Rezepte für regionales kochen: Diese Gerichte schmecken uns im Januar

Bitterkalt und düster kann es im Januar werden. Kaum vorstellbar, dass es bei diesen Temperaturen saisonales Obst und Gemüse gibt. Tatsächlich schaut es an der Obstfront schlecht aus, doch an Gemüse gibt es auch im Januar einige Sorten zur Auswahl. Wir verraten Ihnen leckere Rezepte. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Auch im Januar stehen uns einige Gemüse-Sorten zur Auswahl - sowohl frisch, als auch als Lagerware. Wir verraten Ihnen leckere Rezepte für den Monat Januar.
Kartoffeln und Äpfel gibt es ganzjährig als Lagerware. Gerade im Winter tun uns deftige Gerichte mit Kartoffeln gut. So wie folgender Kartoffelkuchen mit Apfel, Zwiebeln und Speck ...
Sie benötigen für den Teig des Kuchens 350 Gramm Mehl, einen Teelöffel Zucker, einen halben Würfel frische Hefe, zwei Esslöffel Olivenöl, einen Teelöffel Salz. Für den Belag brauchen Sie 500 Gramm mehligkochende Kartoffeln, 250 Gramm Crème fraîche, vier Eier, Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss, zwei Frühlingszwiebeln, 80 Gramm Speck, einen Apfel sowie 80 Gramm geriebenen Emmentaler.
Geben Sie das Mehl in eine Schüssel und drücken Sie in die Mitte eine Vertiefung. Lassen Sie die Hefe hineinbröckeln. Verrühren Sie die Hefe mit dem Zucker, drei Esslöffeln lauwarmem Wasser und etwas Mehl vom Rand. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie den Teig circa 30 Minuten lang gehen.
Nach einer halben Stunde Olivenöl, Salz und 120 Milliliter lauwarmes Wasser zum Teig geben, gut durchkneten und zu einer Kugel formen. Lassen Sie die Teigkugel erneut eine halbe Stunde gehen. Danach kneten Sie den Teig erneut durch und drücken ihn flach. Legen Sie eine Tarteform mit Backpapier aus und geben Sie den Teig hinein. Drücken Sie ihn an den Rand und lassen ihn weitere 30 Minuten gehen.
Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor und schälen Sie derweil die Kartoffeln, bevor Sie sie feinreiben und mit der Crème fraîche und den Eiern vermischen. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat und streichen Sie die Masse auf den Teig.
Schneiden Sie die Frühlingszwiebel in kleine Ringe und den Speck in feine Streifen. Anschließend schneiden Sie die Äpfel in Spalten und verteilen alles auf der Kartoffelmasse. Zum Schluss bestreuen Sie den Kartoffelkuchen mit Emmentaler und backen ihn in circa 45 Minuten im Backofen fertig. Köstlich!
Für dieses leckere Gericht, das als reine Beilage zu schade ist, brauchen Sie 800 Gramm mehligkochende Kartoffeln, zwei mittelgroße Pastinaken, zwei Knoblauchzehen, einen Teelöffel Olivenöl, zwei Teelöffel geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, zwei Esslöffel gehackte Petersilie, 120 Gramm Crème fraîche, Salz und Pfeffer.
Schälen Sie die Kartoffeln und die Pastinaken und schneiden Sie das Gemüse in grobe Stücke. Garen Sie es für circa 20 Minuten in kochendem Salzwasser. Gießen Sie das Wasser ab und lassen Sie das Gemüse etwas ausdampfen. Geben Sie es wieder zurück in den Topf und zerdrücken es mit dem Kartoffelstampfer.
Würfeln Sie die Knoblauchzehen fein und schwitzen Sie die Stücke in einer Pfanne in Olivenöl an. Rühren Sie den Knoblauch zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale, Petersilie und Crème fraîche unter das Püree. Schmecken Sie alles mit Salz und Pfeffer ab und genießen Sie den besonderen Kartoffelbrei.
