Das Wahljahr 2018

Alle Informationen rund um die Landtagswahlen 2018 in Bayern und Hessen. Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise die Kongresswahlen in den USA sowie die Präsidentenwahl in Russland.

Kanzlerin Angela Merkel führt angeblich seit Tagen Gespräche über die CDU-Ministerposten in einem möglichen neuen schwarz-roten Kabinett. Aber es gilt: Fix ist nix. Bis zum Sonntag.

Der deutsche Fiskus schwimmt in Geld. Ökonomen haben jedoch Zweifel, ob die Milliarden auf längere Sicht zur Finanzierung der von Schwarz-Rot geplanten Wohltaten genügen.

Drei von vier Bürgern wollen einer aktuellen Umfrage zufolge, dass Sigmar Gabriel im Fall des Zustandekommens einer neuen großen Koalition Außenminister bleibt. Der SPD-Politiker will sich aber nicht an das Amt klammern. 

Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Rudolph Scharping hat für die Zustimmung seiner Partei zu einer erneuten Großen Koalition geworben. Eine Neuwahl wäre seiner Meinung nach "ein lebensgefährliches Risiko für die SPD" und "schlecht für Deutschland".

Die SPD-Spitze erhält Rückendeckung von Gerhard Schröder. Einem Medienbericht zufolge will der Altkanzler die Sozialdemokraten dazu aufrufen, für die Große Koalition zu stimmen. Das geht offenbar aus einem Redemanuskript hervor. 

Ist die SPD jetzt auch noch auf den Hund gekommen? "Lima" wird zum Politikum: Die "Bild"-Zeitung wollte testen, wie gut die Schutzmechanismen der Partei funktionieren, um eine Unterwanderung durch fragwürdige Mitglieder beim Votum über die Groko zu verhindern.

Die AfD im Nacken, die ungeliebte große Koalition im Blick. Die SPD versucht irgendwie die Kurve zu bekommen, aber überall im Land wird ein Riss zwischen Basis und Führung sichtbar. Was kommt als nächstes?

GroKo oder NoGroKo? Die SPD-Mitglieder gehen in diesen Tagen zum Briefkasten und schicken wichtige Post nach Berlin. Angela Merkel kann nur im Kanzleramt sitzen und hoffen. Beflügelnd für ein Ja zur Koalition könnte ausgerechnet der dramatische Zustand der SPD sein.

Spitzenpolitiker von Union und SPD teilen kräftig gegeneinander aus, die Basis murrt: Falls es wirklich zu einer neuen großen Koalition kommt, startet das Bündnis schwer vorbelastet.

Im Südwesten hat sie für die CDU große Siege errungen. Jetzt soll sie für die CDU auf Bundesebene punkten: Annegret Kramp-Karrenbauer wird nach Berlin gehen - erst als Generalsekretärin, dann auch als mögliche Merkel-Nachfolgerin?

In ihrer künftigen Rolle als CDU-Generalsekretärin will Annegret Kramp-Karrenbauer neu ausloten, wofür die Partei steht: Sie kündigt eine Programmdebatte "von der Basis an die Spitze" an.

Nach dem Schleudergang der letzten Tage bekommt die einstige Volkspartei SPD die Quittung, sie spürt den Atem der AfD.

Wie viel Schäuble steckt in Scholz? Möglichst viel, hofft die Union. CDU und CSU befürchten ein Ende der Schwarzen Null.

Das Büro des Altkanzlers dementiert: Schröder habe diese E-Mail an Simone Lange nie geschrieben.

Wolfgang Bosbach bedauert den Verzicht der Union auf das Finanzministerium und warnt die Bundesregierung vor einem Graben zwischen Wählern und Gewählten.

Gerhard Schröder gefällt es offenbar gar nicht, dass Simone Lange sich als Gegenkandidatin von Andrea Nahles im Kampf um den SPD-Vorsitz in Position gebracht hat.

Juso-Chef Kevin Kühnert zeigt öffentlich den Stinkefinger. Er tut es damit seinem Parteikollegen Peer Steinbrück gleich, der 2013 mit einer ganz ähnlichen Aktion für Aufsehen gesorgt hat.

