Dieses Obst und Gemüse hat im November Saison

Im November wird es für gewöhnlich kalt und ungemütlich, der Winter steht vor der Tür. Doch es gibt immer noch reichlich Gemüse und einige Obstsorten aus regionalem Anbau. Erfahren Sie in unserer Galerie, welche Sorten diesen Monat hierzulande Saison haben.

Äpfel sind seit August beständige Marktware unter den regionalen Obstsorten. Im November gibt es zum Glück immer noch genügend Äpfel, die vom Baum fallen. Dem frischen Apfelkuchen steht also nichts im Weg.
Birnen sind aus heimischem Anbau zwar nicht mehr frisch verfügbar, aber durchaus als Lagerware noch anzutreffen. Kein Grund also, zu importierten Birnen aus Spanien oder gar China zu greifen.
Beliebt ist die sonderbare Quitte zwar nicht, aber die Vitaminbombe lässt sich genauso gut zu süßen als auch herzhaften Speisen verarbeiten. Da sie roh nicht genießbar ist, zählt die Quitte leider nicht zu den Lieblingen auf den Wochenmärkten.
Auch wenn die Auswahl beim Obst klein ausfällt, gilt für Gemüse noch lange nicht dasselbe. Wer sich beim Einkaufen nach dem Saisonkalender richtet, wird auch im November noch die Qual der Wahl haben.
Verschiedene Salatsorten gibt es das ganze Jahr über. Auch im November gibt es genügend Auswahl für diejenigen, die sich regional, leicht und bewusst ernähren möchten. Ein Feldsalat mit gebratenen Champignons kommt im November frisch auf die Teller.
Endiviensalat, Chicorée und Radicchio gehören zur Familie der Zichoriengewächse und zeichnen sich durch einen leicht bitteren Geschmack aus. Damit diese Salatsorten weniger bitter schmecken, gibt es einen Trick: Legen Sie die Blätter einige Minuten in lauwarmes Wasser.
Letzte Chance für Fenchel! Wer den Eisen- und Vitamin-C-Lieferanten gern aus heimischem Anbau isst, sollte im November zugreifen - danach endet die Saison. Fenchel gilt als verdauungsfördernd und schmeckt roh im Salat mit Nüssen, wie auch gegart, gegrillt oder gebraten als Beilage zu Fisch und Fleisch. Durch sein intensives Anisaroma ist Fenchel allerdings nicht jedermanns Sache.
Wenn Sie Spinat lieber frisch kaufen, als aus der Tiefkühltruhe, dann können Sie das im November noch tun, bevor er bis März in die Winterpause geht. Besonders lecker schmeckt Spinat in Kombination mit Feta in einer köstlichen Spinatlasagne, als Nudelsauce oder als Blätterteigfüllung.
Rosenkohl, Wirsingkohl, Chinakohl, Blumenkohl, Rotkohl, Spitzkohl, Weißkohl oder Grünkohl: Sie alle haben im November Saison. Achtung: Kohlsorten enthalten zwar viel Vitamin C, Vitamin K, Selen und Kalium, aber gelten als schwer verdaulich. Wenn Ihr Magen empfindlich auf Kohlgerichte reagiert, ist es hilfreich, wenn Sie einen Kamillen- oder Fencheltee dazu trinken.
Der Name verrät es nicht sofort, aber auch Broccoli gehört zu den Kohlsorten und ist ebenfalls im November aus heimischem Anbau verfügbar. Die grünen Röschen sind reich an Folsäure, das für Zellteilung und Blutbildung sehr nützlich ist. Da es sich dabei um ein empfindliches Vitamin handelt, sollten Sie Broccoli nicht allzu lange lagern, am besten im Dunkeln.
Kürbis hat auch nach Halloween noch Saison. Da das Gemüse besonders lange gelagert werden kann - die Sorten Butternut oder Hokkaido sogar bis zu acht Monate - können Sie Kürbisse auf Vorrat kaufen und über den ganzen Winter und Frühling genießen.
Tolle Knollen im November: Pastinaken, Steckrüben, Schwarzwurzel, Topinambur und Rote Beete finden Sie aktuell überall. Wurzel- und Knollengemüse galten lange Zeit als "Arme-Leute-Essen". Doch seit einigen Jahren feiern die ollen Knollen ein Comeback und das zurecht: Sie sind reich an Vitaminen sowie Mineralstoffen und eignen sich hervorragend als Einlage in deftigen Eintöpfen oder als Ofengemüse.