Donald Trumps erste Auslandsreise

Kommentare498

US-Präsident Donald Trump ist intern umstritten und in den USA wird bereits über ein Impeachment-Verfahren gemunkelt. Umso wichtiger ist es für ihn, außenpolitisch zu punkten. Seine erste Auslandsreise führte ihn nach Riad, Tel-Aviv, in den Vatikan, nach Brüssel und Sizilien - und endete mit viel Streit. Eine Bilanz in Bildern.

Mit großen Fortschritten rechnet niemand, am wenigsten Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach Trumps massiver Kritik an Deutschlands Exportstärke gilt das Verhältnis zu den USA als noch zusätzlich belastet.
Beim Nato-Gipfel in Brüssel am Donnerstag machte Donald Trump von sich reden, weil es sagte, die Deutschen seien "bad" - schlecht. Hintergrund ist der Exportüberschuss Deutschlands. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nahm Trump jedoch in Schutz. Die Atmosphäre sei konstruktiv gewesen.
Beim Abendessen nahm Trump neben der britischen Premierministerin Theresa May Platz - dabei ist die so gar nicht gut auf ihn zu sprechen. Denn amerikanische Geheimdienste sollen Details aus den Ermittlungen zum Attentat von Manchester verraten haben. Trump versprach, der Sache auf den Grund zu gehen.
Enchanté - sehr erfreut! Vor dem Nato-Gipfel am Donnestagabend lernte Donald Trump den französischen Präsidenten Emmanuel Macron kennen. Der sah eine Reihe unterschiedlicher Ansichten bestätigt. Er und Trump hätten nicht bei allen Themen die gleiche Lesart, sagte Macron.
Selfie mit der First Lady: Während ihr Mann die Entscheider der EU traf, besuchte Melanie Trump das "Königin Fabiola Kinderkrankenhaus".
An der Seite von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach Trump am Abend davon, den Nahost-Konflikt lösen zu können: "Ich habe gehört, dass das einer der schwierigsten Deals überhaupt ist. Aber zum Schluss werden wir es hinbekommen."