US-Senator Bernie Sanders will für die Präsidentschaftswahl 2020 kandidieren. Das hat der parteilose Politiker am Mittwoch bekannt gegeben.

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Jetzt ist es offiziell: Wie schon 2016 wirft Bernie Sanders seinen Hut in den Ring der Möglichen Herausforderer von US-Präsident Donald Trump.

Der 77-Jährige kündigte seine Bewerbung am Dienstag in einem Radiointerview in seinem Heimatstaat Vermont an. Den bevorstehenden Wahlkampf wolle er mit einem "Glauben an Gerechtigkeit, an Gemeinschaft, an Basispolitik" bestreiten, sagte der linksgerichtete Politiker.

Sanders nennt Trump "rassistisch, sexistisch, homophob"

Sein Ziel sei es, den Republikaner Donald Trump aus dem Weißen Haus zu vertreiben. Sanders kritisierte den gegenwärtigen Amtsinhaber als "rassistisch, sexistisch, homophob und fremdenfeindlich".

Sanders hatte sich bereits um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für die Wahl 2016 beworben und dabei unerwartet stark gegen seine Mitbewerberin Hillary Clinton abgeschnitten. Diese setzte sich letztlich nach einem harten Vorwahlkampf als Kandidatin ihrer Partei durch, unterlag dann aber bei der Wahl dem Republikaner Trump.

Der linksgerichtete Senator Sanders war in der damaligen Wahlauseinandersetzung zu einer Art Ikone vor allem junger Wähler geworden. Viele seiner Anhänger sind überzeugt, dass er Trump bei der Wahl besiegt hätte.

Ein weißer Mann Ende 70

Allerdings gibt es in der Partei auch kritische Stimmen die hinterfragen, ob die Demokraten wirklich mit einem weißen Mann Ende 70 bei der nächsten Präsidentschaftswahl antreten sollten.

Sanders ist parteilos, stimmt im Senat aber mit den Demokraten. Sich selbst bezeichnet er als demokratischen Sozialisten. Er tritt ein für mehr soziale Gerechtigkeit und präsentiert sich gerne als Kämpfer gegen die Macht von Großkonzernen, Banken und Lobbyisten. Der 77-Jährige vertritt den Bundesstaat Vermont.

In den vergangenen Wochen hatten bereits eine ganze Reihe von Demokraten ihre Bewerbung für die Kandidatur der Demokraten bei der Präsidentschaftswahl bekannt gegeben, darunter Elizabeth Warren, Cory Booker und Kamal Harris. (afp/mcf)

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