Europa wählt und der Wahl-O-Mat hilft: Bis zum 26. Mai wählen alle Bürger der Mitgliedsstaaten ein neues Europäisches Parlament. Welche Parteien stehen überhaupt zur Wahl und wofür stehen sie? Eine Entscheidungshilfe finden Sie hier: das Online-Wahl-Tool Wahl-O-Mat.

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Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019: Hier finden Sie das Online-Tool

Wahl-O-Mat funktioniert nicht? Dann bitte hier klicken.

Diese Parteien können Sie bei der Europawahl wählen

  • Europäische Volkspartei - EVP
  • Sozialdemokratische Partei Europas - SPE
  • Allianz der Konservativen und Reformer in Europa - AKRE
  • Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa - ALDE
  • Partei Europäische Linke - EL
  • Europäische Grüne Partei - EGP
  • Europäische Demokratische Partei - EDP
  • Europäische Freie Allianz - EFA
  • Europäische Christliche Politische Bewegung - ECPM
  • Bewegung für ein Europa der Nationen und Freiheit - MENL

Wahl-O-Mat: 38 Thesen zu unterschiedlichen Politik-Feldern

38 Thesen gibt es im Wahl-O-Mat zu unterschiedlichen Feldern der EU-Politik. Abgestimmt werden kann mit "stimme zu", "neutral" oder "stimme nicht zu". Und am Ende kann man seine Antworten mit den Positionen von bis zu acht Parteien abgleichen lassen, ein Prozentwert zeigt den Grad der Übereinstimmung an.

Den Wahl-O-Maten gibt es seit 2002. Er soll vor allem junge Menschen für Landtags-, Bundestags- und Europawahlen mobilisieren.

So wurden auch die Thesen von 24 Jugendlichen entwickelt, die sich für das Redaktionsteam beworben hatten. Die Teilnehmer wurden von Wissenschaftlern beraten, damit am Ende nur nach Themenfeldern gefragt wird, bei denen die EU auch etwas entscheiden kann - so gibt es zum Beispiel keine Frage zur Bildungspolitik, weil dafür die jeweiligen EU-Staaten selbst zuständig sind.

Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019: Entwicklungskosten bei 60.000 Euro

Der Wahl-O-Mat hat sich zum "demokratischen Volkssport" entwickelt, sagte der Präsident der Bundeszentrale, Thomas Krüger, am Freitag in Berlin bei der Vorstellung des Wahl-O-Maten. Nach Angaben der Zentrale wurde das Tool zur Bundestagswahl 2017 knapp 15,7 Millionen Mal gespielt und zur letzten Europawahl 2014 knapp 3,9 Millionen Mal.

Der Online-Fragebogen wie auch die Bundeszentrale insgesamt werden aus Steuergeldern finanziert. Die Kosten für die Entwicklung des Wahl-O-Maten zur letzten Bundestagswahl beliefen sich laut Bundeszentrale auf etwa 60.000 Euro, die Kosten für das Angebot zur Europawahl lägen in einer ähnlichen Größenordnung.

(pak/dpa)

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