USA unter Donald Trump

Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Damit verband sich die Hoffnung, der Immobilien-Milliardär würde im Weißen Haus gemäßigter agieren als er sich im Wahlkampf gegeben hatte. Doch schnell taten sich zahlreiche Konfliktfelder rund um seine Wahlversprechen auf: Das gescheiterte Einreiseverbot, der Wirbel um die Abschaffung von Obamacare, der Stillstand beim Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und über allem die hochbrisante Affäre um Kontakte zu Russland und angeblichen Geheimnisverrat. Informationen, Hintergründe, Interviews und Analysten zur Präsidentschaft von Donald Trump finden Sie hier. Aktuell: Donald Trump kontert Steve Bannon: "Verstand verloren!" Umstrittenes "Fire and Fury" über Donald Trump in der Buch-Kritik.

Viele sehen Rex Tillerson als eine Stimme der Vernunft innerhalb der Regierung Donald Trumps. Der Präsident könnte seinen Chefdiplomaten bald ablösen lassen, sollte ein Bericht der "New York Times" stimmen. Bereit stünde wohl CIA-Chef Mike Pompeo.

Es ist eine schwere Geburt. Im letzten Moment verschieben die Republikaner im US-Senat die Abstimmung über ihre Steuerreform: Zu viele Interessen müssen gleichzeitig befriedigt werden. Jetzt wird das Gesetz neu gebaut - kurz vor einer neuerlichen Abstimmung.

Durch das gezielte Streuen von Rücktrittsgerüchten versuchen der US-Präsident und sein Team offenbar, Außenminister Rex Tillerson loszuwerden. Doch der leistet Widerstand. Geht er oder geht er nicht?

US-Präsident Donald Trump hat mit der Weiterverbreitung muslimfeindlicher Videos einer rechtsgerichteten britischen Gruppe für Aufsehen gesorgt. Theresa May findet für dieses Verhalten Trumps klare Worte.  

Es waren elf Minuten, die alle Trump-Gegner hoffen ließen: Anfang November sperrte Twitter den Account von Donald Trump. Nun sagt ein Ex-Mitarbeiter aus Deutschland: Ich war's - aber ohne Absicht!

Das FBI soll Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zur Russlandaffäre befragt haben. Laut seinen Anwälten soll Kushner mit den Behörden kooperiert haben.

Donald Trump verbreitet Videos einer britischen Anti-Islam-Gruppe und wird dafür von Großbritannien kritisiert. Das kann der Präsident nicht auf sich sitzen lassen, greift zu Twitter - doch es unterläuft ihm ein peinlicher Fehler.

Amerikas Medienlandschaft wandelt sich: Immer mehr Medienhäuser werden von Erzkonservativen Superreichen übernommen. Eine Entwicklung, die spätestens seit Donald Trumps Amtsantritt stattfindet. Das könnte Strategie des Präsidenten sein.

US-Präsident Donald Trump hat möglicherweise Muslime verunglimpfende Inhalte einer rechtsgerichteten britischen Aktivistin verbreitet.

Kriegshelden zu verärgern, gilt in den USA als Sakrileg. Präsident Donald Trump hat auch das geschafft. Wegen eines Pocahontas-Vegleichs zog er sich den Zorn der Navajo auf sich.

Um die Besetzung des Chefpostens in der US-Behörde für Verbraucherschutz in der Finanzbranche ist ein bizarrer Streit entbrannt. Die stellvertretende Leiterin zieht gegen eine Entscheidung Donald Trumps vor Gericht. 

Erst schwieg er lange zu den Belästigungsvorwürfen, jetzt unterstützt Donald Trump den umstrittenen Senatskandidaten Roy Moore in Alabama massiv - und geht damit ein großes politisches Risiko ein.

Das US-Justizministerium will die milliardenschwere Übernahme des Medienunternehmens Time Warner durch AT&T verhindern. Präsident Donald Trump fürchtete eine Machtkonzentration.

Immer brav "Danke" sagen: In der letzten Pressekonferenz vor Thanksgiving sollten Journalisten auflisten, wofür sie dankbar waren, bevor sie ihre Fragen stellen durften. Einige nutzten dies für einen kleinen Seitenhieb gegen die US-Regierung.

