USA unter Donald Trump

Am 17. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Damit verband sich die Hoffnung, der Immobilien-Milliardär würde im Weißen Haus gemäßigter agieren als er sich im Wahlkampf gegeben hatte. Doch schnell taten sich zahlreiche Konfliktfelder rund um seine Wahlversprechen auf: Das gescheiterte Einreiseverbot, der Wirbel um die Abschaffung von Obamacare, der Stillstand beim Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und über allem die hochbrisante Affäre um Kontakte zu Russland und angeblichen Geheimnisverrat. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte hierzu die Herausgabe eines Gesprächsprotokolls an. Informationen, Hintergründe, Interviews und Analysten zur Präsidentschaft von Donald Trump finden Sie hier. Donald Trump war wegen Charlottesville in der Kritik. Doch er verteidigte sich mit teils bizarren Auftritten.

Im Schnitt alle 16 Tage musste jemand die Trump-Administration bislang verlassen.

Im Weißen Haus überschlagen sich weiter die Ereignisse. Kaum berufen, muss Kommunikationschef Scaramucci schon wieder gehen. Der erste Hammerschlag von Trumps neuem starken Mann John Kelly, heißt es. Aber das ist wohl nicht alles.

Hereingefallen: Ein Betrüger mit dem Twitter-Namen "E-Mail-Witzbold" hat hochrangige Beamte der Trump-Administration hinters Licht geführt. 

Donald Trump selbst soll die Aussage seines Sohnes formuliert haben, in der er sich zu einem Treffen mit einer russischen Anwältin äußert. Das meldet die "Washington Post".

Das ging schnell. Zehn Tage war Anthony Scaramucci Donald Trumps Kommunikationschef. Immer wieder bestimmte der exzentrische 53-Jährige in dieser Zeit selbst die Schlagzeilen. Nun muss er gehen.

Ist das amerikanische Jahrhundert vorbei? Hat Trump es beendet? Kurz gesagt: Ja und Nein. Es ist eine Frage des Standpunkts und der politischen Betrachtung des noch immer mächtigsten Landes der Erde.

Gnadenlos ist das Stühlerücken im Weißen Haus. Trump ersetzt Stabschef und Parteisoldat Priebus mit einem seiner so geschätzten Generäle. Der eiserne John Kelly soll nun die Geschäfte führen. An seiner Eignung gibt es jedoch Zweifel.

Arnold Schwarzenegger, Filmstar und Ex-Gouverneur, rät US-Präsident Donald Trump, mehr zu lesen. 

Trump hat sich dafür entschieden, das Gesetz zur Verschärfung der Russland-Sanktionen zu unterschreiben. Damit gibt er mehr oder weniger freiwillig ein Stück Macht an den Kongress ab.

US-Präsident Donald Trump hat nach nur wenigen Wochen seinen Stabchef im Weißen Haus entlassen. Reince Priebus muss seinen Platz räumen, Nachfolger wird Heimatschutzminister John Kelly.

Das Scheitern von "Trumpcare" im Senat markiert den Höhepunkt einer Woche des Debakels für Trump. Es wird immer deutlicher, dass auch viele Republikaner genug von seinem Verhalten und dem wohl daraus resultierenden Chaos im Weißen Haus haben. Aber wie geht es nun weiter?

US-Präsident Donald Trump hat Polizisten zur Anwendung von mehr Gewalt etwa bei Festnahmen ermuntert. 

Wüst, vulgär, brachial - längst tobt im Weißen Haus ein schmutziger Machtkampf. Donald Trump und seine Familie wollen offenbar zwei wenig loyale Mitarbeiter loswerden. Wer die Akteure sind. Und worum es genau geht.

Vom Kritiker zum größten Fan: Vier Fakten zu Anthony Scaramucci.

Dieses ist kein schlechter Mafiafilm und auch nicht "Game of Thrones", sondern das echte Leben in Washington. Das Schauspiel im Weißen Haus hat einen neuen Protagonisten: Anthony Scaramucci. Vorhang auf - allerdings nur für Erwachsene geeignet.

Die Republikaner im US-Senat sind mit einem erneuten Anlauf gescheitert, die Krankenversicherung neu zu organisieren.

Es ist ein deutliches überparteiliches Ergebnis: 98 Senatoren stimmen für neue Sanktionen gegen Russland. Damit landet das Gesetz auf dem Schreibtisch von Donald Trump. Legt er ein Veto ein, würde das seinen Kritikern in die Hände spielen.

"Niemand konnte wissen, wie kompliziert das Thema Gesundheit ist", hat Trump einmal gesagt. In dieser Woche mühen sich die Republikaner, "Obamacare" abzuschaffen. Auch der ...

Nur eine kleine, unbedachte Äußerung und Twitter steht Kopf. Bilder des Präsidenten machen die Runde und zeigen, wie sich der Mount Rushmore verändern könnte.

ach der Operation kehrt er zur Debatte zur Abschaffung von "Obamacare" am Dienstag in den US-Senat zurück - und hält eine bemerkenswerte Brandrede, in der er sowohl mit den Demokraten als auch mit seiner Partei, den Republikanern, gnadenlos abrechnet.

Demokraten und Republikaner wollen Trump in seiner Russland-Politik Grenzen aufzeigen. Mit einer deutlichen Mehrheit stimmt das Repräsentantenhaus für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau. An den Plänen gibt es aber Kritik - und zwar auch aus Europa.

Knapper geht es nicht, und geheimniskrämerischer auch nicht. Mit der knappsten aller Mehrheiten ebnen die Republikaner im US-Senat der Abschaffung von "Obamacare" den Weg. Inhaltlich ist aber noch nichts entschieden.

