Donald Trump hat drei College-Basketballspielern aus der Patsche geholfen. Jetzt legt er sich mit dem Vater von einem der dreien an - weil ihm dieser nicht dankbar genug erscheint.

Die Geschichte um drei College-Basketballspieler, die in China wegen Ladendiebstahls festgenommen und dann offenbar mit Hilfe von US-Präsident Donald Trump freigekommen waren, geht weiter.

Nachdem Trump von den drei jungen Männern der Universität in Los Angeles via Twitter praktisch eine Danksagung eingefordert und diese dann auch bekommen hatte, legte sich der Präsident am Sonntag mit dem Vater eines der Spieler an.

Trump: "Hätte sie im Gefängnis lassen sollen"

Trump warf LaVar Ball vor, seine Rolle bei der Freilassung des Trios nicht anzuerkennen. Er habe die drei Spieler vor Jahren im Gefängnis bewahrt, twitterte Trump: "Ich hätte sie im Gefängnis lassen sollen!"

Ball hatte in einem ESPN-Interview den Anteil des US-Präsidenten heruntergespielt. "Warum war er da drüben?", sagte der Vater. "Erzähl mir nichts. Alle wollen, dass es so aussieht, als hätte er mir geholfen."

Nach der Rückkehr der drei Spieler nach Los Angeles hatte Trump auf Twitter die Frage gestellt, ob sich die Basketballer wohl bei ihm bedanken würden. Sie taten das dann auf einer Pressekonferenz und entschuldigten sich für ihre Tat in China.

Trump hatte nach der Festnahme des Trios den Fall bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping angesprochen. Die jungen Männer hatten sich mit ihrem Team zu einem Freundschaftsspiel in China aufgehalten.

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Donald Trump versprach viel, doch was konnte er halten, was hat er erreicht?

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