US-Wahl 2016: Wie wählt Hollywood?

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Am 8. November wählen die US-Bürger einen neuen Präsidenten. Zu den Wahlberechtigten gehört natürlich auch die Prominenz des Landes. Wir haben zusammengefasst, welcher Star welchen Kandidaten unterstützt.

Bisher bekannten sich nicht viele Prominente zu Donald Trump. Ein paar Promis gibt es aber schon, die am 8. November für den Republikaner stimmen werden.
Einer der wenigen ist Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood. Der Altstar sympathisiert seit jeher mit den Republikanern und wird auch Trump seine Stimme geben. Über Trumps von vielen als rassistisch befundene Aussagen sagte er vor Kurzem: "Kommt verdammt noch mal darüber hinweg."
Wenn der Präsident den roten Knopf drückt, klingelt Chuck Norris’ Telefon. Einer von unzähligen Chuck-Norris-Witzen – ob mit "Präsident" bald Trump gemeint ist? Ginge es nach Norris, wäre dem so.
Früher boxte Mike Tyson in Trump-Hotels, heute unterstützt der Ex-Sportler den Immobilien-Mogul im Kampf ums Weiße Haus. Die beiden kennen sich seit den 80ern und sind gut befreundet.
Kult-Wrestler Hulk Hogan möchte Trump nicht nur mit seiner Stimmabgabe unterstützen, sondern gleich dessen Vize werden. Pech für Hogan: Für den Posten ist bereits Mike Pence vorgesehen.
"Ich stehe auf Trump", sagte Kid Rock Anfang 2016 dem "Rolling Stone". Unter anderem weil der das Land "wie ein verdammtes Unternehmen führen" würde.
Trump kann trotz Sexismus-Skandal auch auf weibliche Unterstützung zählen. Die Begründung von Sängerin Azelia Banks, warum sie Trump wählen wird, ist jedoch nicht sehr schlüssig: "Because he´s a piece of shit." Zu Deutsch: "Weil er ein Stück Scheiße ist."
Tila Tequila will ebenfalls Donald Trump wählen. Wieso? Weil der gegen Impfungen ist. So zumindest der TV-Star in einem "YouTube"-Video.
Dennis Rodman mag umstrittene Politiker. Er zählt Nordkoreas Diktator Kim Jong Un zu seinen Freunden, stattete ihm 2014 sogar einen Besuch ab. Für die USA wünscht er sich Donald Trump als Präsidenten.
Hillary Clinton: Sie liegt in den Umfragen klar in Führung und auch die Prominenz steht mehrheitlich auf ihrer Seite. Zumindest sprechen ihr mehr Promis offen das Vertrauen aus als dies bei Trump der Fall ist.
So zum Beispiel Amal und George Clooney. Die Menschenrechtsanwältin und der Schauspieler veranstalteten im April dieses Jahres eine Spendengala, um die Wahlkampfkasse der Demokratin zu füllen. Circa 30.000 Euro kostete der Eintritt zu dem illustren Essen.
Auch Cher unterstützt Hillary Clinton. Für Trump hat sie hingegen wenig übrig. Auf einer Spendenveranstaltung nannte sie den Republikaner einen Rassisten und Frauenfeind.
Geballte Frauenpower im Team "Hillary". Nicht nur Soul-Röhre Christina Aguilera steht hinter Clinton ...
... auch Hollywood-Ikone Meryl Streep will die demokratische Kandidatin als erste Frau im Präsidentenamt sehen.
Vollen Einsatz zeigt Madonna: Die Sängerin versprach jedem Clinton-Wähler Oralsex. Ob es bloß eine Anspielung auf Bill Clintons Affäre mit Monica Lewinsky war oder ihre Art der Wahlkampfhilfe, weiß vorerst nur sie.
Drei Stars, ein Wille: Alicia Keys, Beyonce Knowles und Will.i.am möchten allesamt Clinton im Weißen Haus sehen.
Leonardo DiCaprio und Bradley Cooper wählen ebenfalls demokratisch. Viele Cooper-Fans können das nicht nachvollziehen – spielte er doch die Rolle des "American Sniper" Chris Kyle so überzeugend. Kyle war Republikaner.
Noch ein Schauspieler: Richard Gere ist seit Jahren gut mit den Clintons befreundet. Wem er seine Stimme geben wird, liegt demnach auf der Hand.
In einem Video appellierte Robert De Niro an die Menschen, Donald Trump nicht zu wählen. Er sei eine Schande für das Land, so das Argument der Hollywood-Größe. Seine Stimme gehört Hillary Clinton.
"Es ist Zeit für eine Frau", so Sänger Pharrell Williams auf die Frage, wen er unterstützen würde: "Frauen denken ganzheitlich, nicht so individuell."
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