FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hat sich zu seinem schweren Sturz vom Freitagabend geäußert. "Ich bin da Opfer meiner eigenen Dynamik geworden", sagte er gegenüber der "Rheinischen Post" (RP).

Es sei manchmal eben schwierig, geradeaus zu gehen und gleichzeitig links und rechts Leute zu grüßen, erklärte Brüderle. "Jetzt habe ich ein paar Tage Ruhepause. Aber telefonieren kann man auch mit gebrochenem Bein, wie Sie merken."

"Und dann war da diese Stufe"

Vergangenen Freitag hatte der 67-Jährige gemeinsam mit seiner Frau eine Theateraufführung besucht und ging anschließend zum Abendessen in ein Restaurant. Dort passierte der folgenschwere Unfall: Im Gespräch mit anderen Gästen geriet Brüderle auf einer Treppe ins Stolpern. "Wir wollten gerade gehen. Und dann war da diese Stufe", sagte er der RP.

Bei seinem Sturz zog sich der Politiker Brüche an der linken Hand und am Oberschenkel zu. "Immerhin konnte ich mich noch auf die linke Seite drehen. Meine rechte Schreibhand ist unverletzt", merkte Brüderle an. Er wurde nach dem Unfall sofort operiert und muss nach Angaben der RP noch einige Tage im Krankenhaus bleiben.

Eine für Montag geplante Reise nach Kroatien wird Brüderle ausfallen lassen müssen. Für den Bundestagswahlkampf sieht er jedoch keine Beeinträchtigungen. Schon Ende Juni zur letzten Sitzungswoche will er wieder im Einsatz sein. (ank)

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