Das Wahljahr 2017

Alle Informationen rund um die Bundespräsidentenwahl, die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und die Bundestagswahl 2017 im Herbst. Hier finden Sie Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise der Frankreich-Wahl sowie der Wahl in den Niederlanden.

KoKo statt GroKo? Davon hält Horst Seehofer überhaupt nichts. Der CSU-Chef weist die SPD-Idee vehement zurück. Der Vorschlag erinnere ihn an eine Krabbelgruppe.

Eine Koalition mit Luft für etwas Opposition? So in etwa stellt sich eine wachsende Zahl von SPD-Politikern eine mögliche erneute Koalition mit der Union vor.

Die Union drückt aufs Tempo für eine Große Koalition, denn Angela Merkel ist gegen eine Minderheitsregierung. Nur was sagt die SPD dazu? Offenbar erwägt sie eine nie dagewesene Form der Zusammenarbeit.

Wenn die Kanzlerin am Mittwoch mit den Chefs von SPD und CSU zusammenkommt, müssen erstmal Hürden beiseite geschoben werden. Das ist schwierig genug. Es geht auch um ihre Macht: Die Debatte über eine Minderheitsregierung will Merkel mit einer Art Basta beenden.

"Mission impossible" für Merkel? Wenn die Kanzlerin am Mittwoch mit den Chefs von SPD und CSU in kleiner Runde zusammenkommt, müssen erstmal Hürden beiseite geschoben werden. Einfach wird das nicht.

Mühsam hat sich die SPD bei ihrem Parteitag in Berlin zu ergebnisoffenen Gesprächen mit CDU und CSU durchgerungen. Jetzt richten sich die Augen auf die Union - und die Kanzlerin. GroKo ja oder nein?

Die Partei von Nicolas Sarkozy ist nach den Wahldebakeln angeschlagen und hat prominente Köpfe an Präsident Emmanuel Macron verloren. Der neue Parteichef will mit klarer Kante dagegenhalten - er steht für eine bürgerliche Rechte, die "wirklich rechts" ist.

Die Begeisterung hält sich in Grenzen: Union und SPD loten die Chancen für eine erneute Große Koalition aus. Vor dem ersten Treffen stecken beide Seiten den Kurs ab. An vielen Punkten droht Streit.

Die SPD hat elf Kernthemen für eine mögliche neue große Koalition aufgestellt. Auf Kurs mit der Union liegen diese nur teilweise. Die CDU um Kanzlerin Merkel berät ihr Vorgehen.

Die SPD hadert massiv mit einer neuen großen Koalition. Führende Genossen wollen lieber eine Minderheitsregierung, bei der sich Kanzlerin Merkel für jedes Projekt Mehrheiten suchen müsste. Der Vorsitzende knöpft sich einen vor, mit dem er nun verhandeln muss.

Das kann heiter werden: Eine SPD, die die Koalition eigentlich nicht will, und Spitzen aus der Union. Kanzlerin Merkel muss den "Roten" viel bieten, um sie ins Koalitionsboot zu holen - deren Parteichef Schulz hat scheinbar nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Das hat der SPD-Vorsitzende Martin Schulz auf eine Aussage des CSU-Politikers Alexander Dobrindt geantwortet. Schulz äußerte sich zum Abschluss des SPD-Parteitags in Berlin.

Die Hürden für eine neue Große Koalition sind hoch, sagt der Politologe Oskar Niedermayer. In der SPD könne es zum Showdown zwischen Parteispitze und Basis kommen. 

Die SPD hadert massiv mit einer erneuten großen Koalition. Führende Genossen wollen lieber eine Minderheitsregierung, bei der Kanzlerin Angela Merkel sich aber für jedes Projekt Mehrheiten suchen muss.

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend hat FDP-Chef Christian Lindner deutlich an Zustimmung eingebüßt, sogar bei den eigenen Anhängern. Ein deutliches Plus konnte er nur bei AfD-Wählern verzeichnen. Ein Politologe erklärt die Ursachen.

