Nach der Ankündigung von Angela Merkel, bei der Bundestagswahl 2017 erneut als Kanzlerkandidatin anzutreten, steigen CDU/CSU in der Wählergunst. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den INSA-Meinungstrend.

Demnach käme die Union auf 31,5 Prozent der Stimmen, wenn am kommenden Sonntag die Bundestagswahl wäre. Das ist ein Plus von 1,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche.

Auch bei allen anderen Parteien - mit Ausnahme der Grünen (10,5 Prozent) - gab es Bewegung. Die SPD kommt auf 22 Prozent (minus 0,5 Punkte zur Vorwoche), die Linke auf 10,5 Prozent (minus ein Punkt), die FDP auf 5,5 Prozent (minus ein Punkt) und die AfD auf 15 Prozent (plus 0,5). Sonstige Parteien erreichen zusammen fünf Prozent (plus 0,5).

INSA-Chef Hermann Binkert sagte in der "Bild"-Zeitung: "Ohne und gegen die Union kann keine Regierung gebildet werden." (tfr)

  • CDU/CSU 31,5 % (+ 1,5)
  • SPD 22 % (- 0,5)
  • Linke 10,5 % (- 1)
  • Grüne 10,5 %
  • FDP 5,5 % (- 1)
  • AfD 15 % (+ 0,5)
  • Sonstige 5% (+0,5)

Angela Merkel will 2017 erneut für das Amt der Bundeskanzlerin kandidieren. Ihre Entscheidung wirkt mangels parteiinterner Gegenkandidaten zwar alternativlos, selbstverständlich ist sie aber nicht. Merkel ahnt, dass ihr eine Herkulesaufgabe bevorsteht. Man darf deshalb vermuten, dass ihre Entscheidung nicht ganz freiwillig gefallen ist. Ein Kommentar.