Das Wahljahr 2017

Alle Informationen rund um die Bundespräsidentenwahl, die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und die Bundestagswahl 2017 im Herbst. Hier finden Sie Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise der Frankreich-Wahl sowie der Wahl in den Niederlanden.

So viel Aufmerksamkeit hatte eine Landtagswahl im Saarland lange nicht: Der Auftakt ins Mammut-Wahljahr 2017 verspricht Hochspannung. Die CDU kämpft um die Macht, für die SPD könnten sich neue Bündnisoptionen ergeben.

SPD-Chef Martin Schulz will nach einem Sieg der Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl als Kanzler zuerst für mehr Europa werben sowie die Rechte von Frauen stärken.

Seit fast 18 Jahren ist das Saarland fest in CDU-Hand: Erst hatte Peter Müller das Sagen, seit 2011 als erste Regierungschefin an der Saar Annegret Kramp-Karrenbauer. Nun werden die Karten neu gemischt - und sogar Rot-Rot ist möglich. Alles Wichtige zur Wahl.

Werden beim Auftakt ins Superwahljahr die Karten an der Saar neu gemischt? Nach wochenlangem Wahlkampf zeigt sich am Sonntag, ob der "Schulz-Bonus" der SPD an die Macht verhilft. Der Druck für Rot-Rot sei groß, sagt ein Experte.

Die CDU will im Bundestagswahlkampf offensichtlich durch scharfe Töne gegen einen weiteren Zuzug von Flüchtlingen punkten. Das geht nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" aus einem unter Leitung des hessischen Innenministers Peter Beuth verfassten Programmpapier hervor, das in das Wahlprogramm der Christdemokraten einfließen solle. "Wir wollen alles tun, dass die Zahl der Flüchtlinge dauerhaft niedrig bleibt", heißt es demnach in dem Text.

Kurz vor der Landtagswahl im Saarland am Sonntag liegt die CDU in einer Umfrage für das ZDF klar vor dem Regierungspartner SPD. Die Union kommt im "Politbarometer" auf 37 Prozent, die SPD auf 32 Prozent. Damit gäbe es eine klare Mehrheit für die derzeit regierende Koalition aus CDU und SPD. Es könnte aber auch knapp für ein rot-rotes Bündnis reichen.

Wechselstimmung in Deutschland: Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine von der SPD geführte Regierung aus, könnte der Kanzler direkt gewählt werden, läge Martin Schulz weit vor Angela Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich trotz der guten Umfragewerte für ihren SPD-Herausforderer Martin Schulz mit dem Start der heißen Bundestags-Wahlkampfphase Zeit lassen.

Zwölf Jahre und drei Wahlkämpfe konnte kein SPD-Politiker der ewigen Kanzlerin Angela Merkel das Wasser reichen. Dann kam Martin Schulz - und überraschte mit starken Umfragewerten. Doch vorbeiziehen konnte er nicht. Und mittlerweile deutet sich sogar ein Abflauen des Schulz-Effektes an. Einen Fingerzeig dürfte die Wahl im Saarland am kommenden Wochenende geben.

Der kräftige Aufschwung der SPD in der Wählergunst kurz nach der Entscheidung für Martin Schulz als deren Kanzlerkandidaten ist offenbar schon wieder zu Ende.

Wusste er, was er tat oder wusste er es nicht? Das ist die Frage, die sich mit Blick auf Vorwürfe gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stellt. Parteifreunde nehmen ihren Hoffnungsträger in Schutz - der politische Gegner spricht hingegen mit Blick auf die Personalpolitik des früheren EU-Parlamentspräsidenten von Vetternwirtschaft.

Seit Wochen ging es im französischen Präsidentschaftswahlkampf vor allem um Skandale. In der ersten TV-Debatte rücken die Inhalte in den Vordergrund - eine Weichenstellung mit Konsequenzen für ganz Europa.

Die SPD in Euphorie, die Union verunsichert. Martin Schulz hat die Karten im Bundestagswahlkampf neu verteilt. Was kann Kanzlerin Merkel ihm entgegensetzen?

In der ersten TV-Debatte vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die rechtspopulistische Kandidatin Marine Le Pen von ihren Konkurrenten scharf angegriffen worden. Diese kritisierten am Montagabend im Privatsender TF1 Le Pens Pläne zu den Themen Einwanderung, Bildung und Sicherheit.

