.
  • Nach hitzigen Diskussionen darüber hat sich das Ministerium nun entschuldigt.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Das Wirtschaftsministerium hat sich für einen hämischen Tweet als Reaktion auf den Rücktritt der britischen Premierministerin Liz Truss entschuldigt. Bei der Antwort auf einen BBC-Tweet habe "menschliches Versehen" vorgelegen, "für das wir um Entschuldigung bitten", teilte das Ministerium von Robert Habeck (Grüne) am Freitag beim Kurznachrichtendienst mit. Es werde daran gearbeitet, "künftig solche Fehler auszuschließen".

Unter einen Tweet des britischen Senders BBC zum Rücktritt der Premierministerin kommentierte der offizielle Account des Ministeriums am Donnerstag den Link zum Musikvideo von "Can‘t Truss It" der US-amerikanischen Hip-Hop-Formation Public Enemy.

Tweet des Wirtschaftsministeriums sorgt für hitzige Diskussionen

Der mittlerweile gelöschte Tweet sorgte anschließend für hitzige Diskussionen auf dem Kurznachrichtendienst, viele Nutzerinnen und Nutzer kritisierten die Antwort. Bereits am Donnerstag hieß es von Seiten des Ministeriums, dass der Beitrag "keine offizielle Kommunikation des BMWK" gewesen sei.

Im Netz wird vermutet, dass ein Ministeriums-Mitarbeiter seinen privaten Account mit dem offiziellen des Ministeriums verwechselt hat und es so zu dem Versehen kam. Truss hatte am Donnerstag nach nur sechs Wochen im Amt ihren Rücktritt angekündigt. (dpa/lh)

Nach Truss-Rücktritt: Plant Boris Johnson sein Comeback?

Nach dem Rücktritt von Liz Truss als Premierministerin erwägt angeblich ihr Vorgänger Boris Johnson sein Comeback. Laut Medienberichten bereite er sich auf eine erneute Kandidatur für den Vorsitz der Tories vor.