"Noch nie in der Geschichte der CDU" habe es einen solchen Verlust von Vertrauen in die Führung der Partei gegeben: Mit harscher Kritik reiht sich Norbert Röttgen unter die Merkel-Kritiker ein - und fordert eine inhaltliche Erneuerung.

Klare Worte von Ralf Stegner: Der Bundesvize der SPD sagt, dass die Personaldebatten seiner Partei geschadet hätten. Viele hätten in den vergangenen Tagen "in den Abgrund geschaut".

Der frühere Verteidigungsminister und ehemalige CDU-Generalsekretär Volker Rühe hat Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf für Zugeständnisse an die SPD bei den Koalitionsverhandlungen angegriffen.

Der neue kommissarische SPD-Chef Olaf Scholz geht davon aus, dass die Sozialdemokraten nach dem Wechsel an der Parteispitze zu alter Stärke zurückfinden. 

Der Neuanfang misslingt: Wegen des lautstarken Protests aus ihrer aufgescheuchten Partei verzichtet Andrea Nahles darauf, sofort den Chefposten zu übernehmen. Die Lage der SPD bleibt prekär.

Nicht jeder kann Minister. Das ist eine Tatsache. Aber wie können Fehlbesetzungen verhindert werden? Fachkenntnisse allein reichen jedenfalls nicht aus. Es geht wohl um andere Fähigkeiten.

Martin Schulz hat seinen sofortigen Rücktritt als Parteivorsitzender erklärt. Das SPD-Präsidium hat die Bundestags-Fraktionschefin Andrea Nahles einstimmig für den Parteivorsitz nominiert. 

SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles soll mit sofortiger Wirkung als erste Frau in der über 150-jährigen Geschichte der Sozialdemokraten auch den Parteivorsitz übernehmen.

Rentner sind die Gruppe, die von den Plänen der designierten Koalitionspartner Union und SPD am stärksten profitieren würde. Doch es gibt einen Haken: Vielflach kommen die Entlastungen nicht jenen zugute, die sie am nötigsten hätten, sagt ein Experte für Sozialpolitik. Mit der Stabilisierung des Rentenniveaus enttarnt er einen wesentlichen Punkt als Augenwischerei. 

Mit Andrea Nahles könnte erstmals eine Frau den Vorsitz der SPD übernehmen - zunächst zumindest kommissarisch. Doch gegen ein solches Verfahren gibt es massive Bedenken. Und plötzlich auch eine Gegenkandidatin. Die punktet vor allem mit Bürgernähe.

Wird das Benutzen des öffentlichen Nahverkehrs bald kostenlos? Die Bundesregierung spielt offenbar mit diesem Gedanken, um die Luft in deutschen Städten sauberer zu machen.

Die designierte SPD-Vorsitzende Andrea Nahles ist selten um Worte verlegen. Elf prägnante Zitate der Politikerin.

Mit Andrea Nahles könnte erstmals eine Frau den Vorsitz der SPD übernehmen. Doch es werden Bedenken an dem Verfahren laut. Gegenwind kommt aus dem hohen Norden - eine Oberbürgermeisterin kündigt ihre Kandidatur an.

Der SPD steht wohl ein schnellerer Führungswechsel bevor als ursprünglich geplant: Die Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles könnte schon an diesem Dienstag den Parteivorsitz kommissarisch übernehmen.

Auch der Verzicht von Noch-Parteichef Martin Schulz auf das Amt des Außenministers hilft der SPD nicht aus dem Umfrage-Tief heraus.

Ausgerechnet nach einer derart aufregenden Polit-Wochen wie der vergangenen wurde Deutschlands renommierteste Talkshows "Anne Will" nicht ausgestrahlt. Wie nun bekannt wurde, hatte die Redaktion durchaus versucht, kurzfristig eine Sendung auf die Beine zu stellen - allerdings fanden sich offenbar keine Gäste.

In der CDU rumort es, vor allem jüngere Politiker fordern eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Partei. Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel hat zugesagt, noch vor dem Parteitag am 26. Februar das Personaltableau für die Besetzung der CDU-Bundesministerien vorzustellen. Wer kommt bei der CDU für eine Erneuerung in Frage?