Sechs Monate vor der Bundestagswahl sucht die Union um Kanzlerin Angela Merkel nach einem Rezept gegen den Umfragen-Hype um den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Immer mehr Stimmen werden laut, die sich von Merkel mehr Attacke wünschen.

Sigmar Gabriel ist sich sicher: "Martin Schulz wird Kanzler." Doch während sich die SPD ihrem Höhenrausch hingibt, werden die Stimmen der Schulz-Kritiker lauter: Der SPD-Kanzlerkandidat müsse sich endlich inhaltlich positionieren, fordern sie. Eines der wenigen Wahlversprechen, die Schulz schon gemacht hat, gerät derweil unter den Beschuss der Arbeitgeber.

Martin Schulz ist neuer Kanzlerkandidat und Parteichef der SPD - und hat ein historisches Wahlergebnis eingefahren.

Die SPD berauscht sich am Schulz-Effekt. Und Angela Merkel? Sagt: "Wettbewerb belebt das Geschäft." Zu spüren ist davon wenig. Parteifreunde wünschen sich mehr Feuer, sie fürchten Rückschläge bei den Landtagswahlen.

Mehr Martin Schulz geht nicht. Mit dem historisch besten Ergebnis von 100 Prozent schickt die SPD den Mann aus Würselen ins Rennen gegen die Kanzlerin. Inhalte? Schulz macht es mit Bauch und Gefühl. Tränen fließen in Berlin dann auch noch.

Seit Wochen versetzt Martin Schulz die SPD in einen Höhenrausch. Bei der Wahl zum Parteichef danken die Genossen es ihm mit einem sensationellen Ergebnis.

Die Niederlande haben gewählt: Und sie erteilen dem Rechtspopulisten Wilders eine Absage. Im Ausland sehen viele das als guten Auftakt für das Superwahljahr in Europa.

Die erste Runde des Superwahljahres ist absolviert. In den Niederlanden triumphiert trotz Verlusten Amtsinhaber Rutte. Jetzt geht der Blick in Richtung Frankreich.

Gestern Abend wurde in den Niederlanden gewählt. Rechtspopulist Geert Wilders kassiert einen deutlichen Dämpfer. Ministerpräsident Mark Rutte kann sich trotz Verlusten als Wahl-Sieger feiern. Das Ergebnis werten einige Medien als Rückschlag für Rechtspopulisten auch in anderen Ländern.

Die Niederlande haben gewählt. Mark Ruttes Partei VVD ist stärkste Kraft. In den Sozialen Medien gibt es die ersten Gratulationen von Politikern aus Deutschland.

Die Niederlande haben gewählt: Und sie erteilen dem Rechtspopulisten Wilders eine Absage. Im Ausland sehen viele das als guten Auftakt für das Superwahljahr in Europa. In den Niederlanden steht hingegen eine schwierige Regierungsbildung an.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den niederländischen Premier Mark Rutte zur Wiederwahl beglückwünscht.

Die Niederlande wählt ein neues Parlament - und die VVD vom amtierenden Ministerpräsidenten Mark Rutte geht laut Prognosen als deutlicher Sieger hervor. Der Wahlabend in der Nachlese.

Dahinter folgen gleichauf die PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders und die Christdemokraten mit jeweils 19 Sitzen.

Geert Wilders hat in den vergangenen Wochen die Bilder des niederländischen Wahlkampfes beherrscht. Schafft er nun tatsächlich das, wovor sich vor allem im Ausland viele fürchten?

Sein Programm passt auf eine DIN-A4-Seite, seine Partei hat nur ein einziges Mitglied. Trotzdem ist Geert Wilders gerade im Ausland der bekannteste Politiker der Niederlande. Ein Porträt.

Der Rechtsaußen Geert Wilders will an die Spitze der niederländischen Politik. Ihm sind viele Stimmen sicher, obwohl er im Wahlkampf kaum öffentlich in Erscheinung trat. Der Mann mit der blonden Haartolle bevorzugt andere Methoden.

Die Niederländer wählen am 15. März ein neues Parlament. Selten war der Ausgang so unklar wie in diesem Jahr. Vermutlich werden die 150 Sitze der Zweiten Kammer auf 14 Parteien verteilt.

Die Niederlande stehen vor der Wahl. Selten stand so viel auf dem Spiel - auch für Europa. Und selten war die Unsicherheit so groß. Es geht nur um eines: Wie stark wird der Rechtspopulist Geert Wilders?

