US-Präsident Donald Trump freut sich sicher über den jüngsten Post seines Sohnes, denn hier wird er als wahrer Superheld inszeniert. Die Internetgemeinde ist damit allerdings nicht einverstanden und tut ihre Meinung lautstark kund.

Donald Trump jr., der älteste Sohn des viel kritisierten US-Präsidenten, scheint wie sein Vater eine ganz eigene Sicht der Dinge zu haben.

Das wurde einmal mehr deutlich, als er am Wochenende ein unechtes Cover der "Times" auf Instagram teilte. Auf dem Cover: Donald Trump der Ältere - als Superman.

So sieht Donald Trump als Superman aus

Statt des üblichen kleinen Wohlstandsbäuchleins strotzt Donald Trump auf dem gephotoshopten Cover nur so vor Muskeln. Offenbar hat man hier den Körper des letzten Superman-Darstellers Henry Cavill als Vorlage genommen.

Statt des bekannten "S" auf der Brust, prangt dort ein "T" – es ist also nicht Super- sondern Trumpman, der Amerika vor allem Übel retten soll. Das macht auch die Bildunterschrift deutlich.

Besonders kreativ wurden die Macher dabei allerdings nicht: Sie nutzten Trumps altbekannten Wahlslogan: "Make America Great Again".

Aber nicht nur das Brustlogo unterscheidet Trumpman vom herkömmlichen Superman, er trägt auch überraschend viel Haar im Gesicht.

Twitter-Nutzer können über diesen Post nicht lachen

Genau diese Gesichtsbehaarung nimmt ein User auf Twitter, wo das Bild heiß diskutiert wird, als Aufhänger für seinen Kommentar.

Er fragt sich: "Warum hat er einen Bart? Superman hat keinen Bart" - und der originale Donald Trump bekanntlich auch nicht.

Ein anderer meint nur: "DC [Comicverlag, Anm. d. Red.] sollte ihn verklagen."

Da im Land der unbegrenzten Möglichkeiten schon viele verrückte Klagen vor Gericht zugelassen wurden, wäre es durchaus vorstellbar, dass auch dieser Fall von Copyright-Verletzung Konsequenzen nach sich zieht.

Allerdings hat sich der Comic-Gigant noch nicht geäußert.

In anderen Kritikern weckt die Vorstellung von Donald Trump als Superman düstere Zukunftsvisionen: "Das ist der Anfang vom Ende."

Scheint ganz so, als sei der gut gemeinte Post von Trump jr. nach hinten losgegangen. Was den Präsidenten eigentlich sympathischer machen sollte, sorgt nun für noch mehr Spott und Hohn.  © 1&1 Mail & Media / CF