Nationalratswahl 2017: Die TV-Duelle

Die Kanzlerkandidaten von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen, NEOS und Liste Pilz treten in TV-Duellen gegeneinander an. Alle News und Zusammenfassungen der Begegnungen finden Sie hier.

Es ist vollbracht. Am gestrigen Abend traten die Spitzenkandidaten Christian Kern, Sebastian Kurz, Heinz-Christian Strache, Ulrike Lunacek und Matthias Strolz im ORF ein letztes Mal gegeneinander an. Abermals ließ sich Körpersprache-Experte Stefan Verra für GMX.at keine Gesten entgehen.

Die Spitzenkandidaten der fünf Parteien trafen einander zum letzten Mal vor der Nationalratswahl am Sonntag. Schaulustige, die es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht hatten, um einen spektakulären Showdown zu sehen, wurden wohl enttäuscht. Unentschlossene hingegen bekamen im Endspurt noch ausreichend Orientierungshilfen. Es geht ja doch…

Mit einer betont sachlichen Debatte ist in Österreich der Wahlkampf im Fernsehen zu Ende gegangen. 

Beim TV-Duell  zwischen Christian Kern (SPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP)  hat der Körpersprache-Experte Stefan Verra am Mittwochabend für uns genau auf Finger, Arme & Co. geschaut. Überrascht hat ihn diesmal Sebastian Kurz.

In einer harten, aber nicht aggressiven Diskussion ging es um die Themen Einsparpotenziale, Migration und Klimawandel sowie um die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten.

Im gestrigen TV-Duell auf ORF ging es zeitweise heftig zur Sache. Vor allem Heinz-Christian Strache wollte die Gunst der Stunde nutzen, sich profilieren und von Sebastian Kurz und dessen türkiser Bewegung abheben.

TV-Duell Christian Kern gegen Heinz-Christian Strache: Stefan Verra analysiert, wer besser abschnitt. Der Körpersprache-Experte im Interview über das beständige Lächeln des Kanzlers, Jörg Haiders Schmäh und die dünne Oberfläche des FPÖ-Chefs.

Gab es vor einem Jahr in der Ö1-Sendung "Klartext" noch ein einigermaßen amikales Gespräch, war die gestrige Debatte zwischen den Chefs von SPÖ und FPÖ von Uneinigkeit und scharfen Tönen geprägt. "Uns trennen Welten", meinte Christian Kern. Für Heinz-Christian Strache kein großes Thema, schließlich sei für ihn der Kanzler nach der Wahl ohnedies Geschichte.