Nicht mehr lange und der Wahlsieg von Donald Trump jährt sich zum ersten Mal. Ein Grund für viele, auf die Straße zu gehen und ihren Unmut lauthals in den Himmel zu schreien.

Am 8. November 2016 war Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Für viele Gegner ein schwarzer Tag in der Geschichte der USA.

Seither ist einiges passiert und Trump machte sich mit diversen Äußerungen über Kriegswitwen bis hin zum Protest einiger NFL-Spieler nicht unbedingt beliebter.

Nun ist es offenbar an der Zeit für eine weitere Protestaktion gegen das Staatsoberhaupt. Diese trägt einen etwas sperrigen, aber aussagekräftigen Titel: "Scream helplessly at the sky on the anniversary of the election" - also: "Schrei hilflos in den Himmel am Jahrestag der Wahl".

Öffentliche Gruppentherapie soll Erleichterung verschaffen

Die Aktion ist genau das, was ihr Name schon sagt. Tausende werden unter anderem auf der Internetpräsenz der Veranstaltung dazu aufgefordert, sich am 8. November im New Yorker Washington Square Park einzufinden und eine "kollektive Katharsis" zu erleben, wenn sie lautstark gegen das "derzeitige politische Establishment" protestieren.

Es geht also nicht nur um Donald Trump allein, sondern um seine gesamte Regierung. Bereits 2.000 interessierte Trump-Gegner sollen laut "Mashable" zugesagt haben.

Proteste finden weitere Ableger

Aber nicht nur in New York wollen die Leute auf die Straße gehen. Es wurden im Internet bereits weitere Protestaktionen angekündigt.

In Boston kam die geplante "Schrei in den Himmel"-Demo noch besser an als im Big Apple. Hier kündigten sich um die 4.500 Interessierte an.

Auch in Seattle kümmern sich Organisatoren um den Event, doch bisher ohne Erfolg. Aus ungeklärten Gründen wurde die Veranstaltungsseite am Montag aus dem Netz gelöscht.

Aber vielleicht finden sich dennoch spontan Menschen zusammen, um ein Zeichen gegen Donald Trump zu setzen. (CF)  © 1&1 Mail & Media / CF