Pastinake schmeckt auch als Hauptdarsteller im Kichererbsenteig hervorragend. Dazu passt ein Knoblauch-Joghurt-Dip. Sie brauchen dafür nur wenige Zutaten: 200 Gramm Kichererbsenmehl, 800 Gramm Pastinaken, eine Prise Chilipulver, einen Teelöffel Currypulver, eine Prise Kreuzkümmel, Salz sowie circa 750 Milliliter Öl zum Frittieren.
Verrühren Sie in einer Schüssel 175 Gramm Kichererbsenmehl mit einem Teelöffel Salz, Chilipulver, Currypulver, Kreuzkümmel, einem Esslöffel Öl und einem viertel Liter Wasser zu einem glatten Teig. Lassen Sie den Teig circa zehn Minuten lang ruhen. In der Zwischenzeit schälen Sie die Pastinaken und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
Geben Sie das Gemüse für fünf Minuten in kochendes Salzwasser und schrecken Sie es anschließend kalt ab. Erhitzen Sie nun das Öl in einem großen Topf. Wenden Sie die Pastinakenstücke im restlichen Kichererbsenmehl und ziehen Sie sie durch den Teig. Backen Sie die Stücke portionsweise im heißen Öl aus und lassen Sie sie auf Küchenpapier abtropfen.
Servieren Sie die frittierten Pastinaken mit einem Joghurt-Dip. Dafür benötigen Sie 250 Gramm fettarmen Naturjoghurt, eine fein gehackte Knoblauchzehe, etwas gehackte frische Minze, Salz, Pfeffer und den Saft einer halben Zitrone. Vermischen Sie alle Zutaten gut und reichen Sie den Dip zu den noch heißen Taschen.
Schwarzwurzel gilt als "Arme-Leute-Spargel". Völlig zu Unrecht wird dieses gesunde Wintergemüse mit den weißen Stangen verglichen. Die Schwarzwurzel hat einen sehr feinen Geschmack, der hervorragend zu Fisch passt. Im folgenden Rezept wird Schwarzwurzel mit Linsen zum Zanderfilet gereicht.
Für die Zubereitung der Schwarzwurzeln benötigen Sie circa 500 Gramm Schwarzwurzel, zwei Esslöffel Butter, einen Esslöffel Zucker, Salz und Pfeffer. Für die Beilage brauchen Sie 200 Gramm gegarte braune Linsen, 150 Milliliter Gemüsebrühe, 50 Gramm kalte Butter, eine rote Zwiebel, einen Esslöffel Olivenöl, drei Esslöffel Aceto Balsamico und zwei Esslöffel gehackte Petersilie.
Außerdem benötigen Sie 750 Gramm Zanderfilet, drei Esslöffel Zitronensaft, Salz, Pfeffer, zwei Esslöffel Olivenöl, zwei Esslöffel Butter, etwas Kräuter nach Wahl und etwas Mehl zum Wenden.
Bürsten Sie die Schwarzwurzeln unter kaltem, fließendem Wasser ab. Schälen Sie die gewaschenen Schwarzwurzeln und schneiden Sie sie in 15 Zentimeter lange Stücke. Geben Sie sie in kochendes Salzwasser, bis sie bissfest sind. Danach schrecken Sie das Gemüse kalt ab. Halbieren Sie die Stücke längs und braten Sie sie in Butter an. Bestreuen Sie sie mit Zucker, Salz und Pfeffer.
Schneiden Sie die rote Zwiebel in feine Würfel. Dünsten Sie sie in Olivenöl an und löschen sie mit Essig ab. Geben Sie die Brühe und Linsen hinzu, kochen Sie alles ein. Zum Schluss rühren Sie die kalte Butter und Petersilie unter.
Beträufeln Sie die Zanderfilets mit Zitrone und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Nun legen Sie die Filets in Mehl und braten sie auf der Hautseite in heißem Öl an. Wenden Sie die Filets und geben Sie die Butter dazu. Dann nehmen Sie die Pfanne vom Herd und lassen die Fischfilets ziehen. Servieren Sie die Zanderfilets auf den Linsen und Schwarzwurzeln.