Trump hat seiner Wut zum wiederholten Male auf Twitter Luft gemacht. In einem seiner neuesten Tweets bezeichnet der US-Präsident seine innerparteilichen Gegner als "Abschaum". Das Weiße Haus stärkt ihm nach dieser Aussage den Rücken.

Mehr zu den USA unter Donald Trump hier

US-Präsident Donald Trump hält seine Gegner für "Abschaum". Wer gegen den Präsidenten arbeite, "verdient so eine starke Ausdrucksweise", erklärte Trumps Sprecherin Stephanie Grisham am Donnerstag im Gespräch mit dem konservativen Nachrichtensender Fox News.

Der Präsident hatte Republikaner, die ihn ablehnen, am Mittwoch über Twitter als "Abschaum" bezeichnet - was sogar im Vergleich zu Trumps oft aggressiver Sprache eine neue Eskalation darstellte.

Trump wütet erneut auf Twitter

Auf die Frage, ob Trump die Verwendung des Ausdrucks "Abschaum" bereue, sagte Grisham: "Die Leute, die gegen ihn sind und die gegen ihn waren und jene, die seit dem Tag seines Amtsantritt gegen ihn arbeiten, sind genau das."

Es sei "schrecklich", dass es Leute gebe, die gegen den Präsidenten arbeiteten, obwohl dieser sich um das Wohl des Landes bemühe, sagte sie weiter.

Trump war zuletzt wegen der Ukraine-Affäre verstärkt unter Druck geraten. Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben deswegen Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet. (dpa/lag)

Schlecht in Geographie: US-Präsident Donald Trump verschiebt die Mauer nach Colorado

Bei einer Konferenz in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania am Mittwoch verwirrte US-Präsident Donald Trump die Zuhörer mit der Aussage, eine Mauer in Colorado bauen zu wollen. Der Bundesstaat liegt aber gar nicht an der US-Grenze zu Mexiko.