US-Wahl 2020: Die Wahlnacht in Bildern

Am 3. November waren in den Vereinigten Staaten von Amerika alle registrierten Wähler dazu aufgerufen, bei der Präsidentschaftswahl ihre Stimme abzugeben. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder des Wahltags.

Am 3. November waren in den Vereinigten Staaten alle registrierten Wähler dazu aufgerufen an der Präsidentschaftswahl teilzunehmen. Die Wahllokale sind mittlerweile geschlossen. Wir zeigen ihnen die besten Bilder aus der Wahlnacht.
Anhänger des demokratischen Herausforderers Joe Biden verfolgen in Miami die Auszählung. Am Ende geht der Bundesstaat Florida an Amtsinhaber Donald Trump. Der erhoffte Sieg für die Demokraten bleibt aus.
Der frühere NFL-Spieler Tyrone Carter unterstützt die Kandidatur von Joe Biden auf den Straßen von Minneapolis. Die Nachrichtenagentur AP meldet am Morgen auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen einen Sieg von Joe Biden im "Swing State" Minnesota.
Nach Schließung der Wahllokale versammelten sich mehr als 1.000 Menschen nahe des Weißen Hauses in Washington.
In Sprechchören skandierten die Menschen gegen Trump. Die Proteste blieben nach Agenturangaben friedlich.
Bei der Demonstration in Washington verkleidete sich ein Teilnehmer als Trump mit übergroßem Kopf.
Auch in anderen Städten, darunter in Seattle im US-Bundesstaat Washington (Bild) gab es Kundgebungen und Demonstrationen gegen Trump. Nach Polizeiangaben wurden zwei Personen festgenommen.
In Portland, Oregon, verbrannten Demonstranten in der Wahlnacht eine US-Flagge.
Joe Biden verbreitet am frühen Morgen Optimismus: "Wir glauben, dass wir auf dem Weg sind, diese Wahl zu gewinnen", sagte er in Wilmington, Delaware. "Bleibt zuversichtlich, wir werden das gewinnen."
Biden rief seine Anhänger zur Geduld auf, es könne womöglich noch dauern, bis das Ergebnis feststehe. "Es ist nicht vorbei, bevor nicht jede Stimme gezählt wurde", betonte der Trump-Herausforderer. Mit seinem frühen Auftritt in der Wahlnacht wollte der Demokrat wohl auch verhindern, dass Trump seinen Sieg vorzeitig verkündet.
Kurz nach Bidens Auftritt erklärte sich Trump noch während der laufenden Auszählung zum Sieger. "Offen gesagt haben wir diese Wahl gewonnen", behauptete Trump am frühen Morgen MEZ - rechtlich hat Trumps Siegeserklärung keine Bewandtnis.
Mit US-Präsident Donald Trump erschienen auch seine Familie am frühen Morgen im Weißen Haus: (von vorne) Donald Trump Jr., Ivanka Trump, Kimberly Guilfoyle, Lara Trump, Eric Trump und Tiffany Trump.
Die Hoffnungen der Demokraten, die Kontrolle im Senat zu erringen, bekam in der Nacht einen Dämpfer: Mehrere republikanische Senatoren konnten ihre Sitze verteidigen, darunter der republikanische Senator Lindsey Graham in South Carolina.
Auch der Republikaner Mitch McConnell (rechts) bleibt Senator des US-Bundesstaats Kentucky.
Am New Yorker Times Square verfolgen Menschen die US-Wahlnacht auf riesigen Displays.
Auch auf Seiten der Trump-Unterstützer stehen Verkleidungen als US-Präsident hoch im Kurs, wie hier in New York City.
Zum Fake-Trump gesellt sich auf dem Times Square auch ein Abraham-Lincoln-Double.
Berittene Polizisten patrouillieren auf dem Times Square. Zunächst verlief die US-Wahlnacht ruhig.
Die Straßen nahe des Weißen Hauses in Washington, wie hier die 17th Street, sind in der Wahlnacht weitgehend verwaist. Die Straßen wurden für den Verkehr komplett gesperrt, der Regierungssitz selbst abgeriegelt.
Wahlhelfer im Clark County Election Department beginnen nach Urnenschluss im US-Bundesstaat Nevada mit der Auszählung der Stimmzettel.