Donald Trump hat Missmanagement der zuständigen Behörden in Kalifornien für die Todesopfer durch die Waldbrände verantwortlich gemacht und droht mit Entzug Finanzmitteln. Damit erweckt der US-Präsident den Eindruck, er wolle aus der Feuerkatastrophe politisches Kapital schlagen: Kalifornien wird von den Demokraten regiert.

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"Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement", schrieb Trump am Samstagmorgen auf Twitter.

Milliarden Dollar würden jährlich ausgegeben und trotzdem stürben so viele Menschen. Er drohte mit dem Entzug von Bundesmitteln.

Kalifornien ist ein von den Demokraten regierter Staat, die auf Bundesebene die Opposition stellen.

Zahlreiche Menschen bei Bränden getötet

Durch schwere Waldbrände sind in Kalifornien bisher mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Paradise im Norden des Bundesstaats starben Menschen in ihren brennenden Autos. Auch der Promi-Ort Malibu bei Los Angeles ist durch ein weiteres Großfeuer in Gefahr.

Wie die Feuerwehr mitteilte, breiteten sich die Brände durch auffrischende Winde extrem schnell aus. Tausende Gebäude wurden bisher zerstört, mehr als 150 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.  © dpa

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Inferno in Kalifornien: Todesfalle Auto

Kalifornien wird von einer unvorstellbaren Feuerwalze heimgesucht. Die Stadt Paradise verwandelt sich in ein brennendes Inferno. Mindestens 44 Menschen sterben - teilweise verbrennen sie in ihren Autos. (Mit Textmaterial der dpa)