Dass Donald Trump der Twitterfinger oft locker sitzt, ist bekannt. Am Dienstagmorgen (Ortszeit) war der US-Präsident besonders produktiv. Elf Tweets setzte Trump ab, und er befasste sich mit einer sehr breiten Palette von Themen.

Jared Kushner stellt sich am Montag dem US-Geheimdienstausschuss. Seine Gespräche mit Russen seien nicht "unangemessen" gewesen, erklärt Trumps Schwiegersohn vorab.

Der neue Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, Anthony Scaramucci, hat "drastische Maßnahmen" angekündigt, um die undichten Stellen im Weißen Haus zu beseitigen. 

Und immer wieder Russland: Auch diese Woche wird Donald Trump von der Affäre um eine mögliche Moskauer Wahlbeeinflussung und etwaige Verwicklungen seines eigenen Lagers eingeholt. Zudem könnte der Kongress Trump zu neuen Sanktionen zwingen, die der Präsident wohl lieber nicht möchte.

Donald Trump hat nicht nur eine neue Sprecherin, sondern auch einen neuen Kommunikationschef: Anthony Scaramucci ähnelt seinem Boss in mehrerlei Belangen - und war nicht immer ein Trump-Fan.

Donald Trump hat einen neuen Kommunikationschef. Aber der lag früher längst nicht immer auf der Linie, die sein neuer Boss vertritt. Im Gegenteil.

US-Präsident Donald Trump hat seine "absolute Befugnis" zu Begnadigungen im Zusammenhang mit der Russland-Affäre betont.

Sie ist die neue Sprecherin des Weißen Hauses: Sarah Huckabee Sanders wird Nachfolgerin des zurückgetretenen Sean Spicer. Doch wer ist die 34-Jährige? Ein Portrait.

US-Justizminister Sessions hat stets beteuert, mit dem russischen Botschafter nicht über den US-Wahlkampf geredet zu haben. Nun beweisen abgehörte Telefonate laut "Washington Post" das Gegenteil.

Ihr Treffen mit Donald Trump junior befeuerte die Russlandaffäre des US-Präsidenten. Nun kommt heraus: Natalija Wesselnizkaja hat als Anwältin auch für den russischen Geheimdienst FSB gearbeitet.

Nach dem Rücktritt von Sean Spicer als Sprecher des Weißen Hauses übernimmt ab September dessen bisherige Stellvertreterin Sarah Sanders den Posten. 

Sean Spicer war in der Regierung Donald Trumps eine Art Blitzableiter. Seit langem hatte sich abgezeichnet, dass er den Kampf, in den er getrieben worden war, nicht gewinnen kann. Der Präsident hatte ihn enttäuscht.

Paukenschlag im Weißen Haus: Donald Trumps Pressesprecher Sean Spicer ist zurückgetreten.

Donald Trump hat der von ihm verhassten "New York Times" ein Interview gegeben und darin nicht mit Lob für sich selbst gespart. 

Ein halbes Jahr ist Donald Trump nun schon im Amt. Wie eine dunkle Wolke schwebt die Russland-Affäre über seiner Präsidentschaft. Versuche zur Abschaffung von "Obamacare" scheiterten allesamt. Und sonst? Eine Bilanz.

Sechs Monate Donald Trump im Weißen Haus: Das bedeutet viel Getöse, unzählige Twitter-Nachrichten und Fettnäpfchen allerorten. Doch es wurde in den ersten Amtsmonaten des neuen Präsidenten auch Politik gemacht. Die wichtigsten Themen des US-Präsidenten.

US-Präsident Trump soll das Geheimprogramm laut einem Medienbericht gestoppt haben. Ein Zugeständnis an Russlands Präsidenten Putin?

Der Gesundheitssektor in den USA macht ein Sechstel der Volkswirtschaft aus. Donald Trump hatte Dimension und Komplexität des Aufregerthemas lange nicht erkannt. Jetzt steht er mit seiner Partei vor einem Scherbenhaufen.

US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin sollen beim G20-Gipfel in Hamburg im Geheimen gesprochen haben.

Die Republikaner im US-Senat haben ihren umstrittenen Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform für gescheitert erklärt. 

Donald Trump ist bekannt für seine sexistischen Sprüche. Zuletzt traf es Brigitte Macron, die Frau des französischen Präsidenten.

US-Präsident Donald Trump hat den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro mit scharfen Worten davor gewarnt, seine Macht auszubauen. 

Beim Treffen mit den Macrons in Paris macht der US-Präsident eine flapsige Bemerkung über die Figur der französischen First Lady. Donald Trump hat wieder zugeschlagen, könnte man sagen. Denn die Liste seiner Fehltritte gegenüber Frauen ist lang. 

Donald Trump hat das Aussehen der geplanten Mauer zu Mexiko spezifiziert. Das umstrittene Großprojekt soll eine "Stahlmauer mit Öffnungen" werden.

Donald Trump hat nun auch das Aussehen der französischen First Lady Brigitte Macron ungebeten kommentiert - und dafür spöttische bis entsetzte Reaktionen geerntet. 

Trump ist in Paris, aber den Schlagzeilen über die Russland-Affäre entkommt er nicht. Der Justizausschuss will mit seinem ältesten Sohn sprechen, weil dieser sich mit einer russischen Anwältin getroffen hatte. Der Präsident verteidigt die Begegnung als "Recherche".

Die Russland-Affäre hat den inneren Zirkel von US-Präsident Trump erreicht. Sogar ein Antrag für ein Amtsenthebungsverfahren ist auf den Weg gebracht. Allerdings hat er wenig Aussicht auf Erfolg.

Inmitten der neuen Turbulenzen in der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump sein gutes Verhältnis zu Wladimir Putin hervorgehoben. Das erste Treffen mit seinem russischen Amtskollegen sei "exzellent" verlaufen.