Es sollte der Multi-Milliarden-Deal des Jahres werden: Der US-Kommunikationsriese AT&T will mit dem Mediengiganten Time Warner fusionieren. Die Regierung stellt jetzt den Fuß in die Tür. Offiziell aus Wettbewerbsgründen, vielleicht auch aus politischem Kalkül.

Kaum von seiner Asienreise zurück, erhöht Donald Trump den Druck auf Nordkorea. Das kommunistisch geführte Land ist jetzt wieder auf der US-Liste der Terrorunterstützer.

Donald Trump hat drei College-Basketballspielern aus der Patsche geholfen. Jetzt legt er sich mit dem Vater von einem der dreien an - weil ihm dieser nicht dankbar genug erscheint. 

In einer Twitter-Tirade hat US-Präsident Donald Trump seine unterlegene Wahlkampf-Widersacherin Hillary Clinton beschimpft. 

US-Präsident Donald Trump reagiert auf die anhaltende internationale Kritik an seinem Vorstoß, ein Verbot zur Einfuhr von Elefanten-Trophäen zu kippen. Er wolle sich zunächst die Fakten ansehen. Verfügt hatte das Verbot Trumps Vorgänger Barack Obama.

Führende US-Politiker fordern den Senatskandidaten Roy Moore zum Rücktritt auf - er soll Mädchen und sehr junge Frauen sexuell belästigt haben. Nur Donald Trump hält sich zurück. Die Erklärung ist denkbar einfach.

Die Regierung von Präsident Donald Trump hat es amerikanischen Großwildjägern wieder erlaubt, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen. Naturschützer laufen Sturm, die NRA lobt Trump.

Steckt ein Künstler in Donald Trump? In seinem früheren Leben hat der US-Präsident die New Yorker Skyline gezeichnet - für einen guten Zweck. Nun ist die Skizze unter den Hammer gekommen.

Der nukleare Erstschlag des US-Präsidenten galt im Kalten Krieg als wichtige Option der Abschreckung. Einige Senatoren wollen Donald Trump dieses Recht nun nehmen.

Zwölf Tage, fünf Staaten, jede Menge Pomp: Das Weiße Haus verbucht Donald Trumps Asienreise als Riesenerfolg. Dabei offenbarte sie den Absturz der USA als globale Handelsmacht.

Die Nachricht ist heikel: Trumps ältester Sohn tauschte sich während des Wahlkampfs mit Wikileaks aus - der Plattform, die gestohlene E-Mails aus dem Clinton-Lager veröffentlicht hatte. Die Kommunikation scheint einseitig gewesen zu sein. Kann sie Trump Jr. schaden?

Wenn es nach Donald Trump geht soll Alex Azar der neue US-Gesundheitsminister werden. Der 50-Jährige Pharma-Manager soll die Nachfolge des im September zurückgetretenen Tom Price antreten, muss aber noch vom Senat bestätigt werden. 

Zum Ende seiner Asien-Reise trifft Donald Trump auf noch einen Präsidenten, der schwer berechenbar ist: den philippinischen Staatschef Rodrigo Duterte. Die beiden schmeicheln sich gegenseitig. Menschenrechte sind kein großes Thema. Wenn überhaupt.

Trump war darauf entweder überhaupt nicht vorbereitet, oder er war überrascht.

Im März 2017 trafen Donald Trump und Angela Merkel zum ersten Mal im Weißen Haus aufeinander. Die Bundeskanzlerin besuchte den frisch ins Amt gewählten US-Präsidenten, dem prompt ein Fauxpas unterlief: Er gab ihr nicht die Hand. Nun erklärt er wieso.

15 Millionen Dollar für die Entführung von Erdogans Staatsfeind Nummer eins? Ex-Trump-Berater Flynn soll mit Ankara über eine heimliche Überstellung des Predigers verhandelt haben. Er dementiert.

Beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in China sind weitere Wirtschaftsabkommen mit einem Umfang von rund 250 Milliarden US-Dollar geschlossen worden.

Kriminelle Einwanderer in Massen abschieben, den Iran-Deal kippen, Obamacare abschaffen: Donald Trump hatte sich viel vorgenommen - und konnte im ersten Jahr als Präsident nur wenig umsetzen. Die Bilanz.

