Herbstliche Rezepte: Regional und saisonal kochen im Oktober

Sie kochen und backen gern regional und saisonal? Entdecken Sie köstliche Saisonrezepte für den Oktober in unserer Bildergalerie. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Wenn Sie im Oktober auf regionalen Wochenmärkten einkaufen, werden Sie mit Sicherheit nicht mit leeren Händen nach Hause gehen: Der Monat bietet reichlich Gemüse zur Auswahl - wenn auch nicht mehr ganz so viel Obst. Wir verraten Ihnen leckere Saisonrezepte für den Herbstmonat Oktober.
Für vier Quesadillas benötigen Sie einen kleinen Butternusskürbis, zwei Esslöffel Olivenöl, zwei kleingehackte Knoblauchzehen, eine Dose Kidneybohnen, eine kleine Dose Mais (oder Körner von einem frischen Maiskolben), 100 Gramm Feta, acht Tortilla Wraps, 120 Gramm geriebenen Gouda, einen Teelöffel Oregano und eine Prise Paprikapulver.
Entkernen und schälen Sie den Kürbis. Schneiden Sie ihn in kleine Würfel. Vermischen Sie die Kürbiswürfel mit zwei Esslöffeln Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer und backen Sie sie bei 200 Grad auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im Ofen gar.
Geben Sie die Kidneybohnen mit dem gehackten Knoblauch, Salz Pfeffer, Oregano und Paprikapulver in eine große Schüssel und zerdrücken Sie die Bohnen grob mit einer Gabel. Wenn die Kürbiswürfel fertig gebacken sind, geben Sie diese in die Schüssel und zerdrücken sie ebenfalls. Mischen Sie den zerbröselten Feta und die Maiskörner unter.
Verteilen Sie die Kürbis-Bohnen-Feta-Masse auf vier Tortilla Wraps, bestreuen Sie alles mit dem geriebenen Gouda und verschließen Sie die Quesadillas jeweils mit einem weiteren Fladen. Die Quesadillas kommen nacheinander in eine beschichtete Pfanne ohne Fett und werden bei mittlerer Hitze knusprig gebacken. Vergessen Sie nicht, nach drei Minuten die Quesadillas zu wenden.
Blattspinat hat von September bis Oktober Saison. Das Lieblingsgemüse von Popeye kann in vielen Gerichten lecker verarbeitet werden. Der beliebte "Blubbspinat" schmeckt auch in abgeänderter Form zu Nudeln hervorragend ...
Für diese cremige Spinatsauce schneiden Sie eine Zwiebel klein und dünsten sie in einer Pfanne mit einem Esslöffel Olivenöl an. Geben Sie circa 300 Gramm kleingeschnittene Tomaten, eine gehackte Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Oregano hinzu. Braten Sie die Tomaten bei mittlerer Hitze für einige Minuten an.
Geben Sie nun nach und nach 300 Gramm gewaschenen Blattspinat und Salz hinzu. Wenn der Spinat zusammengefallen ist, geben Sie 200 Gramm Soja- oder Hafersahne hinzu und lassen alles für einige Minuten leicht köcheln. Zum Schluss bröseln Sie 150 Gramm Feta in die Sauce. Servieren Sie die Sauce über Vollkornspaghetti und streuen Sie Parmesan drüber.
Die letzte Chance auf regional geernteten Mais ist im Oktober. Als vegetarischen Snack oder als Beilage zu Fleischgerichten empfehlen wir Maiskolben mit einer Limetten-Chili-Butter. Sie sollten unbedingt beim Servieren an Servietten denken: Dieses Gericht wird mit den Händen gegessen.
Zutaten für vier Personen: vier Maiskolben, 50 Gramm Butter, zwei Esslöffel Olivenöl, eine Stange Zitronengras, drei kleine fein gehackte Chilischoten, zwei Esslöffel abgeriebene Schale von unbehandelten Limetten, zwei Esslöffel Limettensaft, zwei Esslöffel gehackter frischer Koriander.
Befreien Sie die Maiskolben von den Blättern und Fäden. Waschen Sie die Kolben und schneiden Sie sie in circa zwei Zentimeter dicke Scheiben. Erwärmen Sie die Butter und das Öl in einem großen Topf bei schwacher Hitze. Geben Sie das längs halbierte und zerdrückte Zitronengras dazu und braten Sie es fünf Minuten an, bevor Sie es wieder herausnehmen.
Braten Sie die Chilischoten zwei Minuten lang an, anschließend die Limettenschale und den Limettensaft sowie drei Esslöffel Wasser hinzufügen. Zum Schluss die Maisscheiben dazugeben und zugedeckt für circa acht Minuten kochen lassen, ab und zu am Topf rütteln. Den fertigen Mais würzen Sie mit viel Salz und Pfeffer. Servieren Sie ihn heiß und streuen Sie frischen Koriander über die Maiskolben.
Auch mit diesem Gericht zaubern Sie eine hervorragende Beilage zu gegartem Fisch oder Fleisch: Rosenkohl mit Maronen-Salbei-Butter. Die Reifezeit der Esskastanien beginnt Ende September und geht bis circa Mitte Oktober.
Für vier Personen benötigen Sie 25 Gramm weiche Butter, 25 Gramm geschälte, gegarte und fein gehackte Maronen, einen Teelöffel gehackte Salbeiblätter, eine fein gehackte Knoblauchzehe sowie 700 Gramm Rosenkohl.
Zunächst bereiten Sie die Maronenbutter zu. Geben Sie alle Zutaten abgesehen vom Rosenkohl in eine Schüssel und vermischen Sie sie gründlich. Anschließend geben Sie die Masse auf ein Backpapier und formen Sie eine Rolle. Stellen Sie die Butter im Kühlschrank kalt.
Garen Sie den Rosenkohl für circa zehn Minuten in kochendem Salzwasser weich. Achten Sie darauf, dass Sie ihn nicht übergaren, damit er knackig und rund bleibt.
Richten Sie den heißen Rosenkohl auf großen Tellern an. Schneiden Sie die erkaltete Maronen-Salbei-Butter in dünne Scheiben und mischen Sie sie unter den Rosenkohl. Diese Beilage ist nicht nur lecker, sondern auch optisch ein Hingucker.
Im Oktober haben neben Äpfeln, Birnen und Weintrauben auch Zwetschgen noch Saison. Probieren Sie statt einem klassischen Zwetschgenkuchen dieses köstliche Zwetschgen-Tiramisu mit Amarettini ...
Wenn Sie dieses schmackhafte Dessert für vier Personen zubereiten möchten, benötigen Sie: 300 Gramm Zwetschgen, 80 Gramm Zucker, eine Zimtstange, drei Esslöffel braunen Rum, 150 Gramm Mascarpone, 150 Gramm Joghurt, 100 Gramm Amarettini und zwei Teelöffel Zimt.
So geht's: Vierteln und entsteinen Sie die gewaschenen Zwetschgen. Erhitzen Sie 50 Gramm Zucker ohne Umrühren in einem Topf, bis er geschmolzen ist. Geben Sie nun Zwetschgen, Rum und Zimtstange hinzu und kochen Sie alles unter Rühren circa zehn Minuten lang ein. Anschließend lassen Sie die Mischung auskühlen.