Es wird viel komplizierter als 2013, die SPD hadert mit einer großen Koalition, will sich eigentlich in der Opposition erneuern. Der Führung wird unterstellt, sie träume schon von Ministersesseln. Und ein GroKo-Verfechter wird böse abgestraft. Das hat einige Folgen.

Die Bürgerversicherung - für die zaudernde SPD könnte sie zum schlagenden Argument für eine neue GroKo werden. Doch was hätten die Versicherten von der Großreform?

Jamaika war gestern, morgen könnte wieder GroKo sein. Nach dem Parteitag der SPD treffen sich die Spitzen von Sozialdemokraten und Union schon am Mittwoch zu ersten Sondierungen. Beim Parteitag hatte sich die SPD mühsam zu dem Schritt durchgerungen.

Die SPD hat Martin Schulz erneut zum Parteivorsitzenden gewählt. Der 61-Jährige erhielt am Donnerstagabend in Berlin 81,9 Prozent der Stimmen, nachdem der Parteitag kurz vorher mit großer Mehrheit Gesprächen mit der Union über eine Regierungsbildung zugestimmt hatte.

Nach stundenlanger Debatte hat sich der SPD-Parteitag für ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU über eine Regierungsbildung ausgesprochen.

Die Stärkung der EU ist eines der zentralen Ziele, die SPD-Chef Schulz auf dem Parteitag ausgibt. "Europa ist unsere Lebensversicherung", sagt er. Sein Zeitplan für Reformen ist ehrgeizig. Doch bevor Schulz' Blick in die Zukunft geht, spricht er noch einmal über die Wahl-Schlappe - und entschuldigt sich.    

Gespräche mit der Union oder Absage an die große Koalition? Die SPD entscheidet, wie es im Drama um die Regierungsbildung weitergeht. Der Widerstand gegen eine große Koalition ist massiv. Die Jusos warnen vor einer "Verzwergung" der SPD.

Die SPD ist tief verunsichert - sie will keine große Koalition. Aber in ganz Europa wächst der Druck, dass Deutschland wieder eine stabile Regierung bekommt. Beim Parteitag kommt es zum Showdown.

Er arbeitete für Altkanzler Schröder und gehört den konservativen Seeheimern an: Jetzt soll Lars Klingbeil das Gesicht der neuen Sozialdemokratie werden. Kann er es für die SPD richten?

Gibt der SPD-Parteitag ab Donnerstag grünes Licht für ergebnisoffene Gespräche mit der Union über eine neue Regierung? Selbst wenn er das tut: Es bleiben hohe Hürden.

Gibt es eine Neuauflage der Jamaika-Sondierungen? Während FDP-Vize Wolfgang Kubicki laut darüber nachdenkt, widerspricht Parteichef Christian Lindner vehement.

Die Liberalen hatten Jamaika kurz vor Abschluss der Sondierungen spektakulär zum Scheitern gebracht. Jetzt denkt FDP-Vize Kubicki über eine Wiederaufnahme nach, sollten sich Union und SPD nicht einigen.

Der wochenlange Machtkampf in der CSU ist vorerst gelöst. Doch ob das der Kanzlerin bei der quälenden Regierungsbildung hilft, ist offen. Jeder im neuen christsozialen Spitzentrio hat eigene Interessen.

Die Frage nach einem Wechsel nach Berlin ließ er offen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in den kommenden vier Jahren erneut von einer großen Koalition regiert wird, ist ein kleines Stückchen gestiegen. Die SPD-Parteiführung will mit der Union ergebnisoffene Gespräche führen.

Regierungsbildungen sind eine sensible Angelegenheit. Große Koalitionen erst recht. Eine Nachricht kommt da besonders ungelegen.

Martin Schulz hat vehement dementiert, dass sich die SPD mit der Union über die Aufnahme von GroKo-Gesprächen geeinigt habe. Er richtete dabei auch klare Worte an Kanzlerin Angela Merkel.

