... und raus bis Du! Entlassungen und Rücktritte unter Donald Trump

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Seit dem Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2017 hat es im Apparat der US-Regierung außergewöhnlich viele Wechsel gegeben. Ein Überblick. © dpa

James Mattis, 20. Dezember 2018: US-Präsident Donald Trump gibt via Twitter bekannt, dass der Verteidigungsminister seinen Posten Ende Februar verlässt. Mattis selbst erklärt, dass er aus eigenen Stücken gehe - und macht deutlich, dass inhaltliche Differenzen mit Trump Hintergrund für diesen Schritt seien.
Ryan Zinke, 15. Dezember 2018: Trump teilt mit, dass der skandalumwitterte Innenminister zum Jahresende aus der Regierung ausscheidet. Medienberichten zufolge hatte ihm das Weiße Haus eine Frist zum Rücktritt gesetzt.
Nick Ayers, 9. Dezember 2018: Der Chef des Stabes von Vizepräsident Mike Pence teilt mit, dass er das Weiße Haus zum Jahresende verlässt. Schlecht für Trump: Ayers war sein Wunschkandidat für die Nachfolge von Stabschef John Kelly.
John Kelly, 8. Dezember 2018: Trump gibt bekannt, dass sein wichtigster Mann zum Jahresende das Weiße Haus verlässt. Damit verschleißt der US-Präsident seinen zweiten Stabschef in weniger als zwei Jahren.
Mira Ricardel (r.), 14. November 2018: Die First Lady Melania Trump fordert öffentlich den Rauswurf der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin. Präsident Trump zieht nach. Ricardel muss das Weiße Haus verlassen.
Jeff Sessions, 7. November 2018: Der Justizminister reicht einen Tag nach den Zwischenwahlen auf Bitten Trumps seinen Rücktritt ein.
Nikki Haley, 9. Oktober 2018: Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen in New York gibt freiwillig ihren einflussreichen Posten zum Jahresende auf.
Donald McGahn, 29. August 2018: Trump trennt sich von seinem Rechtsberater.
Scott Pruitt, 5. Juli 2018: Der Chef der Umweltschutzbehörde EPA räumt nach einer Serie von Skandalen sein Amt.
Joseph Hagin (r.), 19. Juni 2018: Der stellvertretende Stabschef tritt zurück.
Michael Anton, 8. April 2018: Das Weiße Haus teilte mit, dass der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates geht - einen Tag, bevor John R. Bolton als nationaler Sicherheitsberater übernimmt.
David Shulkin, 28. März 2018: Trump entlässt den in die Kritik geratenen Veteranenminister. Hintergrund ist eine Reise seiner Frau auf Kosten der Steuerzahler.
General H.R. McMaster, 22. März 2018: Der nationale Sicherheitsberater muss seinen Hut nehmen, er wird von John Bolton abgelöst.
Andrew McCabe, 16. März 2018: Zwei Tage vor seiner Pensionierung wird der ehemalige FBI-Vizechef entlassen.
Rex Tillerson, 13. März 2018: Außenminister Rex Tillerson muss gehen - ob freiwillig oder erzwungener Maßen bleibt zunächst offen. Bereits im vergangenen Jahr waren Spannungen zwischen Trump und Tillerson öffentlich geworden. Tillersons Nachfolger wird der bisherige CIA-Direktor Mike Pompeo.
John McEntee, 12. März 2018: Der persönliche Assistent Trumps wird fristlos entlassen.
Gary Cohn, 6. März 2018: Donald Trumps Wirtschaftsberater wirft das Handtuch. Die Ankündigung des US-Präsidenten, Strafzölle auf EU-Importe zu erheben, hat die beiden entzweit. Cohn befürwortet Freihandel und Globalisierung. Trumps Motto "America First" hatte er das Attribut "but not alone" ("aber nicht alleine") beifügt.
Hope Hicks, 28. Februar 2018: Donald Trumps Kommunikationschefin Hope Hicks ist erst ein halbes Jahr im Amt, als sie Anfang März ihren Rückzug ankündigt. In den darauffolgenden Wochen verabschiedet sie sich aus dem Weißen Haus.
Dina Powell, 8. Dezember 2017: Ende vergangenen Jahres kündigt die Vize-Sicherheitsberaterin ihren Rückzug an. Die Ex-Investmentbankerin sagte, sie gehe in Einvernehmen mit Trump.
Steve Bannon, 18. August 2017: Trumps Chefstratege und früherer Wahlkampfchef verlässt das Weiße Haus.