Hautunreinheiten adé: So beugen Sie Pickeln vor

Keine Frage: Pickel sind oft lästig. Mit Abdeckstift und Make-up lassen sich Hautunreinheiten tagsüber kaschieren. Erfahren Sie in unserer Galerie, was Sie tun können, damit sie gar nicht erst entstehen.

Sie sehen nicht schön aus, tun manchmal weh und kommen genau dann an die Oberfläche, wenn es am ungünstigsten ist: Pickel. Ein häufiger Reflex ist drücken, quetschen und zusammenpressen - doch das macht die Sache noch schlimmer. Die Pickel entzünden sich, es bleiben Verletzungen und Narben. Zumindest im Akutfall hilft ein Abdeckstift. Noch besser ist es, wenn die Hautunreinheiten gar nicht erst entstehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorbeugen können ...
Keine Ausreden: Reinigen Sie Ihr Gesicht jeden Abend vor dem Schlafengehen. Verwenden Sie ein geeignetes Waschgel oder Cleansing-Schaum. Ein wöchentliches Peeling löst außerdem alte Hautschüppchen und reinigt verstopfte Poren.
Wenn Sie zu vielen Mitessern neigen, lohnt sich der Besuch bei einer Kosmetikerin. Die verstopften Poren lassen sich beim Profi am besten reinigen. Mitesser sind nichts anderes als Talgansammlungen mit abgestorbenen Zellen, in denen sich Bakterien besonders gern vermehren.
Apropos Hände: Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände. Mit sauberen Fingern ist es nicht so tragisch, wenn Sie sich ins Gesicht langen. Doch vor allem vor dem Versorgen von Pickeln sollten Sie ausführlich Hände waschen. Sonst könnten Entzündungen auf Ihrer Haut entstehen.
Wenn Sie jeden Morgen herkömmliche Make-up-Produkte auf Ihrem ganzen Gesicht verteilen und zum Versiegeln auch noch eine dicke Schicht Puder anwenden, brauchen Sie sich nicht wundern, wenn die Poren verstopfen und Pickel entstehen. Wollen Sie nicht gänzlich auf Make-up verzichten, dann achten Sie auf geeignete Produkte, die speziell für unreine Haut entwickelt wurden.
Ach, wie schön ist es, sich nachts in das Kopfkissen zu kuscheln. Doch häufig drücken wir uns vor dem Austausch der Bezüge, gerade wenn der Wäscheberg eh schon groß genug ist. Allerdings ist ein regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche wichtig, denn hier können sich eine Menge Bakterien ansammeln, die eine Pickelbildung begünstigen.
Nicht nur das Kopfkissen muss regelmäßig gewechselt werden, sondern auch Waschlappen und Handtücher, die in Kontakt mit Ihrem Gesicht kommen. Mit einem frühzeitigen Wechsel können Sie den Pickeln wirksam vorbeugen.
Pickel nähren sich von Keimen, daher sollten Sie Keimherde vermeiden. Desinfizieren Sie regelmäßig Ihr Handy und auch den Telefonhörer in Ihrer Arbeit. Ein indirekter Auslöser für Pickel könnten auch Computertastaturen sein, denn sie sind in der Regel stark mit Keimen belastet. Auch hier hilft ein wenig Desinfektionsmittel.
Naturkosmetik soll gut für Haut und Haare sein, aber nur, wenn Sie die richtigen Produkte für die richtige Körperstelle anwenden. Neigen Sie zu Pickeln, sollten Sie pures Kokos- und Olivenöl lieber nicht an Ihr Gesicht lassen. Sparen Sie sich Öle lieber für strapazierte, trockene Haare auf. Nutzen Sie besser folgendes Naturprodukt ...
Rosenwasser enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die eine positive Wirkung auf Ihre Haut haben. Das ätherische Wasser wirkt antibakteriell, beruhigt die Haut und kann sogar die Narben reduzieren, die durch Pickel oder Akne entstanden sind.
Wer gerade kein Rosenwasser zur Hand hat, kann es mit folgenden Hausmitteln gegen Pickel versuchen: Zitronensaft eignet sich gut zum Desinfizieren von unreiner Haut. Kamillenblüten sind ebenfalls Balsam für Ihre Haut, am besten als Zugabe zu einem Bad. Die wohltuenden Dämpfe erweichen die Haut und öffnen die Poren.
Als Vorbeugung gegen Pickel kann auch eine Zinksalbe helfen. Die bekommen Sie kostengünstig in der Apotheke. Durch ihre austrocknende Wirkung soll fettiger Teint zurückgehen. Gleichzeitig wirkt das enthaltene Zinkoxid antiseptisch sowie entzündungshemmend und hilft auch akut gegen Pickel.
Zahnpasta kann zwar kurzfristig Pickel austrocknen, doch eigentlich ist sie nicht für die Haut geeignet. Menthol, Fluorid und Sorbitol reizen Ihre Haut und können Entzündungen sogar verstärken. Der austrocknende Effekt ist so stark, dass eine Kruste auf der Hautstelle entsteht. So können sich die Poren nicht öffnen, um Talg und Bakterien abzusondern. Zahnpasta gehört nur auf die Zähne ...
Durch die enthaltenen Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Eisen soll Heilerde eine entzündungshemmende Wirkung haben. Wenn Sie eine Maske mit Heilerde auf Ihr Gesicht auftragen, werden Ihrer Haut beim Trocknen Bakterien und überschüssiges Fett entzogen, die Poren werden wieder frei. In der Regel ist Heilerde ein sanftes Mittel, ein leichtes Austrocknen der Haut ist eine gelegentliche Nebenwirkung.
Vorsicht mit Milchprodukten! Sie stehen im Verdacht, die Pickelbildung zu begünstigen. Einen wissenschaftlichen Beleg gibt es zwar nicht, dennoch wird vermutet, dass bei manchen Menschen der Verzehr von Milchprodukten im Zusammenhang mit Akne steht. Auch Nahrungsmittel mit viel Zucker gelten als Gift für schöne Haut.
Die richtige Ernährung ist für eine gesunde Haut genauso wichtig, wie geeignete Pflege und Hygiene, sowie ausreichend Flüssigkeit. Trinken Sie jeden Tag reichlich Wasser, denn nur so können Sie Giftstoffe aus Ihrem Körper spülen.
Ein weiterer Faktor, der für eine vermehrte Pickelbildung verantwortlich sein könnte, ist Stress. Leiden Sie unter erhöhtem Stress, dann sollten Sie einen Weg zur Entspannung finden. Am besten gönnen Sie sich genügend Schönheitsschlaf - der Ausdruck beinhaltet Wahrheit. Unter Stress leidet nicht nur Ihre Seele, sondern auch Ihre Haut. Schlafen Sie ihn weg.
Wenn Sie häufig sogenannte unterirdische, also entzündete Pickel unter der Haut haben, sollten Sie besser einen Hautarzt aufsuchen. Hormonelle Störungen oder Akne könnten dahinterstecken. Hier helfen vom Arzt verschriebene Medikamente besser als Hausmittel.