Zum Auftakt des Wahljahres 2017 müssen als erste die Saarländer politisch Farbe bekennen. Das wird gleich aus mehreren Gründen spannend.

Aus deutscher Sicht ist Geert Wilders vielen ein Rätsel: Er will den Koran verbieten und alle Moscheen schließen, macht sich aber gleichzeitig für Israel und für Homosexuellen-Rechte stark. Sein Biograf Meindert Fennema erklärt, was dahintersteckt.

Die französische Justiz hat gegen den Präsidentschaftskandidaten François Fillon ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das sagte sein Anwalt am Dienstag der französischen Nachrichtenagentur AFP. Es geht insbesondere um den Verdacht der Hinterziehung öffentlicher Gelder.

Die Niederländer wählen am 15. März ein neues Parlament. Mark Rutte und Geert Wilders gelten als Favoriten. Selten war der Ausgang so unklar wie in diesem Jahr. Doch wer könnte künftig in Den Haag regieren? Das sind die möglichen Szenarien.

Bei der Wahl in den Niederlanden geht es nicht nur um den Rechtspopulisten Wilders. Auf dem Spiel steht auch die Zukunft Europas. Denn ein Erfolg des EU-Gegners könnte die Ouvertüre für eine noch viel schlimmere Katastrophe sein.

Erst kurz vor der Niederlande-Wahl kommt es zum Zweikampf des Premiers Rutte mit dem Rechtspopulisten Wilders. Es kommt zum Schlagabtausch. Beide fühlen die Konkurrenz im Nacken.

Am 15. März wählen die Niederländer. Außerhalb des Landes beherrscht Geert Wilders die Schlagzeilen, dabei wird der Populist bei der Regierungsbildung wohl kaum mitreden. Und im Wahlkampf stehlen ihm inzwischen andere die Show.

Er setzt sich für den sogenannten Nexit, den Ausstieg seines Landes aus der EU ein. In seinem Wahlprogramm fordert er die "Deislamisierung der Niederlande".

François Fillon steht erneut in der Kritik - diesmal wegen Annahme teurer Geschenke: Ein Freund hat ihm Luxus-Anzüge im Wert von 13.000 Euro geschenkt.

Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in den Niederlanden hat die rechtsliberale VVD-Partei von Ministerpräsident Mark Rutte die einwanderungsfeindliche PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders laut den jüngsten Umfrage auf Platz zwei verdrängt. Die VVD würde nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Instituts Maurice de Hond 24 von 150 Parlamentssitzen erhalten, die PVV 22. In den vergangenen Wochen hatte Wilders' Partei, mit der keine der anderen großen Parteien koalieren will, zumeist vorne gelegen.

Der amtierende Regierungschef Mark Rutte schloss am Montag einen Sieg seines Gegners Geert Wilders nicht aus.

Interner Zoff, schlechte Umfragewerte – die Grünen gehen mit einer denkbar schlechten Stimmung in das Wahljahr. Der Sinkflug könnte damit zu tun haben, dass die Partei nicht mehr dem Zeitgeist entspricht.

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron liegt in einer Umfrage erstmals schon in der ersten Wahlrunde vor der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen.

Die AfD will Deutschland so weit wie möglich gegen Menschen und Ideen aus anderen Kulturen abschotten. Das geht aus einem am Donnerstag vorgelegten Entwurf für das Programm hervor, mit dem die Partei in den Bundestagswahlkampf gehen will.

Die AfD ist im Umfragetief gelandet. Die Flüchtlingsthematik hat ihre Brisanz verloren, die Rechtspopulisten machen stattdessen mit dem Machtkampf ihrer Führungspersonen von sich reden. Für das Selbstbild der Partei ist das denkbar schlecht.

Union und SPD liefern sich in den Meinungsumfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Sonntagstrend der "Bild am Sonntag" hat die Union die SPD wieder knapp überholt. CDU und CSU legten um einen Punkt zu und kommen nun auf 33 Prozent.

Im französischen Präsidentschaftswahlkampf hat sich ein Außenseiter zum Favoriten gemausert. Emmanuel Macron (39), der einstige Wirtschaftsminister, will die Rechtspopulistin Marine Le Pen mit ihren eigenen Waffen schlagen – mit einer Prise Populismus. Kann das gut gehen?