Dass Sigmar Gabriel gerne Außenminister bleiben würde, ist bekannt. Doch auch nachdem Martin Schulz auf das Amt verzichtet hat, ist ihm der Posten bei weitem nicht sicher. Der Grund: Zoff mit den Parteikollegen. Denn in der Vergangenheit hat Gabriel es sich mit einigen davon verscherzt.

Seine Aussagen sorgten für ein enormes Echo - nun hat Sigmar Gabriel seine kritischen Aussagen gegenüber Martin Schulz revidiert. Er bedauert, dass er ein Zitat seiner eigenen Tochter verwendet hat, weshalb ihm ein geschmackloser Umgang mit Schulz attestiert worden war.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat den Rückzug von Parteichef Martin Schulz als persönliche Entscheidung dargestellt.

Am Dienstag könnte Andrea Nahles - zunächst kommissarisch - zur ersten Vorsitzenden der SPD bestimmt werden. Nach dem tiefen Fall des Martin Schulz lastet riesiger Druck auf ihren Schultern. Und der Start steht nicht unbedingt unter einem guten Stern.

In der SPD geht es drunter und drüber. Doch auch in der CDU gärt es. Hat Angela Merkel in den Koalitionsverhandlungen einen zu hohen Preis gezahlt, um ihre vierte Amtszeit zu retten? Nein, sagt die Kanzlerin. Und geht auf ihre Kritiker zu.

Martin Schulz: ein tragischer Fall. Sigmar Gabriel: isoliert nach einer Boshaftigkeit. Andrea Nahles: hat eine Mitschuld am Desaster. Das Publikum staunt über die Kabale bei der SPD - bei denen Töchter, Schwestern und Jugendfreunde als Kronzeugen ins Feld geführt werden.

Der Wechsel an der Spitze der SPD vollzieht sich möglicherweise schneller als bislang geplant. Nach einem Bericht soll Andrea Nahles bereits an diesem Dienstag kommissarische Parteivorsitzende werden.

Martin Schulz: ein tragischer Fall. Sigmar Gabriel: isoliert nach einer Boshaftigkeit. Andrea Nahles: ein fragwürdiger Start. Die SPD müsste eigentlich geschlossen mal zur Therapie - stattdessen muss nun das endgültige Debakel abgewendet werden.

Der Doch-Noch-Verzicht Martin Schulz' auf das Außenamt hat die SPD ins Chaos gestürzt. Anstatt sich über einen Koalitionsvertrag mit sozialdemokratischer Handschrift zu freuen, geht es bei den Genossen um Personalien und große Egos. Ein Blick in die Geschichte der SPD zeigt: Die Partei hat aus Fehlern von früher nicht gelernt. 

Martin Schulz gibt aufgrund des innerparteilichen Aufruhrs seine Träume vom Außenamt auf. Hinter den Kulissen eines Plans, der innerhalb von vier Wochen spektakulär scheiterte.

Nach zähem Ringen haben sich Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag geeinigt. Was hat das Papier inhaltlich zu bieten? Ist es Zeichen politischen Stillstands oder steht es für einen wirklichen Neuanfang?

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet nach massivem Druck aus den eigenen Reihen auf das Außenministerium. Die Personaldebatte drohte den Mitgliederentscheid über die große Koalition zu gefährden.

Mike Groschek kommt gerne als Frohnatur daher. Doch das SPD-Urgestein kann kraftvoll zubeißen - jetzt auch bei Martin Schulz.

Martin Schulz verzichtet auf das Außenamt. Doch wer wird nun Nachfolger von Sigmar Gabriel? Bleibt er doch Außenminister - oder einigt sich die SPD doch auf einen anderen Kandidaten? Diese Namen kursieren.

Die Euphorie war riesig. Die Enttäuschung ist es nun auch. In weniger als einem Jahr wurde aus dem großen SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz ein Symbol für den desolaten Zustand der Partei. Ein Rückblick.

Schulz erklärte am Freitag schriftlich, er sehe durch die parteiinterne Diskussion um seine Person ein erfolgreiches Votum beim SPD-Mitgliederentscheid über Schwarz-Rot gefährdet.