Die SPD zeigt immer mehr Bereitschaft, mit der Union in eine erneute große Koalition zu gehen. Die Partei-Spitze will sich dafür auf dem Bundesparteitag grünes Licht geben lassen. Ein "Bild"-Bericht, wonach es bereits eine Verständigung über Gespräche gebe, wurde zurückgewiesen.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles ist für markige Worte bekannt, gerade auch gegen CDU und CSU. Es gibt Gründe, warum sich Nahles so lautstark positioniert.

Zehn Wochen zieht sich die Regierungsbildung hin, und ein schnelles Ende ist nicht in Sicht. Die SPD bittet sich Bedenkzeit aus, bevor sie über eine neue große Koalition verhandelt. Doch wie realistisch ist Plan B, eine Minderheitsregierung?

Union und SPD gehen weitere Schritte in Richtung große Koalition, die Parteispitzen treffen sich heute mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gesprächen. Wie realistisch ist ein erneutes Bündnis? Wo gibt es Streitpunkte und Schnittmengen? 

Nicht nur für die SPD, auch für CDU und CSU könnte eine Neuauflage von Schwarz-Rot gefährlich werden. Viele Mitglieder haben genug von Kompromissen – und auch die AfD könnte profitieren.

Nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche rätselt ganz Deutschland: Gibt es eine neue Große Koalition? Die nächsten Tage werden dazu die Entscheidung bringen. Die wichtigsten anstehenden Termine im Überblick.

Das Jamaika-Aus setzt Union und SPD unter Druck - doch die Stimmung zwischen den Parteien ist vergiftet. Vor dem Treffen beim Bundespräsidenten verschärfen die Sozialdemokraten den Ton.

Nun deutet also doch alles auf eine Wiederauflage der Großen Koalition hin. Das Vorgeplänkel hat bereits begonnen. Führende SPD-Politiker stellen Forderungen auf, die CDU wiegelt gleich einmal ab. Wo droht Streit? 

Kein gutes Zeichen für die große Koalition: Gegen den Willen der SPD stimmt die Union einer längeren Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat zu. Ein "schwerer Vertrauensbruch", sagt SPD-Fraktionschefin Nahles.

Kanzlerin Angela Merkel hat der SPD ein Gesprächsangebot über eine mögliche große Koalition unterbreitet. Sie macht aber auch klar, dass solche Gespräche auch Kompromisse erfordern.

Die Union will nach dem Scheitern von Jamaika Gespräche mit den Sozialdemokraten aufnehmen. Das könnte allerdings noch etwas dauern.  SPD-Vize Stegner warnte vor zu großer Eile bei der Regierungsbildung.

Die Bürger sind für die Koalition. Die SPD stellt jedoch Forderungen.

Woche der Weichenstellung: Union und SPD peilen die nächste GroKo an - und markieren schon mal eifrig ihre Positionen. Ob das Gespräch mit dem Bundespräsidenten Klarheit schafft?

Gespräche über die Bildung einer neuen Großen Koalition rücken näher - auch wenn beide Seiten nicht gerade aufeinander zustürmen. Während die SPD mit sich selbst ringt, macht die Union klar: Um jeden Preis gehen wir nicht in die GroKo.

Jamaika war einmal, Kenia ist ein Hirngespinst, jetzt kommt erst einmal Bellevue. Der Bundespräsident will sehen, wie die Chancen für eine neue GroKo sind. Vor allem Merkel und Seehofer wollen die. Die SPD treibt hingegen erst einmal die Preise hoch.

Ein mögliches CDU/CSU- und SPD-Bündnis wird nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen einer Umfrage zufolge plötzlich gut bewertet. Such Union und SPD können in der Wählergunst zulegen. 

In Bayern tobt ein Machtkampf. Mittendrin CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer. Zahlreiche Stimmen in der Partei fordern seinen Rückzug. Beinahe hätte Kanzlerin Angela Merkel für sein politisches Überleben gesorgt.

Bekenntnis zu einem Bundeshaushalt ohne neue Schulden, Änderungen beim Soli und höheres Kindergeld: Kaum hat sich die SPD offener für eine Große Koalition gezeigt, stellt Kanzlerin Merkel erste Bedingungen.