Ein Teenager hat sich für Donald Trumps Besuch in Großbritannien einen ganz besonderen Willkommensgruß einfallen lassen. Er mähte neben Trumps Namen einen riesigen Penis in den Rasen. An einer Stelle, die von der Flugroute des Präsidenten aus bestens zu sehen ist.

Als Donald Trump am Montag nach London kam, um mit der Königin ein Pläuschchen zu halten, begrüßte ein britischer Teenager den US-Präsidenten auf seine Weise. Er mähte einen riesigen Penis neben den Namen Trumps in den vor seinem Zuhause gelegenen Rasen – mit dem Einverständnis seiner Eltern.

Donald Trump ist nicht willkommen

Die vergangenen Wochen habe der 18-jährige Ollie Nancarrow damit verbracht, neben dem Riesen-Penis auch eine Nachricht im Gras zu verewigen, wie . Diese lautet: "Der Klimawandel ist Realität." Das Schöne aus Sicht des Eumel-Maestros: Sein Kunstwerk liegt exakt unter der Flugroute zum Flughafen Stansted, wo Trump am Montagmorgen zu seinem Besuch eintraf.

Nancarrow betreibt einen umweltfreundlichen Online-Marktplatz, bei dem das Klima im Vordergrund steht, wie "Mashable" berichtet. Im Gespräch mit dem "BS Independent" habe er klargemacht: "Donald Trump und seine Ablehnung des Klimawandels sind nicht willkommen. Ich will, dass er sich dessen voll bewusst ist, wenn er am Montag nach Stansted einfliegt."

Steife Botschaft für Trump

Der britische Klimaschützer will auch via Twitter dafür sorgen, dass seine Message ankommt. Er postete Bilder des an Trump gerichteten Penis und der zugehörigen Hinweise im Rasen und schrieb: "Ratet mal, wer heute damit beschäftigt war, eine steife Botschaft für Trump unter die Einflugschneise von Stansted zu mähen." Der Herzenswunsch des Briten: "Bitte teilt sie. Mal sehen, wie weit wir die Begrüßung verbreiten können!"

Inwieweit Donald Trump die eigenwillige Willkommensbotschaft beim Anflug auf Stansted tatsächlich gesehen hat, ist bislang nicht bekannt. Es ist allerdings eher unwahrscheinlich – der US-Präsident hätte sie sicher längst per Twitter beantwortet. Kurz vor der Landung schickte Trump noch Schmähungen in Richtung Londoner Bürgermeister Sadiq Khan © 1&1 Mail & Media / CF