• Trumps Team unternimmt einen weiteren Versuch, das Ergebnis der US-Wahl in Wisconsin anzufechten.
  • Die dortigen Richter hatten bereits Anfang Dezember mehrheitlich abgelehnt, eine entsprechende Klage zu verhandeln.
  • Ein Trump-Sieg in Wisconsin würde allerdings nichts am Wahlausgang ändern: Biden hat mit klarem Abstand gewonnen.

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Die Anwälte von US-Präsident Donald Trump haben einen neuen Versuch unternommen, im US-Staat Wisconsin das Ergebnis der Präsidentenwahl anzufechten.

Trumps Wahlkampfteam habe einen Antrag beim Supreme Court in Washington eingereicht, um eine Entscheidung des Obersten Gerichts in Wisconsin zu kippen, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung.

Die dortigen Richter hatten Anfang Dezember mehrheitlich abgelehnt, eine Klage zu verhandeln, mit der Trumps Anwälte unter anderem erreichen wollten, dass mehr als 220.000 per Post eingeschickte Stimmzettel in der Zählung nicht berücksichtigt werden.

Sollte die Klage - wie vom Trump-Lager gefordert - verhandelt werden, würde dies den Ausgang in Wisconsin drehen, behauptete Trumps Anwalt Jim Troupis.

Trump-Sieg in Wisconsin würde nichts am Ausgang der US-Wahl ändern

Ein Sieg Trumps in Wisconsin hätte nichts am Wahlausgang verändert. Der Demokrat Joe Biden hat die Wahl insgesamt mit klarem Abstand gewonnen. Bislang räumt Trump seine Niederlage aber nicht ein und behauptet, er sei durch massiven Betrug um den Sieg gebracht worden.

Weder Trump noch seine Anwälte legten stichhaltige Beweise für diese Behauptungen vor. Mehr als 50 Klagen des Trump-Lagers wurden bislang von Gerichten abgeschmettert, darunter vor dem Supreme Court. (jwo/dpa)  © dpa

Realitätsverweigerung: Donald Trump spricht weiterhin von einem Wahlsieg

Donald Trump will seine Wahlniederlage bei der Präsidentschaftswahl weiterhin nicht akzeptieren. Bei einer Anhörung in Gettysburg im Bundesstaat Pennsylvania meldete sich der US-Präsident per Telefonschalte und sprach von Wahlbetrug und einem hohen Wahlsieg. (Photocredit: picture alliance/Capital Pictures)