Nach der offenbar überwundenen Corona-Erkrankungen ist Donald Trump wieder voll in den Wahlkampf eingestiegen. Wenige Wochen vor der Abstimmung bekommt der Amtsinhaber Beistand von ungewöhnlicher Seite.

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Wahlkampfunterstützung von unerwarteter Seite: US-Präsident Donald Trump hat in seinen Bemühungen um eine zweite Amtszeit im Weißen Haus die Rückendeckung von den islamistischen Taliban in Afghanistan.

"Wir hoffen, dass er die Wahl gewinnt und die US-Militärpräsenz in Afghanistan abwickelt", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid in einem Telefoninterview des Senders CBS am Samstag. Der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan ist eines der Versprechen Trumps in seinem Wahlkampf. Erst vor wenigen Tagen hatte er erklärt, dass alle amerikanischen Soldaten bis Jahresende aus Afghanistan abgezogen werden könnten.

Der Sprecher von Trumps Wahlkampfteam, Tim Murtaugh, wies die Unterstützung der Taliban zurück. "Die Taliban sollten eigentlich wissen, dass der Präsident immer die Interessen der USA mit allen notwendigen Mitteln schützen wird", reagierte Murtaugh bei CBS.  © dpa

Trump will nach Corona-Erkrankung zurück in den Wahlkampf

US-Präsident Donald Trump will nach seiner Corona-Infektion bereits dieses Wochenende wieder voll in den Wahlkampf einsteigen. Leibarzt Sean Conley hat grünes Licht gegeben.