Nationalratswahl in Österreich: Das Ergebnis in Gesichtsausdrücken

Österreich hat gewählt. Welche Partei zu den Siegern zählt, welche zu den Verlierern, lässt sich an den Gesichtsausdrücken der Anhänger unschwer erkennen. Die besten Bilder.

Entsprechend groß ist der Jubel bei den Anhängern der Konservativen, darunter August Waginger, Karl Nehammer, Margarete Schramböck und Monika Köstinger.
So ein Erfolg kann einem schon mal die Sprache verschlagen - doch der Mann des Abends muss natürlich ein Statement abgeben. "Ich bin überwältigt. Ich bin überwältigt. Danke. Vielen, vielen Dank", ruft der ehemalige und wohl zukünftige Kanzler Österreichs, Sebastian Kurz, seinen Wählern zu.
Während sich FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky nur die Nase schnäuzt, braucht mancher FPÖ-Anhänger an diesem Wahlabend das Taschentuch wohl, um sich die Tränen zu trocken. Die Freiheitlichen sind massiv abgestürzt und kündigen an, in die Opposition gehen zu wollen.
Bezeichnend auch dieses Foto: Auf den vor der Wahl gedruckten Plakaten lächelt FPÖ-Chef Norbert Hofer breit. Den FPÖ-Anhängern aber ist das Lachen mit der ersten Hochrechnung vergangen.
Ganz anders die Stimmung bei den Grünen. Wenn man so will, sind sie die größten Gewinner der Wahl. Nicht nur, dass ihnen der Wiedereinzug ins Parlament gelungen ist - sie haben sensationelle zehn Prozentpunkte dazugewonnen, rund doppelt so viel wie die ÖVP.
Sehe ich das richtig? Ja, Grünen-Spitzenkandidat Werner Kogler kann seinen Augen ruhig trauen.
Ein kleiner Fan ist auch gleich zur Stelle und überreicht Kogler ein Plakat.
Reichlich bemüht wirkt der Applaus bei der Wahlparty der SPÖ. Die Sozialdemokraten verteidigen zwar ihre Position als zweitstärkste Kraft, überzeugen aber weniger Wähler als noch 2017.
Entsprechend betreten schaut die SPÖ-Politikerin und Präsidentin der Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte, Renate Anderl (r.), drein.
NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger dagegen hat gute Laune. Und das mit gutem Grund. Ihre Partei hat im Vergleich zu 2017 dazugewonnen und bleibt so im Parlament.
Verabschieden muss sich dagegen die Liste JETZT. Die Partei scheitert an der Vier-Prozent-Hürde. Der Vorsitzenden Maria Stern ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.