Am 8. November 2016, ist Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt worden. Er war mit so vielen Versprechungen wie kaum ein zweiter Bewerber durch den US-Wahlkampf gezogen. Ein Jahr später ist von den großen Ankündigungen nicht allzu viel übrig geblieben. Die Bilanz fällt bescheiden aus - eine Auswahl:

Ein Jahr nach seiner Wahl zum US-Präsidenten sinken die Zustimmungswerte für Donald Trump auf einen neuen Tiefststand. Seine Kernwählerschaft hält allerdings weiter fest zu ihm, vor allem bei zwei Themen.

Seit einem Jahr ist Donald Trump US-Präsident. Wir machen eine Zeitreise.

Während seines ersten Jahres als US-Präsident hat Donald Trump mit seinen Verlautbarungen nicht wenige Menschen verwundert zurückgelassen. Welche Aussagen besonders in Erinnerung blieben:

Die Demokraten gewinnen in zwei Bundesstaaten und in New York wichtige Wahlen - vor allem ihr Erfolg in Virginia ist ein Warnsignal für Donald Trump.

Donald Trump hat sich während seiner Asienreise auf Twitter zu den Festnahmen in Saudi-Arabien geäußert. Der Präsident begrüße die Aktion.

In einer neuen Umfrage macht eine Mehrheit der US-Amerikaner klar, was sie von der bisherigen Präsidentschaft Donald Trumps hält: Nichts.

US-Präsident Donald Trump ist am Freitag in Hawaii eingetroffen - einem Zwischenstopp auf dem Weg nach Japan, seiner ersten Station einer fast zweiwöchigen Asien-Reise.

Warum hat die CIA Osama bin Ladens Datenschatz veröffentlicht? Darin finden sich Banalitäten wie "Tom und Jerry"-Videos. Aber auch brisante Iran-Dokumente, die Präsident Trump gut ins Konzept passen.

Donald Trump hat offenbar Erinnerungslücken: An die Inhalte eines Treffens seines Wahlkampfteams im März 2016, an dem unter anderem der vom FBI der Lüge überführte Trump-Berater George Papadopoulos teilgenommen hatte, seien ihm nicht mehr bewusst

Zwölf Tage lang wird Trump durch Asien reisen. Was wird vom US-Präsidenten erwartet? Ein Blick aus Perspektive der ersten drei Länder: Japan, Südkorea und China.

Der Präsident der Vereinigten Staaten ist berühmt-berüchtigt für seine Twitter-Beiträge. Am Donnerstag war der Account von Donald Trump allerdings für kurze Zeit nicht aufrufbar. Ein Twitter-Mitarbeiter hatte dem mächtigsten Mann der Welt einen Streich gespielt. 

Als er den mutmaßlichen Attentäter von New York nach Guantánamo wünschte, hat Donald Trump wieder einmal frei Schnauze geredet. Juristen zeigten dem Präsidenten auf, was man bei so einem Thema alles falsch machen kann.

Die neuen Enthüllungen in der Russlandaffäre schrecken Donald Trump und seine Vertrauten auf - der Präsident kocht angeblich vor Wut. Feuert er Sonderermittler Robert Mueller, um sich selbst zu schützen?

Die Russland-Affäre konnte Trump nie abschütteln. Jetzt folgen den Untersuchungen erste Anklagen - Sonderermittler Mueller meint es ernst. Warnzeichen auch für den Präsidenten, denn das dürfte es noch lange nicht gewesen sein.

Ein kaum bekannter Name rückt in den Mittelpunkt der Russland-Affäre um Donald Trump: Ex-Wahlkampfberater George Papanopoulos hatte direkten Kontakt mit Moskau. Seine Rolle könnte entscheidend für die Ermittlungen sein.

Trump konnte die Russland-Affäre nie abschütteln. Jetzt spitzen sich die Untersuchungen zu - auch ein Warnzeichen für den Präsidenten. Sonderermittler Mueller meint es ernst.

Donald Trump hatte im Sommer angekündigt, Transgender vom US-Militärdienst auszuschließen. Dieses Vorhaben hat ein Bundesgericht vorerst blockiert.